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Abwanderung in den OstenRehau schließt 2021 Werk in Neulengbach: 113 Jobs fallen weg

Der Kunststoffverarbeiter Rehau verlagert die Produktion von Mikrokabelrohren nach Osteuropa. Das Werk in Neulengbach (NÖ) wird 2021 geschlossen, 113 Jobs fallen weg.

++ ARCHIVBILD ++ BETRIEBSRAT: OPEL-WERK IN WIEN-ASPERN BAUT RUND 140 JOBS AB
© APA/HANS KLAUS TECHT
 

Der deutsch-schweizerische Kunststoffverarbeiter Rehau schließt Ende 2021 sein niederösterreichisches Werk in Neulengbach (Bezirk St. Pölten-Land) und verlagert die Produktion von Mikrokabelrohren nach Osteuropa. 113 Mitarbeiter verlieren aufgrund der Schließung ihren Job. Als Grund gibt das Unternehmen "starken Preisdruck" an, wie man in einer Mitteilung erklärt.

"Wir fahren die Produktion Stück für Stück herunter. Die betroffenen Mitarbeiter werden mit einem umfassenden Sozialplan unterstützt, der neben Abfindungen auch Beratungsmöglichkeiten, Unterstützung bei Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen umfasst", so Rehau-Österreich Geschäftsführer Leopold Baumgartner am Montag in einer Aussendung. Soziale Härtefälle würden "finanziell abgefedert". Im Jänner 2019 hatte Rehau bereits 64 Jobs an den Standorten Neulengbach und Guntramsdorf gestrichen.

Das Rehau-Werk in Neulengbach Foto © Rehau

Die Standorte in Guntramsdorf und Linz mit rund 140 Mitarbeitern werden weiterhin Produkte für die Bereiche Bau, Fenster, Möbel und Industrie herstellen. Der Standort Graz ist seit vielen Jahren Entwicklungspartner von Magna und anderen Fahrzeugherstellern sowie Zulieferern für Stoßfänger und Seitenschweller.

Die im Familienbesitz befindliche Rehau-Gruppe erzielte zuletzt weltweit mit 20.000 Mitarbeitern einen Umsatz von mehr als 3,5 Milliarden Euro.

Kommentare (1)

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Leberknoedel
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Lesenswert?

Dafür hat man

Die Eu gebraucht.

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