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Verkauf von Non-FoodGesetz besagt, die Handelsketten müssen sich einschränken

Im Konflikt zwischen den Händlern um die Frage, ob Supermarktketten auch Non-Food-Artikel wie Spielzeug, Mode und Sportgeräte verkaufen dürfen, sagt jetzt das Amt der Vorarlberger Landesregierung: Die Handelsketten müssen sich einschränken.

© benjaminnolte - stock.adobe.com
 

Geht es nach den Buchstaben des Gesetzes, dürfen die großen Handelsketten tatsächlich nur Waren verkaufen, die zur Grundversorgung notwendig sind. Andere Produkte - wie etwa Elektrogeräte, Gartenmöbel oder Spielzeug - zu veräußern ist demnach verboten. Das geht aus einem Schreiben des Amtes der Vorarlberger Landesregierung hervor, das die Frage mit dem Sozial- und Gesundheitsministerium erörterte.

Der Vorarlberger Spielwarenhändler Mario Sieber hatte in vergangenen Woche eine Anzeige bei der Bezirkshauptmannschaft Feldkirch eingebracht. Er machte diesen Schritt, weil er sah, wie große Ketten nicht nur lebensnotwendige Waren, sondern eben auch Sportausrüstung, TV-Geräte, Gartenartikel und Spielzeug verkauften. Im Gespräch mit der APA forderte Sieber Solidarität mit den kleinen Händlern ein. "Es ist einfach unfair", sagte er.

Produkte der Grundversorgung

Als Folge der Anzeige fragte das Amt der Vorarlberger Landesregierung beim Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz nach und sah sich durch die Antwort in seiner Rechtsauffassung bestätigt. Demnach seien die Bereiche, welche offen halten dürfen, "restriktiv" auszulegen. Zum Beispiel dürften die großen Handelsketten "daher wohl nur Produkte, die der Grundversorgung dienen (insbesondere Lebensmittel) verkaufen", heißt es in dem Schreiben. Und weiter: "Die Geschäfte müssen z.B. Regale mit anderen Produkten entsprechend absperren bzw. kennzeichnen und sicherstellen, dass kein Verkauf stattfindet."

Sieber hofft nach dieser Klarstellung auf ein Einlenken der Handelsketten. Die kleinen Händler hätten es angesichts des Wettbewerbs mit dem Online-Handel das ganze Jahr über schon schwer genug, sagte er.

Es gibt bereits erste Klagen von Händlern, die ihre Waren nicht verkaufen dürfen, während andere Produkte verkaufen, die nicht zur Grundversorgung zählen.

Appell an die Solidarität

Bisher appellierte das Wirtschaftsministerium an die Solidarität der großen Handelsketten, da eine Regelung schwierig sei. Die Drogeriekette Müller etwa hat die Spielwaren-Abteilung geschlossen. Anders handhabt es Hofer: "Seit jeher umfasst die Produktpalette von Hofer neben Lebensmitteln auch Non-Food-Produkte. Am aktuellen Sortiment kurzfristig etwas zu verändern, würde zum einen Kunden verunsichern und zum anderen einen logistischen Mehraufwand bedeuten, der derzeit nicht zu bewältigen ist", heißt es in einer Stellungnahme.

Der Salzburger Konzern Spar argumentiert ebenfalls mit der Verunsicherung der Kunden und meint, es wäre den Mitarbeiterinnen nicht zumutbar, jetzt auch noch kontrollieren zu müssen, welche Waren gekauft würden.

Kommentare (85)

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Mein Graz
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@SagServus

Ganz ehrlich?
Bevor ich 15 km quer durch die ganze Stadt fahren muss, in xx Geschäften suchen muss ob das Gewünschte überhaupt da ist weil es auf er Homepage (wenn vorhanden) nicht ersichtlich ist und telefonisch kriegst schon gar keine Auskunft und ich dann vielleicht unverrichteter Dinge wieder 15 km heimfahren muss - da schau ich lieber Online.
Und wenn die Online-Auftritte gut sind, die Preise halbwegs passen und die Versandgebühren sich im Rahmen halten kauf ich selbstverständlich auch heimisch. Leider sind das nur wenige - wie gesagt: verschlafen.

SagServus
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...

Das ist ein generelles Problem des lokalen Handels und in der Hinsicht wird er auch nie mit dem Online Handel mithalten können weil in den Geschäften nun mal die Lagerfläche fehlt um wirklich alles anbieten zu können.

