Preisanalyse des ÖAMTC"Spritpreise bleiben maßgeblicher Preistreiber für die Inflation"

Der Dieselpreis ist im August im Vergleich zum Juli zwar leicht gesunken, Superpreis steigt laut ÖAMTC-Spritpreisanalyse zum neunten Mal in Folge. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen Diesel- und Super-Preise jeweils um gut 20 Prozent.

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Die steigenden Inflationszahlen sorgen derzeit auf vielen Ebenen für Diskussionen. In Österreich erreichte die Teuerung im August - im Jahresvergleich - laut Schnellschätzung der Statistik Austria 3,1 Prozent. "Die derzeit hohe Inflation ist insbesondere durch die niedrigen Energie- und Treibstoffpreise im vergangenen Sommer und den aktuellen Preisanstieg bei Flugreisen bedingt", betont Tobias Thomas, Generaldirektor der  Statistik Austria.

Der Mobilitätsclub ÖAMTC mach die Spritpreise als Inflationstreiber aus. Im Vergleich zum August 2020 mussten Autofahrer laut ÖAMTC-Preis-Check für Diesel um 20 Prozent, für Super um 23 Prozent mehr bezahlen. "In anderen Worten: Eine 50-Liter-Tankfüllung mit Diesel kostete im August 2021 über zehn Euro mehr als im Vergleichsmonat 2020, bei Super war das Plus mit etwas mehr als zwölf Euro pro Füllung sogar noch deutlicher", wird mitgeteilt.

"Uneinheitliche Entwicklung"

Dabei zeige die monatliche Spritpreisanalyse "zum ersten Mal seit vergangenem Herbst wieder eine uneinheitliche Entwicklung der Spritpreise". Während Super erneut – und damit zum neunten Mal in Folge – teurer geworden sei, sei Diesel im August-Schnitt im Vergleich zum Vormonat etwas günstiger geworden. Der Liter Super war im August um 1,317 Euro zu haben (plus 0,6 Cent), der Liter Diesel kostete im Schnitt 1,234 Euro, um 0,5 Cent weniger als noch im Juli. Damit sei zumindest beim Dieselpreis der Aufwärtstrend der Preise unterbrochen worden, so der ÖAMTC. "Trotz dieses Rückgangs bleiben die Spritpreise ein maßgeblicher Preistreiber für die Inflation."

Kommentare (1)
Kariernst
2
2
Lesenswert?

Falsch

Der Warenkorb müsste schon längst überarbeitet werden.
Denn Sprit gehört nicht zum täglichen Bedarf.
Die Lebensmittel, die Energiepreise die Mieten und Erhatungkosten von Häusern generell würde nur diese täglichen Dinge herangezogen wäre die Inflation noch höher.