Österreichs Parteizentralen erhielten zum Jahreswechsel Post vom größten privaten Industriekonzern des Landes, der Voestalpine. Das Schreiben war im Ton freundlich, in der Sache unmissverständlich: Allen wahlwerbenden Fraktionen wurde beschieden, dass sie an den Standorten in Oberösterreich und der Steiermark grundsätzlich jederzeit willkommen seien, um ihr wirtschaftliches Interesse zu stillen, nicht jedoch in der Hochzeit des Wahlkampfs.