Mein Graz
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@SagServus

Keiner muss alles lagernd haben - das wäre totaler Schwachsinn und viel zu teuer.
ABER heutzutage sollte jeder Händler im Stande sein, seine Datenbanken im Internet so zu pflegen, dass dem Kunden ersichtlich ist was lagernd ist und was nicht.

Beispiel: ich brauchte vor ca. 2 Monaten spezielle Schrauben. Ein Baumarkt hatte sie als lagernd gekennzeichnet. Hingefahren - nicht lagernd. Zum nächsten Baumarkt (ca. 8 km entfernt), Schrauben lagernd. Wieder zurück.
Zeitaufwand 1 1/2 Stunden, Autofahrt über ca. 20 km.
Preis: 2 €!

Tingel
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Das glaube ich nicht

Aus Erfahrung kann ich Ihnen versichern, dass dem NICHT so ist. Ein Spielzeughändler bspw. hat ausgesprochen gute Geschäfte derzeit. Alles online wohlgemerkt. Ich darf nicht ins Detail gehen, aber ich kann es nochmals versichern, dass die Geschäfte gut laufen. Der Höndler, der jetzt jammert, meine Meinung hat es einfach verpennt. Seit wievielen Jahren existiert Online-Handel nun? Es kam erst exxy, dann axaxon, dann shxppxng, es gibt gxizxalx, bxllxgxr.de. Dazu noch gxxgxe mit enormen hohem Werbekapazitäten. Die kosten aber etwas. Aber zu sagen, es gäbe keine Alternativen, keine Möglichkeiten des Absatzes ist schlichtweg falsch oder bewusst gelogen! Wer heute online nichts verkauft, verkauft auch im Geschäft nix! Heisst: Wer online verkauft, könnte sogar sein Geschäft schliessen eigentlich. Wer schleppt schon 30kg Hundefutter bspw. heitzutage bis in den vierten Stock? Ausser der Paketzusteller und alle, die dieses Gewicht dorthin transportieren, wie z.b. die Abholer, das Verteilzentrum, die Vorsortierer usw usf....Einfach mal kundig machen, was Pxxt.at bspw anbietet für Lösungen mag man den jammernden Händlern raten....aber ist halt Arbeit....

SagServus
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Wer heute online nichts verkauft, verkauft auch im Geschäft nix!

Pauschalaussage die man so wie sie da steht in die Tonne treten kann.

Es gibt nach wie vor genügend Händler die nur von Laufkundschaft leben und die bewusst nicht auf Onlinehandel gesetzt haben und sehr gut gehen.

Auch die Baumärkte machen den großen Reibach noch immer in den Geschäften und nicht mit dem Onlinehandel.

Mein Graz
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@SagServus

Wenn ich Online nicht einmal sehe was das Geschäft an Waren vorrätig hat (also lagernd) dann fahr ich nicht x km hin!

SagServus
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Wenn ich Online nicht einmal sehe was das Geschäft an Waren vorrätig hat (also lagernd) dann fahr ich nicht x km hin!

Musst du auch nicht.

Sie leben auch ohne dich oder ist das so schwer zu verstehen?

Mein Graz
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@SagServus

Danke für den überaus sinnvollen und an Inhalt reichen Beitrag zur Diskussion.

SagServus
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...

na was stellst dir auf deine Antwort vor?

In der Grazer Innenstadt gibts genügend Geschäfte die von Laufkundschaft leben ganz ohne Onlineshop. Auch in den Shoppingcenter gibt es genügend kleine Läden die keinen Onlineshop brauchen.

Manche leben auch nur von Mundpropaganda und manche brauchen nicht mal einen Onlineshop weils sowieso als Institution gelten.

Die Aussage, "wer Online nix verkauft, verkauft auch im Geschäft nix" ist einfach so wie sie ist zum in die Tonne schmeißen.

Mein Graz
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@SagServus

"wer Online nix verkauft, verkauft auch im Geschäft nix" ist nicht von mir. Falls dir das entgangen sein sollte....

SagServus
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Aber....

...um aufs Thema zurückzukommen ein einfaches Beispiel.

Im Murpark gibts über dem Spar ein Spielwarengeschäft.

