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Start-up-Standort Österreich Michael Altrichter: "Wir brauchen mehr Gründer und viel mehr Kapital"

Michael Altrichter ist Österreichs erster offizieller "Start-up-Beauftragter". Im Gespräch erzählt er von einer getroffenen Szene, Verzögerungen beim Hilfspaket, einem Standort als "zartem Pflänzchen" und dem Start-up-Ökosystem nach der Coronakrise.

Michael Altrichter, gemeinsam mit den Ministerinnen Gewessler und Schramböck
Michael Altrichter, gemeinsam mit den Ministerinnen Gewessler und Schramböck © APA/HELMUT FOHRINGER
 

Viele digitale Unternehmen könnten Krisengewinner sein“, sagte Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner jüngst der Kleinen Zeitung. Spielt die Coronakrise Start-ups also unternehmerisch in die Hände?
Michael Altrichter: Richtig ist, dass die digitalen Geschäftsmodelle noch stärker zunehmen. Eigentlich haben wir ja einen stetigen Übergang des Geschäfts beobachtet, der Online-Handel etwa hat immer ein paar Prozent mehr vom Gesamtkuchen übernommen. Die Corona-Krise brachte einen sprunghaften Anstieg. Auf einmal kommen immer mehr Firmen drauf, dass das Geschäft auch online ganz gut geht und jedes Unternehmen sieht, dass ich im Falle einer Krise ohne Online-Angebot nur Zweiter bin. Die digitalen Services spüren also einen enormen Auftrieb. Was aber nicht heißt, dass automatisch alle Start-ups Gewinner sind.

Kommentare (1)

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Sege
5
7
Lesenswert?

Der Herr

Hat sicher keinen Interessenkonflikt ( beauftragt und selbst involviert) wo gibt es das?