Österreichs Parteizentralen erhielten zum Jahreswechsel Post vom größten privaten Industriekonzern des Landes, der Voestalpine. Das Schreiben war im Ton freundlich, in der Sache unmissverständlich: Allen wahlwerbenden Fraktionen wurde beschieden, dass sie an den Standorten in Oberösterreich und der Steiermark grundsätzlich jederzeit willkommen seien, um ihr wirtschaftliches Interesse zu stillen, nicht jedoch in der Hochzeit des Wahlkampfs.
Sechs Monate Sperrzone
Voestalpine verwehrt Parteien Zutritt zum Werksgelände
Um propagandistischem Missbrauch vorzubeugen, will die Voestalpine wahlwerbenden Parteien den Zutritt zu ihren Standorten verwehren – in Linz wie in der Steiermark.
© APA / Helmut Fohringer