Die Eltern wollen dem kleinen spontan eine Freude bereiten und ihm ein Spielzeug kaufen.

Mögliche Szenarion vor Corona:
- Die Eltern kaufen das Spielzeug blind beim Interspar und gehen nicht ins Spielwarengeschäft darüber.
- Die Eltern erledigen zuerst den Einkauf beim Interspar und gehen dann ins Spielwarengeschäft um zu sehen ob das gleiche Spielzeug dort billiger ist und kaufen es dann dort wenn es zumindest gleichpreisig ist (weil man dann nicht nochmal zum Interspar reinläuft).

Mögliche Szenarien in der Coronakrise:
- Die Eltern kaufen das Spielzeug gleich beim Einkauf beim Interspar weil das Geschäft darüber zu hat.
- Die Eltern fahren nach Hause ohne das Spielzeug beim Interspar mitzunehmen und bestellen das Spielzeug zum gleichen Preis im Internet. Das Kind muss 3-5 Tage warten bis es das Spielzeug hat.

SagServus
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- Die Eltern fahren nach Hause ohne das Spielzeug beim Interspar mitzunehmen und bestellen das Spielzeug zum gleichen Preis im Internet. Das Kind muss 3-5 Tage warten bis es das Spielzeug hat.

Wie realistisch ist dieses Szenario wenn man das Spielzeug beim Interspar gleich mitnehmen kann?

uomo23
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Da gebe ich dem....

Einzelhandel schon recht, wenn er sagt, dass Supermärkte nur Lebensmittel und Hygiene Artikel verkaufen dürfen und nicht zb. TV Geräte, Handys, Gartenartikel usw.
Beim Interspar gibt es vor Ort zb. TV Geräte, Handys die der Kunde jederzeit vor besichtigen und kaufen kann. Beim Saturn o.ä. nur online.
Beim Lidl oder Hofer gibt es zb. Blumenerde, Setzlinge, Bekleidung ( Wochen Aktionen ) der Handel oder Gärtnereien müssen aber geschlossen bleiben.
Der Kunde kauft halt lieber was er vor Ort sehen bzw. angreifen kann.
Das ganze wurde von der Regierung gesetzlich geregelt, wobei es sich jetzt herausstellt das die Supermärkte mehr anbieten als Lebensmittel, deshalb die Kritik der geschlossen Handelsbetriebe.
Da geht es weniger um Amazon. Online kann ich auch beim Obi bestellen usw.

Hazel15
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Gärtnereien

Gärtnereien fallen unter die Ausnahmen und dürfen geöffnet haben.

SagServus
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Gärtnereien fallen unter die Ausnahmen und dürfen geöffnet haben.

Aber auch nur für Gartenpflanzen und nicht für Blumen und anderes.

Wie man ja letzte oder vorletzte Woche hier in der Kleinen Zeitung lesen konnte mit der zwangsgeschlossenen Gärtnerei in Kärnten.

vonnixkummtnix
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Erde nehm ich zu normalen Zeiten auch beim Hofer mit und

fahr nicht quer durch die Stadt. Gewisse Artikel nehme ich auch sonst beim Interspar mit, weil ich nicht extra in ein anderes Geschäft fahren will. Manche der genannten Produkte können auch kurzfristig nötig werden. Bei einem defekten Smartphone braucht man ev. schnell Ersatz (z.B. für (Groß-)Eltern, die zu Hause bleiben sollen/müssen) und da bin ich auch froh, wenn ich nicht extra irgendwohin fahren muss, sondern es gleich in der Nähe bekomme, wenn ich sowieso schon Lebensmittel einkaufe. Wir stehen/standen auch vor dem Problem, dass uns diverse Schulartikel für die Kinder ausgegangen sind wie Tintenpartonen, Hefte oder auch Papier zum Drucken und diese Sachen haben wir zur normalen Zeiten auch beim Interspar nachgekauft und sind nicht extra zu einem Papierfachgeschäft gefahren. Zugleich ist ein gewisses Maß an Normalität auch für die Kinder wichtig und dazu gehört auch Spielzeug zum Geburtstag. Es ist für die Kinder schon schwer genug, wenn sie "allein" feiern, ohne Großeltern oder Onkeln/Tanten und ohne Freund(inn)e(n).
Alternativ kann man diverse Artikel natürlich auch bei Amazon bestellen. Abgesehen davon, dass die keine Abgaben zahlen, birgt das wiederrum die Gefahr, dass, wenn sich die Lage normalisiert, die Leute halt weiterhin aus Gewohnheit bei Amazon bestellen. Dann wird es für die kleineren Geschäfte noch schwieriger.
Wir sparen uns alle möglichen Anschaffungen, die eben nicht notwendig sind derzeit auf, um nachher den lokalen Handel zu untersützen.

