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Einsteiger, VorsichtZukunft von Bitcoin: "Ernsthafte Geldanlage, aber Risiko bleibt"

Zahlungsdienste, professionelle Anleger und Unternehmen investieren in Bitcoin. Damit wird die höchst volatile Cyberwährung auch für immer mehr Kleinanleger zum Hoffnungsobjekt. Die Agenda Austria widmet dem "Geld ohne Staat" eine Studie und geht der Frage nach: Was wird aus Bitcoin?

Bitcoin, Ethereum & Co: Onlinekurs
© Pixabay
 

Ist Bitcoin die "Mutter des Betrugs", wie US-Starökonom Nouriel Roubini warnt - oder doch das Geld der Zukunft? Fraglos ist die wichtigste Kryptowährung auf dem Weg in die Mitte der Anlegergesellschaft. Nicht nur erlebt Bitcoin seit Monaten einen sagenhaften Höhenflug (mit herben Rückschlägen), es springen auch mehr und mehr professionelle Anleger auf den Zug auf. Elon Musk hat mit seinem Investment von 1,5 Milliarden Euro viel zur Salonfähigkeit beigetragen, dazu kommt, dass der Zahlungsdienst Paypal Cyberdevisen als Zahlungsmittel akzeptieren will und Kreditkartenanbieter wie Mastercard und Visa dies ebenfalls planen. Auch das ökonomische Umfeld mit der ultralockeren Geldpolitik, dem Nullzins und der Angst vor einer stark steigenden Inflation spielt dem Bitcoin in die Hände.

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vitruvius
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Zu welchem Zweck?

Als der BC vor gar nicht so langer Zeit bei 10.000 stand, wer hat da gekauft? Der kleine Mann? Mir ist keiner bekannt. Ja, jetzt ist´s auf 50.000 raufgekraxelt, dank auch solcher "Werbeaktionen" eines Elon Musk. Zu welchem Zweck?

Wenn jetzt jemand verkauft, und ordentlich Gewinn macht, sei ihm das vergönnt. Und ich hoffe für diesen Gewinn ist auch ordentlich Steuer abzuliefern. Der Bäcker, der im Morgengrauen in seiner Backstube steht und den durch seiner Hände Arbeit erwirtschafteten Gewinn ja auch versteuern muss, da ist das nur recht und billig.

Ich kaufe jedenfalls nichts. Jetzt schon gar nicht mehr. Nicht nur weil die Musk-Aktion eher nur die weitere Spekulation anfeuert, sondern weil dieses System derzeit bereits einen laufenden doppelt so hohen Stromverbrauch hat als ganz Österreich.

scionescio
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@vitruvius: Musk hat sich übrigens gerade wieder von den Bitcoins distanziert ("Bitcoin ist fast so großer Bullshit wie Fiatgeld") ...

Zuerst noch billige Bitcoins kaufen, dann mit seinen Tweets für seine naiven Fanbuben den Kurs nach oben treiben, dann wieder ein paar Bitcoins verkaufen und die Gewinne mitnehmen, dann mit ein paar Tweets den Kurs wieder abstürzen lassen um die nun wieder billigen Bitcoins mit einem Teil des Geldes aus der Gewinnmitnahme nachzukaufen, dann wieder den Kurs mit Hilfe von naiven Fanbuben nach oben treiben ... und das Spiel beginnt von neuen.

Die ganz Großen sahnen Milliarden ab ohne einen Finger krumm zu machen oder auch nur das geringste Risiko zu haben (weil sie sich auf die Dummheit der instrumentalisierten Fanbubis verlassen können), ein paar Trittbrettfahrer machen zwischendurch kleine Gewinne (bei maximalen Risiko, weil sie sich eigentlich diese Zockerei gar nicht leisten können und bei einem Totalverlust dramatische Auswirkungen haben) und die große Masse schaut durch die Finger, wenn das Thema ausgelutscht ist und das Schneeballsystem/Blase platzt.

Sie haben dann nur mehr einen Trost: ihr hart erarbeitetes Geld ist nicht weg, es hat nur ein Anderer (zB geldgierige und skrupellose Typen wie Elon Musk ...)

vitruvius
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@scionescio

Musk hat sich schon wieder distanziert? Echt?
Na was für eine Überraschung auch...!

scionescio
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Meine letzte Transaktion ist zwar schon etwas länger her, aber ich habe damals über eine Stunde auf die Bestätigung gewartet...

... und prinzipbedingt wird das noch schlechter werden - wie kann so etwas ein Zahlungsmittel werden, wenn ich beim Händler dann eine Stunde warten muss, bis ich mit der Ware den Laden verlassen darf?

Dazu kommt noch der absurde und durch nichts gerechtfertigte Stromverbrauch (mittlerweile doppelt so hoch wie von Österreich!) - aber das hindert so scheinheilige und geldgierige Typen wie Elon Musk, der ja vorgibt, nur die Welt retten zu wollen, nicht daran, 1,5Milliarden in diesen klimaschädlichen Wahnsinn zu investieren.