Gegen Steuer-"Geschwurbel"ÖGB und AK: „Jetzt ist es Zeit, dass es raschelt, jetzt sind die Arbeitnehmer dran“

AK und ÖGB fordern niedrigere Lohnsteuern und treten gegen eine Senkung der Körperschaftssteuer auf, weiters für einen Ökobonus von 150 Euro pro Kopf, für eine gerechtere Pendlerunterstützung und eine Beteiligung der Vermieter an der Belastung durch die CO2-Steuer.

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AK-Präsidentin Renate Anderl und ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian präsentierten heute ihre Wünsche als Arbeitnehmervertreter für die Steuerreform
AK-Präsidentin Renate Anderl und ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian präsentierten heute ihre Wünsche als Arbeitnehmervertreter für die Steuerreform © APA/GEORG HOCHMUTH
 

In den Verhandlungen über die Details der geplanten Steuerreform geht es nun ans Eingemachte. Heute präsentierten AK und ÖGB ihre Vorschläge, und die Richtung ist klar: „Steuern runter für Arbeitnehmer“. ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian: "Es ist Zeit, dass es endlich raschelt."

Kommentare (17)
hortig
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Gewerkschaft und AK

Mit dem Geld der anderen fordern ist das leichteste der Welt. Aber noch leichter war es das Geld aus den Mitgliedsbeiträgen zu verzocken.
Freundschaft!!!!

hoerndl
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So lange das Pendeln subventioniert wird,

werden sich die Leute darüber keine großen Gedanken darüber machen.

Balrog206
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Ja

mit der Pendlerpauschale wird man richtig reich 😂😂😂

hoerndl
7
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Und was ist die Leistung beim Pendeln,

da ist jeder Cent Vergeudung. Da könnte man genauso gut Leute für's rauchen bezahlen....

Balrog206
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Man

Pendelt wo hin um dort eine Leistung zu vollbringen ! Wo’s is dei Leistung ?

hoerndl
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Kriegt "Man" dort keinen Lohn für die Leistung?

So wie ich für meine Leistungen..

AIRAM123
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Der Abeitsmarkt ist kaputt

… jeder sucht händeringend Arbeitskräfte. Ausschreibung für Sekretariat- vor 5 Jahren 80 Bewerbungen, diesesmal 14 davon 5 von umgeschulten Kellnerinnen und RegalbetreuerInnen.

Im Vorjahr sind sie alle bei 80 % in der sonne gelegen und „mussten in Kurzarbeit“ gehen. Eine Interessentin für die Stelle sagte mir: warum soll ich um 2500€ brutto 38 Std arbeiten gehen wenn ich um 2000€ daheim in Kurzarbeit bleiben kann bis sie mich kündigen?
Ich fürchte die armen Arbeitnehmer sind nicht so arm wie es scheint.

melahide
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Jo

Die reichen faulen Leute die alle lieber den ganzen Tag daheim sitzen anstatt arbeiten zu gehen. Heute ist es das angebliche Paradies der Kurzarbeit, gestern das Paradies des Arbeitslosengeldes, vorgestern die ach so hohe Mindestsicherung …

MichaelP
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Vermieter soll Heizkosten zahlen?

Leider hat Frau Anderl da entweder nicht zu Ende gedacht oder sich falsch ausgedrückt. Wobei hier keinerlei Umverteilungshysterie unterstellt werden soll.

Warum sollte ich, der ich selbst Arbeitnehmer und Alleinverdiener bin und zufällig das Haus der Eltern vermiete, die Heizkosten meiner Mieter tragen? Nicht jeder, der etwas vermietet, ist ein millionenschwerer Anleger (vermutlich sind das eher wenige), für so manchen sind die Mieteinnahmen sogar von existenzieller Bedeutung ...

Und auch nicht jeder Mieter ist ein bedürftiger Sozialfall, der höhere Heizkoten nicht tragen kann, wenn diese im Sinne der Umwelt und damit der Allgemeinheit sind.

Für diejenigen, für die das wirklich eine zu große Belastung ist (und auch die wird es geben), muss es wohl andere Möglichkeiten einer Abfederung geben.

Insgesamt würde diese Forderung nur dazu führen, dass die Mieten weiter steigen und bei Neuvermietungen entsprechend höher angesetzt werden.

melahide
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Richtig so

Bevor man die KÖST auch nur Ansatzweise angreift muss es zu einer deutlichen Senkung der Einkommenssteuer kommen plus zu einer Senkung der Lohnnebenkosten.

Lepus52
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Achtung! Die Lohnnebenkosten

sind unser Sozialnetz. Was soll dann weniger werden? Arbeitslosenversicherung, Krankenversicherung, Pensionsversicherung ?

melahide
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@LEPUS

Man könnte schon einmal diskutieren, ob zB der Familienlastenausgleichsfonds (der die Familienbeihilfe, Schülerfreifahrten usw) rein aus den Lohnnebenkosten gespeist werden muss. ich denke schon, dass dies aus dem "allgemeinen Budget" bedient werden könnte. Es haben ja auch Menschen Anspruch auf Familienbeihilfe, die nicht arbeiten .. ob man da echt für alles einen eigenen Fonds braucht, das ist ohnehin einmal zu hinterfragen. Beiträge zur Sozialversicherung könnte man auch senken, man müsste nur endlich einmal die Höchstbeitragsgrundlage abschaffen ... und auch die anderen Einkommensarten der Sozialversicherung unterlegen. ich zahl ja derzeit "nur" von Arbeitseinkommen in das soziale Netz ein. Man müsste WENIGER von allem einzahlen ... (warum zahle ich Sozialversicherung wenn ich arbeite. Wenn ich mein Haus vermiete bezahle ich keine ... hab ja von beiden ein Einkommen ... )

Balrog206
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Erklär

Doch mal warum du die Höchstbemessung abschaffen willst ? Jeder der drüber ist zahlt sowieso schon mehr und hat dadurch keine höheren Ansprüche als jemand der zu Hause sitzt !!

melahide
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@balrog

Ja sehr gscheit. Bekomm ich 12.000 Euro Brutto im Monat. Beim "doppelten" (Weihnachtsgeld) zahl ich gar keine SV und nur 6 % Steuer! Fair gell? Wer viel hat soll auch viel bekommen ...

Balrog206
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Nein

Nur warum soll jemand der schon sehr viel Gkk Beitrag zahlt noch mehr einzahlen , wenn andere das gleiche ohne auch nur 1 € einzuzahlen haben ! Wer viel hat zahlt so wieso schon viel , irgendwann ist auch mal genug !

UHBP
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@lep...

Für was brauchen wir eine Arbeitslosenversicherung. Wie wir gesehen haben, haben die Unternehmer ohne Versicherung viel mehr bekommen. Also weg mit der Versicherung und Überförderung der Arbeitslosen durch den Staat.
Was für die Wirtschaft gut ist, kann doch für den Arbeitnehmer nicht schlecht sein, oder? ;-)

Balrog206
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Mel

Die Mitarbeiter Beteiligungen hast noch vergessen zu erwähnen ! Übrigens wir sollten die aussehen ?