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7102 Millionen Minuten in drei Monaten Corona-Lockdown sorgt für Renaissance des Telefonierens

Im Lockdown wurde Telefonieren zu einem der wichtigsten Kommunikationsmittel, wie Daten der RTR zeigen.

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Symbolbild © (c) imago images/Westend61 (Eloisa Ramos via www.imago-images.de)
 

Üblicherweise geht es bei den regelmäßigen Präsentationen zum Telekom-Markt der RTR um Marktanteile und Datenvolumen. Doch der Rückblick auf das erste Quartal des heurigen Jahres zeigt auch eindeutige Auswirkungen des Corona-Lockdowns.

Denn während das Telefonieren in den Jahren zuvor eine relativ stabile Entwicklung hatte und stets bei rund 6000 Millionen Gesprächsminuten pro Quartal lag, gab es in den ersten drei Monaten des Jahres hier ein massives Plus auf 7102 Millionen Minuten. Das sind um 14 Prozent oder 886 Millionen Minuten mehr als noch im 4. Quartal 2019. Dabei muss beachtet werden, dass hier nur die letzten zwei Märzwochen unter den Corona-Lockdown fallen.

"Für das zweite Quartal erwarte ich aufgrund des Social Distancings einen noch sehr viel stärkeren Anstieg der Gesprächsminuten. Evidenz werden wir im Herbst erhalten, wenn uns die Zahlen zum zweiten Quartal vorliegen", sagt Klaus M. Steinmaurer, Geschäftsführer der RTR.

Starker Anstieg auch bei Daten

Den Trend bestätigen zumindest die Zahlen der Mobilfunker, die bereits vorliegen. So hat etwa Drei bei der Präsentation der Halbjahresbilanz über einen starken Anstieg der Gesprächsminuten berichtet. Und auch wenn der Höhepunkt klar in den ersten Lockdown-Wochen lag, hielt der Trend auch im zweiten Quartal an, für das die RTR erst im September Daten präsentieren kann.

Ein vergleichbares Bild wie bei den Minuten ergibt sich auch bei den Daten. Wobei hier schon vor der Coronakrise ein Anstieg im Volumen zu verzeichnen war. Im Mobilfunk eine durchaus erwartbare Entwicklung. Seit Jahren steigt hier die Datennutzung von Quartal zu Quartal, wie die RTR-Daten zeigen. Im Festnetzbereich gibt es hier üblicherweise Schwankungen. Doch im ersten Quartal ist auch die Datenübertragung auf Festnetzanschlüssen massiv angestiegen. Homeoffice und Homeschooling werden hier wohl auch im zweiten Quartal für ein Plus gesorgt haben.

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