WintersaisonSteiermark: Seilbahnen investieren 55 Millionen Euro

Bei weitem größtes Projekt war die Zehnergondelbahn auf den Kreischberg.

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40 Millionen Euro wurden in die Zehnergondel am Kreischberg investiert
40 Millionen Euro wurden in die Zehnergondel am Kreischberg investiert © Raphael Ofner
 

Um 80 Prozent sind die Umsätze der steirischen Seilbahnbetreiber im Vorjahr eingebrochen. "Corona war für uns ein Schreckensszenario", resümiert Fabrice Girardoni, Fachgruppenobmann der steirischen Seilbahnen. "Als öffentliches Verkehrsmittel mussten wir permanent offen halten, trotz weniger Gäste und nur mit einem Bruchteil des Umsatzes."

Dennoch haben sich die Unternehmen entschlossen, weiter in den Ausbau der Qualität, Sicherheit und Komfort zu investieren. 55 Millionen Euro ließen sich die Seilbahnbetreiber das kosten, wobei der Löwenanteil in die Zehnergondelbahn auf den Kreischberg investiert wurde. "Die wirtschaftliche Planung läuft über viele Jahre, Corona hin oder her – unsere Branche musste da irgendwie durch", sagt Girardoni.

Im Geschäft mit den Wintergästen bilden die Seilbahnbetriebe mit ihren etwa 1.300 Arbeitsplätzen bilden lediglich den Gipfel des Berges. Vor der Krise betrug die Wertschöpfung des Wintertourismus 371,1 Millionen Euro - von der Beherbergung über den Transport bis zur Gastronomie und dem Sporthandel. Die steirischen Seilbahnen würden damit insgesamt 6.740 Jobs in den Regionen, sagt der Branchenvertreter. Das bedeutet auch gute Einnahmen für die Staatskassen: Allein 104,1 Millionen Euro an Umsatzsteuer wurden vor der Krise abgeführt.

Kommentare (2)
schteirischprovessa
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Eine 10er-Gondelbahn ist toll und vor allem effektiv.

Da kann ein Corona-Infizierter bei jeder Bergfahrt 9 Personen anstecken.

Und insgesamt ist es ein völliger Unsinn, wenn die Beförderungskapazitäten erhöht werden und die Pistenfläche unverändert bleibt.

herbertzirkl
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1
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Ganz Falsch.....

Wenn man den Kreischberg kennt weiß man das die 6er Gondel das Nadelöhr am Berg war. Die Pistenflächen sind dort nicht das Problem.