f73f2613ace4898608690177b5aca781
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Definitionssache

Blumenerde und Setzlinge sind für mich im Frühling lebensnotwendig, denn dann gehört der Garten hergerichtet, vor allem jetzt ist es wichtig, eigenes Gemüse zu haben, um nicht immer in den Supermarkt zu marschieren. Wo also ist die Grenze?

checker43
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Die Regierung

schließt Betriebe aber nicht nach Ihrer Definition von lebensnotwendig.

Mein Graz
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@arturium

Also als "lebensnotwendig" würde ich Erde und Setzlinge nicht bezeichnen. Klar, es ist schön, wenn man diese Dinge jetzt hat - aber überleben kann man auch ohne sie. Frag bei Menschen nach, die keinen eigenen Garten haben!

"Jetzt ist es wichtig eigenes Gemüse zu haben" - die Ernte ist allerdings erst in einigen Monaten!

SagServus
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"Jetzt ist es wichtig eigenes Gemüse zu haben" - die Ernte ist allerdings erst in einigen Monaten!

Zupfsalat geht in ein paar Wochen. ;-)

Mein Graz
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@SagServus

Naja, ich hoffe, dass ich in ein "paar Wochen" auch wieder auf den Bauernmarkt gehen kann ohne befürchten zu müssen mit einem kleinen aber hässlichen Mitbringsel wieder nach Hause zu kommen. 😉

steirischemitzi
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Ich persönlich...

... finde es ja besser, wenn Spielwaren etc. derzeit bei Spar, Hofer oder Lidl gekauft werden - wenn das verboten wird, dann kauft mans halt bei Amazon. Noch besser wäre natürlich gar nichts derartiges aktuell zu kaufen und sich vielleicht mal Gedanken über den Konsum zu machen. Braucht mein Kind heuer zu Ostern wirklich das 50. Spielzeug, welches nach 5 Stunden dann bereits uninteressant ist?
Darf sich nun jeder selbst darüber Gedanken machen, was besser ist. Viele heimische Händler haben leider den Sprung in den Onlinehandel verschlafen.

postkasterl
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Da werden dann …

… vermutlich viele auf Amazon & Co ausweichen. Die verkaufen alles, liefern noch immer pünktlich und das Geld fließt ins Ausland. Ich weiß nicht, ob das in der Situation gut ist. Es gibt soviel Initiativen, damit das Geld im Land bleibt. Das ist damit wahrscheinlich zu einem großen Teil dahin.

freeman666
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Zerstört noch die letzte Infrastruktur in Österreich

Jetzt geht es aber wirklich nicht ob Hofer, Lidl, Penny und Co. Non Food Artikel verkaufen. Wenn es nicht mehr verkauft werden darf, wird eben fast alles bei Amazon gekauft.
Dann ist der Gewinn, die Steuer und die gesamte Wertschöpfung eben im Ausland. Die traurige aber unaufhaltsame Wahrheit ist:
Die kleinen privaten Händler werden mittelfristig ohnehin aufgeben müssen, COVID -19 ist nur ein brutaler Beschleuniger.
Schön finde ich es aber nicht!

mafoX
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NON FOOD (keine Nahrung)Artikel

Aber Klopapier .......Waschmittel, Hygieneartikel usw., alles NON FOOD Artikel alles nicht lebensnotwendig. Gehört genauso aus den Regalen!! Was glauben Sie was los ist, wenn es ab morgen kein Klopapier in den Supermärkten mehr gäbe?

SagServus
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alles NON FOOD Artikel

Jetzt ratens mal wieso Drogeriemärkte nach wie vor offen halten dürfen.

Man kann hyperventelieren und sich dumm stellen. Man könnte davor aber eventuell auch etwas nachdenken.

mafoX
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NON FOOD Artikel

Wir reden hier von Supermärkten, und was sie jetzt verkaufen (nicht) dürfen und nicht von Drogerien.

wollanig
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Na da kommen sie aber

früh drauf, dass es im Gesetz steht. Und das sogar ganz eindeutig.

