Ski alpinDiesmal war Goggia nicht zu schlagen

Die Italienerin Sofia Goggia, Zweite vom Vortag, gewann die zweite Weltcup-Abfahrt der Damen in Val d´Isere vor Freitag-Siegerin Corinne Suter und Breezy Johnson. Ramona Siebenhofer kam auf Rang sechs.

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Sofia Goggia © GEPA pictures
 

Unter dem Eindruck des schweren Sturzes von Nici Schmidhofer ging am Samstag in Val d´Isere die zweite Saison-Weltcup-Abfahrt der Damen über die Bühne und das Spitzentrio vom Vortag landete auch diesmal auf dem Stockerl, wenn auch mit geänderten Positionen. Sofia Goggia, die am Freitag als Zweite mit nur elf Hundertstel Rückstand den Sieg nach einem schweren Fehler noch verpasst hatte, gewann diesmal und distanzierte die 24 Stunden zuvor erfolgreiche Schweizerin Corinne Suter um 24 Hundertstel. Dritte wurde nur drei Hundertstel dahinter erneut die Amerikanerin Breezy Johnson, knapp gefolgt von der mit Startnummer 30 sensationell gefahrenen Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie.

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Als beste Österreicherin kam diesmal Ramona Siebenhofer auf Rang sechs. "Ich habe mehr attackiert. Gestern bin ich noch sehr verhalten gefahren. Ich habe allen Mut zusammengenommen und ich glaube, es ist ganz gut gelungen", meinte die Steirerin im Ziel. Die Passage, wo Schmidhofer so schwer gestürzt war, habe sie nicht voll genommen. "Ich bin ein bisschen zögerlich hineingefahren, es ist nicht ganz einfach, wenn sich eine Teamkollegin schwer verletzt."

Mirjam Puchner wurde als zweitbeste ÖSV-Läuferin Zwölfte, auf Rang 14 landete mit Nina Ortlieb die als Fünfte beste Österreicherin vom Freitag, als 20. wurde Tamara Tippler klassiert. "Die Fahrt war im unteren Teil zu fehlerhaft", erklärte die Steirerin.

Jene Stelle, wo Schmidhofer und andere Läuferinnen ausgefallen waren, war durch ein versetztes Tor total entschärft worden, schwere Stürze blieben diesmal weitgehend aus.

Für Goggia war es der achte Weltcupsieg, der fünfte in einer Abfahrt. Im Gesamtweltcup blieb die Slowakin Petra Vlhova (Tages-33.) mit 425 Punkten vor der Schweizerin Michelle Gisin (298) und der US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin (275) in Führung. Beste Österreicherin ist nach acht Rennen Katharina Liensberger als Siebente.

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