TourismusMehr Auslandsgäste, Trend zu Camping: Gutes August-Ergebnis in Kärnten

Der Kärntner Tourismus fuhr ein stattliches August-Ergebnis ein. Gäste aus dem Ausland, allen voran aus Deutschland, kamen wieder verstärkt. Der Nächtigungszuwachs auf den Campingplätzen beträgt elf Prozent.

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Velden am 13. August: Im August wurden in Kärnten 3,2 Millionen Übernachtungen gezählt
Velden am 13. August: Im August wurden in Kärnten 3,2 Millionen Übernachtungen gezählt © Daniel Raunig
 

Im Verhältnis zum August 2020 im Coronajahr I bescherte der heurige August dem Kärntner Tourismus einen Zuwachs. 637.344 Ankünfte bzw.  3,2 Millionen Übernachtungen wurden gezählt. Das bedeutet ein Plus von 5,7 Prozent bei den Ankünften, und ein Plus von sieben Prozent bei den  Nächtigungen. "Das Comeback istgelungen. Es ist ein hart erarbeiteter Erfolg der Betriebe", sagt Tourismuslandesrat Sebastian Schuschnig (ÖVP).

Urlauber aus dem Ausland kamen heuer wieder verstärkt nach Kärnten: Ihr Nächtigungsplus betrug 24 Prozent. Zuwächse wurden bei den Herkunftsmärkten Deutschland (knapp 20 Prozent), Italien (neun Prozent), Kroatien (165 Prozent), Niederlande (51 Prozent), Polen (sechs Prozent), Slowakei (28 Prozent), Tschechien (knapp 17 Prozent) und Ungarn (elf Prozent) errechnet. Nächtigungseinbußen wiesen die Herkunftsmärkte Slowenien (-0,5 Prozent) und das Vereinigte Königreich (minus 19 Prozent) auf. Einbußen von fast zehn Prozent gab es im August auch, was die Gäste aus Österreich betrifft, im Fachjargon "Inlandstouristen" genannt.

Weiterhin beliebt: der Kurzurlaub

Kurzurlaub ist weiterhin angesagt: Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Touristen in Kärnten betrug im August fünf Tage. Ein Vergleich: Im August 1981 verweilten die Gäste noch durchschnittlich zehn Tage.

Ein Nächtigungszuwachs von elf Prozent mit 878.420 Übernachtungen wurde auf den Kärntner Campingplätzen registriert. Diese Kategorie leistete einen beachtlichen Beitrag zum Gesamtergebnis im Ausmaß von 27 Prozent.

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Hapi67
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Dank des Engagements

von Schuschnig und Kresse war Kärnten auch im September sehr gut gebucht.

Ein Erfolg und Schuschnig drängt ins Rampenlicht.
Ansonsten verfällt er in Schockstarre und verschwindet in der Versenkung.

Beides unterlegt mit einstudierten türkisen PR Phrasen seines Mentors Kurz.

Echte Arbeit liegt ihm nicht-für die Mühen des Alltags ist dann der Gruber gerade gut genug.

Vielen Dank