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POLITIK INTERN

Umwelt-Anwältin will es noch einmal wissen

Umwelt-Anwältin Ute Pöllinger bewirbt sich für weitere fünf Jahre. Landesrat Christian Buchmann beharrt: „Dieses Amt gehört abgeschafft.“ Von Josef Fröhlich

Bewirbt sich erneut: Umweltanwältin Ute Pöllinger
Bewirbt sich erneut: Umweltanwältin Ute Pöllinger © Eder
 

Wollen Sie 4700 Euro brutto verdienen? Das Land Steiermark hätte da was anzubieten. Ein Jus-Studium wär’ halt Voraussetzung, sicheres Auftreten – und besonders wichtig: Konfliktlösungskompetenz.

Kommentare (17)

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Esteke
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Toller Job für MundwerkleriiNnen

Auch dieser "BeauftragtIIInnen"-Sessel samt Büro usw. ist natürlich genau das Richtige für gendersaure MundwerklerInnen. Typisch auch, wie in der öffentlichen und quasi-öffentlichen Verwaltung Hunderte solcher Jobs geschaffen wurden und werden, um die ansonsten arbeitslosen StudienabsolventInnen, die wegen ihrer Orchideenstudien niemand bräuchte und einstellen will, gut zu versorgen.

office1
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Umweltabteilung

In der Umweltabteilung des Herrn Kurzmannarbeiten arbeiten 100 Mitarbeiter - und nicht 6!!
6 arbeiten beim Umweltanwalt, Frau Pöllinger.

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@Buchmann: nur ein Hinweis zu ihren "strengen" Gesetzen!

Aufgrund der aktuellen Gesetzgebung ist möglich an einem Ort eine Lagerhalle für Metallwaren hinzuknallen die 24h in Betrieb ist.

Keinem Menschen interessiert dabei der Schwerverkehr. Bei einem mir bekannten Projekt waren das rund 180LKWfahrten durch das Grazer Stadtgebiet.

Das sind Emissionen die jenseits von gut und böse liegen und das alles ohne "Umweltbedenken".

Soviel zu den strengen Gesetzen.

Patriot
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Treten Sie zurück, Herr LR Buchmann!

Da Sie ohnedies nur dazu da zu sein scheinen, den Industriellen und anderen Menschen- und Naturausbeutern alle Projekte ermöglichen zu wollen, sind Sie rücktrittsreif! So jemanden wie Sie brauchen die Steirer/innen genau so wie einen Kropf!!!

Natur56
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Schneekanonen

Wenn sich die gute Frau einmal damit beschäftigen würde, was wir mit unserem Trinkwasser alles anstellen, z.B. unnötig für Schneekanonen verwenden und gleichzeitig Wälder roden nur um noch mehr Komfort zu bieten der wieder der Volkswirtschaft Millionen kostet weil Unvernunft und Unfähigkeit die Bergrettung erfordert und Krankenhäuser auf Kosten der Allgemeinheit gefüllt werden. Wo sind sie denn die Umweltschützer und die Grünen??? Wo denn??
Da traut sich keiner darüber!?!

tannenbaum
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Diese Frau und ihr Amt ist so unnötig wie ein Kropf!

DSV
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Ich hoffe, dass die Luft sich so verändert, dass Sie alle Nadeln verlieren!

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Dieses Amt könnte der Portier nebenbei mitmachen.

Ehrenamtlich!

StockBoss
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Wir brauchen eh keine neuen Arbeitsplätze

da wir derzeit zum Glück Vollbeschäftigung haben!
6 Menschen in der Umweltanwaltschaft (= Landesbedienstete mit Steurgeld) stemmen sich gegen 6 Beamte in der Umweltabteilung (= Landesbedienstete mit Steurgeld) damit Gutachten und Gegengutachten eingeholt werden, dann geht man vor die Gerichte (Bundes- und Landesvedienstete mit Steuergeld) um am Ende so viel Zeit verschwendet zu haben, dass sich der Investor zurückzieht und das Projekt woanders bzw. nicht in der Steiermark umsetzt.
Ja das macht Sinn! Bitte ja nicht abschaffen!

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Seit wann tragen Arbeitsplätze zu einer gesunden Umwelt bei?

Wem nützt es einen Job zu haben während die Umweltbelastung steigt?

checker43
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"Und wenn es in Verfahren Fehler gebe, würden Höchstrichter diese beheben."

Falsch, Herr LR. Von sich aus wird ein Höchstgericht nicht tätig.

"Die Umweltanwaltschaft sei teuer und verzögere Verfahren unnötig."

Weil die UA auf die Einhaltung der geltenden Gesetze schaut? Und ohne UA könnte man das etwas lockerer handhaben? Diese Aussage ist eigentlich ein Rücktrittsgrund.

checker43
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"Anrainerrechte würden mehr berücksichtigt."

Und dann wundert er sich, dass es ein personifiziertes Misstrauen gegen die Landesverwaltung braucht. Auf gut deutsch sagt er, dass die festgeschriebenen Rechte nicht immer berücksichtigt wurden oder nicht im gesetzlich festgeschriebenen Ausmaß.

office1
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Anrainerrechte

werden leider überhaupt nicht berücksichtigt. Darin ist Ö säumig. Anrainer haben keine Parteienstellung. Siehe KW Grüner See in Au bei Turnau. Der Seebach wird verrohrt, er wird zu einem Rinnsal, und die Anrainer wurden nicht befragt oder haben keine Parteienstellung. Das Projekt ist gerade etwas "zu klein", um eine UVP zu erfordern. Lächerlich so was! Die graben den See um, verrohren den Bach, entstellen die ganze Umgebung! Damit wir ein KW mehr haben, wo eh schon 70 % der Flüsse und Bäche verbaut sind und es mehr als genug Strom gibt! So viel, dass er vernichtet wird! Und Gaskraftwerke stillgelegt werden, weil die Windkraftwerke und Flusskraftwerke so stark gefördert werden, und dafür wird der Strom heuer wieder für jeden Haushalt teurer.

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„Dieses Amt gehört abgeschafft.“: Nein!

Es muss der Wirtschafts- oder Landwirtschaftskompetenz unterworfen werden.

Plötzlich ergrünte die Steiermark-

office1
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es muss unabhängig bleiben, ganz klar. Der LR Seitinger hat keine Ahnung - dabei ist er UVP-LR! Siehe:
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110930_OTS0113/umweltdachverband-agrarlandesrat-seitinger-untragbar-ruecktritt

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Und diese arbien für ihre Klientel, nicht unabhängig, das ist auch sicher. Gegen die zubetonierung jedes grünen Fleckchens ist aber niemand. Jede Grünfläche wird reduziert, besonders in der Asphaltstädten Wien und Graz.

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Die gibt es nicht wenige, denen Ironie ein Fremdwort ist:

Seit Umwelt und Landwirtschaft auf Bundesebene in einer Hand liegt, AMA AGRANA Kompetenzen in der Hand haben, die jeder Behörde zur Ehre gereichten, gehts mit der Umwelt bergab.

Jedermann, welcher Infrastruktur, Grund und Boden nutzt, muss strengen Kontrollen unterworfen sein. ZZt. kann (oder will) sich die Behörde nicht einmal mehr um Auflagen kümmern (das Görtschitztal grüßt)?