Österreichweit ist Zahl der Arbeitslosen um acht Prozent gestiegen. Vor allem Bundesländer mit einem großen Industrieanteil wie Oberösterreich und die Steiermark verzeichnen einen hohen Zuwachs. Das erklärt auch zum Teil, warum in Kärnten der Anstieg mit 3,7 Prozent bundesweit am geringsten ausfällt. Konkret sind 27.647 Kärntnerinnen und Kärntner ohne Job oder in Schulungen. „Der Arbeitsmarkt zeigt sich weiter robust. Wir haben keine krisenhafte Situation“, betont der Kärntner AMS-Chef Peter Wedenig. Besonders positiv sei, dass die Anzahl der Langzeitarbeitslosen über ein Jahr trotz Konjunkturflaute um zwölf Prozent abgenommen hat. In diesem Bereich werde man mit den entsprechenden Maßnahmen dranbleiben müssen, damit sich der Positivtrend nicht ins Gegenteil wendet.