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KlagenfurtWettbewerbshüter genehmigen Flughafenkauf durch Orasch

Am Freitag gab die Bundeswettbewerbsgehörde bekannt, keine Einwände gegen Flughafenkauf durch die Lilihill-Gruppe zu haben.

Das Durchführungsverbot des Verkaufs ist gefallen
Das Durchführungsverbot des Verkaufs ist gefallen © KLZ/Markus Traussnig
 

Wie berichtet, plant die Lilihill-Capital-Gruppe des Klagenfurter Immobilieninvestors Franz Peter Orasch 74,9 Prozent der Anteile des Klagenfurter Flughafens zu kaufen - Stadt (bisher 20 Prozent) und Land (bisher 80 Prozent) verzichten auf Anteile und halten in Zukunft gemeinsam 25,1 Prozent. Lediglich die Zustimmung der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) war bislang noch ausständig.

Seit Freitagnachmittag ist auch diese letzte Hürde genommen: Die BWB gab grünes Licht, in Amtsdeutsch heißt dies "Nichtuntersagung des Zusammenschlusses". Damit ist das bis zum 10. August geltende Durchführungsverbot weggefallen und das Closing des Flughafenverkaufs durch die öffentliche Hand möglich. Sowohl Landesregierung als auch Gemeinderat der Stadt Klagenfurt haben dem Verkauf an Lilihill bereits vor dem Sommer zugestimmt.

Für Martin Gruber, den für Beteiligungen zuständigen Referenten in der Landesregierung, ist das „eine gute Entscheidung für Kärnten“. Er betont: „Der Flughafen ist und bleibt eine unverzichtbare Infrastruktur in unserem Land.“

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Danke für Ihr Verständnis.

georgXV
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Klagenfurter Flughafen

uns allen sollte KLAR sein, daß Franz Peter Orasch in erster Linie ein Immobilieninvestor und KEIN Flughafenbetreiber und schon gar KEIN Heilsbringer ist !!!

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zuagraster
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mich stört,

dass der vertrag nicht öffentlich gemacht wurde. es geht um steuergeld.... wo bleibt die versprochene transparenz?

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CuiBono
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Bis jetzt

war doch in der Realität immer eins:
Gewinne privatisieren - Verluste sozialisieren.

Was lässt mich daran zweifeln, dass es hier anders laufen sollte?

Aber ich lass mich gerne positiv überraschen.

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