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"Überlebensfrage"Brauereien pochen auf rasche Gastro-Öffnung

Vor allem für die klein- und mittelständischen Brauereien sei ein vorsichtiges Öffnen der Gastrobetriebe von existenzieller Bedeutung, wird betont.

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Für Österreichs Bierbranche ist die Gastronomie ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor, doch die ist seit dem Start der Wintersaison geschlossen. Daher appelliert der Verband der Brauereien nun an die Politik, eine zeitnahe und vorsichtige Öffnung der Gastronomie zu ermöglichen. Vor allem für die klein- und mittelständischen Brauereien, die über einen sehr hohen Gastronomieanteil verfügen, sei dies „eine Überlebensfrage“, betont Josef Sigl, Geschäftsführer und Eigentümer der Trumer Privatbrauerei in einer Aussendung.  Verbandschef Sigi Menz unterstreicht, "dass der Gastro-Lockdown die Zulieferer und damit viele Brauereien empfindlich trifft". Rund ein Drittel des in Österreich gebrauten Bieres fließe in normalen Jahren in die Gastronomie. Eine zeitnahe Öffnung wäre daher eine wichtige Unterstützung – auch für die mehr als 315.000 Beschäftigten in der heimischen Gastronomie und Hotellerie, so Menz.

„Nach dem kontrollierten Öffnen der Geschäfte, Museen und körpernahen Dienstleister hat sich gezeigt, dass sich viel mehr Leute testen lassen. Das vorsichtige Aufsperren der Gastronomie würde die Teststrategie der Bundesregierung stärken“, wird Sigl zitiert, der im Brauereiverband die mittelständischen Brauereien vertritt.

"Verantwortung und Vernunft"

Die Gastronomie habe aus Sicht des Brauereien-Verbands bereits im Vorjahr sehr viel in entsprechende Präventionskonzepte und Maßnahmen – Masken- und Registrierungspflicht, Abstandsregeln, Desinfektionsmöglichkeiten – investiert. Das habe sich voll und ganz bewährt. Beschäftigte und Kunden hätten demnach gelernt, mit der Pandemie umzugehen. „Es spricht also nichts gegen eine ehestmögliche Öffnung der Gastronomie mit strenger Einhaltung aller gesundheitsrelevanten Maßnahmen“, so Menz. Er betont: "Was wir und ganz Österreich jetzt dringend brauchen, sind sowohl gesundheitspolitische Verantwortung als auch wirtschafts- und gesellschaftspolitische Vernunft.“

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