Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Peter Malanik fordert"AUA-Finanzhilfe nicht nur für den Standort Wien"

Luftfahrtexperte Peter Malanik, Ex-AUA-Vorstand und Berater, über den Sturzflug der Luftfahrt, staatliche Finanzspritzen und die Zukunft von Graz und Klagenfurt.

Klagenfurt Airport, Offizielle Eroeffnung.
Peter Malanik © Wolfgang Jannach
 

Die Coronakrise hat auch zu einem beispiellosen Stillstand der weltweiten Passagierluftfahrt geführt.
PETER MALANIK: Die Situation ist tatsächlich beispiellos. Deswegen ist es auch so schwer, seriöse Vorhersagen zu machen. Ich halte es dennoch für wahrscheinlich, dass sich der Luftverkehr mit dem 4. Quartal 2020 langsam wieder zu normalisieren beginnt. 2021 werden wir noch mindestens ein Viertel unter dem Niveau von 2019 liegen und erst 2023 werden wir weltweit bei 90 Prozent des Niveaus von 2019 angekommen sein. In Europa wird alles länger dauern als im Rest der Welt, weil sich hier mehrere Themen überlagern: Corona wird dafür instrumentalisiert, andere, sachlich nicht zusammengehörige Themen voranzubringen: zum Beispiel CO2-Reduktion, gesellschaftlichen Wandel etc.

Kommentare (1)

Kommentieren
Amadeus005
0
7
Lesenswert?

Heute wird in der Luftfahrt neu gewürfelt

Slots sind kein Thema. Machen wir den Wechsel in Klagenfurt heute. FRA ( mittelfristig 3 Mal täglich) anstatt VIE. Ich würde mich freuen. - Für die Wirtschaft.