Es ist ein Schlüsselsatz im Finanzgutachten von Wirtschaftsprüfer Ingo Gruss, das er im Auftrag der Staatsanwaltschaft Klagenfurt erstellt hat. „All diese Maßnahmen zeigen ein hohes Maß an Verschleierungsenergie.“ Gruss hat nachzuzeichnen versucht, wohin die Partei- und Klubförderung für die Grazer FPÖ und den Gemeinderatsklub in den Jahren seit 2014 geflossen ist – ein schwieriges Unterfangen, weil mehrere Konten vorhanden und große Summen in der Regel in bar behoben worden sind. Seit mehr als zwei Jahren laufen ja die Ermittlungen gegen die ehemalige Parteispitze rund um Mario Eustacchio, Armin Sippel und Matthias Eder wegen Untreue und Fördermissbrauch.