SagServus
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es wäre den Mitarbeiterinnen nicht zumutbar, jetzt auch noch kontrollieren zu müssen, welche Waren gekauft würden.

Ich gehe schon davon aus, dass die leute das auch zur kassa bringen.

dieRealität2019
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Kopf schütteln

das braucht doch die Mitarbeiterin an der Kasse nicht kontrollieren, mit einen click oder halt 2-3 clicks schaltet über Auftrag wer in der operativen Geschäftsleitung die NON FOOD Artikel schlicht und einfach aus, dann nehmen die Kassen die Produkte nicht mehr an.
.
Die Märkte verfügen heute über eine Software und dementsprechende Programme mit der sie den gesamten Warenverkehr abwickeln können.

SagServus
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Kopf schütteln das braucht doch die Mitarbeiterin an der Kasse nicht kontrollieren

Auch in ihrer Variante bringt der Kunde die Ware zur Kassa ;-)

Es ist einfach ein vorgeschobenes Argument der Supermärkte.

Die Märkte sind bis auf wenige ausnahmen alle gleich aufgebaut.

Wenn man bei den neueren Spar reingeht, kannst den linken Bereich ohne Probleme absperren.

Ein Absperrband reicht da schon das viele gar nicht probieren sowas mitzunehmen. Und die wenigen die es doch wagen wird man wohl auch schaffen, dass man dann das Zeug von der Kassa wieder zurück bringt.

dieRealität2019
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einersetis zu Recht, andererseits hat es alles schon einmal gegeben

.
als vor einiger Zeit noch Samstag nachmittag und Sonntag nur einzelne Lebensmittelhändler auf Bahnhöfen zB. Anfang auch SPAR Westbahnhof usw. durften diese nur "Lebensmittel verkaufen. In den Bahnhofsgeschäften mussten die Lebensmittelhändler den Non Food Bereich mit Bänder absperren und an der Kasse gab es "sichtbar" keinen Verkauf.
.
Da die Nachfrage der Konsumenten immer größer wurde gab es ja step by step dann die Veränderungen bei den Geschäftszeiten usw. (siehe Heute).
.
Die Lebensmittelmärkte mit Non Food sperren halt einfach wieder mit Bänder ab (sichtbar keine Bedienung), teilen das auf Plakaten den Kunden mit und an der Kasse gibt es keine Abrechnung.
.
Und schon wieder wird alles verkompliziert.

dieRealität2019
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Nachsatz: auch so kann es gehen,

.
bei Conradd kann Online bestellt werden, entweder durch Versand blah blah oder bei der Bestellung (habe ich getan) bekommt man einen Termin im Megastore und kann die Ware gegen vorherige Bekanntgabe eines Termins (2 Tagezeitraum) mittels SMS usw. ohne Verrechnung von Versandkosten abholen und auch dort zahlen.
.
Im Megastore selbst darf nicht gekauft werden, nur der Schalter Abholung und Kasse ist offen. Hier ist das Problem optimal gelöst.

Landmarkt1
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Genauso verboten!

Online inkl. Zustellung nach Hause ist natürlich möglich (bringt aber die heimischen Händler noch mehr unter Druck, weil 85 % des Versandvolumens aus dem Ausland kommen).
Click und Collect (online bestellen und im/vor dem Geschäft abholen) -> genauso verboten wie einkaufen im Geschäft selbst.
Es besteht ein BETRETUNGSVERBOT, dass das gesamte Betriebsgelände umfasst. Hilft also auch nicht, die Ware vor die Tür zu legen, wenn das Grundstück dem Händler gehört. Höchstens auf den Gehsteig (öffentliches Gut - muss man halt mit Diebstahl rechnen...)
Über Sinn und Unsinn möchte ich lieber nicht philosophieren...

dieRealität2019
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@landmarkt1

sie sollten sich vorher informieren und wisend machwas genaugenommen Sache ist und wie die gesetzlichen Bestimmungen derzeit Gültigkeit haben aber auch wie die Empfehlungen der Regierungen im Detail anzuwenden sind

dieRealität2019
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sorry ausgemachter Schrott

den sie da schreiben

kropfrob
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Das Betretungsverbot ...

