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ARBÖ gegen ÖAMTCRennen um dritten Notarzthubschrauber in der Extrarunde

Aus dem Verfahren ausgeschiedene ARA-Flugrettung wendet sich an das Verwaltungsgericht. Heli soll trotzdem Mitte 2019 starten.

In Kärnten sind beide Betreiber aktiv, manchmal beim selben Einsatz © ARA Flugrettung
 

Die Vergabe des dritten steirischen Notarzthubschrauber-Stützpunkts beschäftigt nun auch das Landesverwaltungsgericht. Wie erwartet hat die in der ersten Stufe des Verfahrens ausgeschiedene ARA-Flugrettung Rechtsmittel eingelegt. Beim Land rechnet man deshalb aber nicht mit einer großen Verzögerung.

"Wir werden darauf reagieren". Das hatte Andreas Griesser von der ARA-Flugrettung (eine Kooperation mit dem ARBÖ) bereits am 26. September nach der Entscheidung des Katastrophenschutzreferates des Landes Steiermark angekündigt. Dieses hatte damals erklärt, dass einer der Bewerber nicht die geforderten Kriterien für einen 24-Stunden-Betrieb gewährleisten könne und deshalb nicht zur zweiten Stufe des Verfahrens zugelassen wird. Damit blieb als einziger Bewerber die Christophorus-Flugrettung des ÖAMTC übrig.

Verfahren gestoppt

Bei den beiden Kontrahenten hält man sich aufgrund des laufenden Verfahrens weiter bedeckt. Der Leiter der Katastrophenschutz-Abteilung, Harald Eitner, erklärt: "Jetzt gilt es einmal abzuwarten, was das Landesverwaltungsgericht sagt. War unsere Entscheidung korrekt, dann machen wir mit den verbleibenden Bewerbern weiter. War es nicht korrekt, kommt der ausgeschiedene Bewerber wieder ins Verfahren zurück." Dann gehe es in den zweiten Teil, wo der Bestbieter ermittelt wird.

Derzeit ist das Verfahren jedenfalls gestoppt. Mit einer Entscheidung des Landesverwaltungsgerichts wird in einigen Wochen gerechnet. Da ein Baubeginn für den Heliport vor dem Winter ohnehin nicht mehr zu erwarten war, dürfte sich die Verzögerung in Grenzen halten. Geplant ist, dass der dritte steirische Notarzthubschrauber vor dem Sommer 2019 abhebt.

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