... gilt nur für den "Kundenbereich von Betriebsstätten des Handels" und selbstverständlich nicht für das gesamte Grundstück oder Betriebsgelände. Aber es gilt unabhängig von den Eigentumsverhältnissen, also egal ob privates Grundstück oder öffentliches Gut (z.B. Würstbude am Hauptplatz).

LOEWEGRAZ
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AMAZONE

sagt Danke....machen wir doch den reichsten Mann der Welt noch viel viel reicher......

Gernotti
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Unglaublich

Die Begründung der Handelsketten ist wahrlich unglaublich. Das grenzt schon an Verarschung

user10335
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Solidarität ist bei Händlern offensichtlich klein geschrieben

Daher mein Vorschlag, kleinen Händlern eine Chance zu geben: Umtausch bei in Supermärkten gekauften Non-Food-Waren ist zur Zeit nicht erlaubt, ebenso Rücksendungen (bei Amazon und co.). Begründung: Die Waren könnten ja Corona-verseucht sein.

Hazel15
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Rücksendungen bei Amazon

Vorher Informieren, dann posten!!!

user10335
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Die bisher ausschließlichen negativen Reaktionen haben mich überrascht!

Ist es wirklich vielen das Wichtigste, jetzt das neuerste "Frühlingsoutfit" oder auch Gartenutensililen oder irgendetwas, das Sie auch später kaufen könnten unbedingt jetzt zu kaufen?

chatrouge
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wird vor Gericht nicht halten

Ohne klare gesetzliche Regelungen wird das vor Gericht nicht halten.
Da Verordnungen im Stufenbau der Rechtsordnung unterhalb der formellen Gesetze stehen, dürfen sie das Gesetz nur präzisieren, nicht aber verändern. Ausnahmen sind die Notverordnungen des Bundespräsidenten sowie der Landesregierungen, die dann erlassen werden können, wenn der Gesetzgeber auf Grund einer Staatskrise (Störung der Verfasstheit eines Staates/der staatlichen Ordnung) untätig bleibt.

ber
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Hoffentlich

kommt niemand auf die Idee, dass Bier nicht zur Grundversorgung gehört.

nussrebell
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Malen Sie nicht...

... den Teufel an die Wand..!! 😮😉

mafoX
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Dann eben nicht

Bestelle ich halt bei Amazon, frei Haus geliefert. Ist besser wenn das Geld in das Ausland geht.

antipasti
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Ich nehme an, sie haben beim Schreiben ihres Kommentars

so richtig erbost mit dem rechten Bein auf den Boden gestampft, a la Rumpelstilzchen: "Denen habe ich es aber jetzt gezeigt, dass ich nicht blöd bin ..."! -wirklich?

compositore
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Hab bei Grazer Händler

angefragt und nicht einmal eine Absage bekommen. Jetzt bei Amazon innerhalb 4 Tagen (ohne Prime) Ware erhalten.

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Oder...

...sie warten mit dem Kauf? Oder kaufen in einem österreichischen Onlineshop? Ist das wirklich so schwer?

Alfa166
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Warum sollte ich in einem österreichischen Onlineshop etwas kaufen,

das ich 1. erst nach über 1 Woche bekomme und 2. enorme Versandkosten im Vergleich zu Amazon dafür zahlen muss? Bei Amazon zahle ich als Prime Kunde einmal in Jahr eine Gebühr von 69€, mit welcher ich dann 1 Jahr keine Versandkosten bezahle und das bestellte Produkt ist innerhalb von 2 Werktagen bei mir. Im Durchschnitt bestelle ich persönlich 5x im Monat etwas bei Amazon, würde ich das in einem österreichischen Onlineshop machen, müsste ich im Jahr 360€ rein nur an Versandkosten bezahlen (bei durchschnittlichen 6€ pro Versand). Also Sie sehen, solange die österreichischen Onlineshops nicht endlich nachziehen, oder sich gleich Amazon anschließen, werde ich bestimmt nicht bei denen bestellen.

SagServus
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Warum sollte ich in einem österreichischen Onlineshop etwas kaufen, das ich 1. erst nach über 1 Woche bekomme und 2. enorme Versandkosten im Vergleich zu Amazon dafür zahlen muss?

Sie dürften da ja ein ziemlich eigenartiges Segment bewirtschaften wo es nur österreichische Onlineshops mit Versandkosten gibt die auch nicht vernünftig liefern können.

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