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Weltcup-Riesentorlauf in SöldenPinturault Nummer eins im Jahr eins nach Hirscher

Mit einem Sieg von Alexis Pinturault begann das Jahr eins nach der Ära Marcel Hirscher. Der Franzose behielt als Führender nach dem 1. Lauf im Riesentorlauf die Nerven und gewann. Die Österreicher enttäuschten. Als Bester wurde Manuel Feller Zwölfter.

Alexis Pinturault freut sich über seinen Sieg beim Weltcup-Auftakt in Sölden. © APA/AFP/JOE KLAMAR
 

Die Weltcup-Saison nach der Ära Marcel Hirscher begann mit Alexis Pinturault und Henrik Kristoffersen als Favoriten. Nur einer der Beiden konnte seiner Rolle gerecht werden. Pinturault gewann den Riesentorlauf auf dem Rettenbach-Gletscher vor Mathieu Faivre und Zan Kranjec. Kristoffersen enttäuschte völlig, kam über Rang 18 nicht hinaus. Ebenfalls enttäuscht haben die Österreicher. Sah es nach dem ersten Lauf noch nach einem Top-ten-Ergebnis aus, so blieb am Ende nur Rang zwölf durch Manuel Feller, der nach dem 1. Durchgang noch Achter war. Der zwölfte Platz bedeutet das schlechteste Sölden-Ergebnis in der Geschichte des Rennens und war gleichzeitig die schlechteste ÖSV-Platzierung im Riesentorlauf seit zwölf Jahren.

Insgesamt vier Österreicher schafften den Sprung in die Entscheidung. Dabei konnten sich Matthias Mayer und Roland Leitinger um viele Plätze verbessern. "Ich bin mit meiner Lesitung sehr zufrieden und komme meinem Saisonziel, ein Platz unter den besten 30 der Welt im Riesentorlauf, näher", meint Mayer. Leitinger sprach "von einem Schritt in die richtige Richtung. Eine bessere Platzierung habe ich im Steilhang vergeben".

Nicht in den Ergebnislisten aufscheinen wird Stefan Brennsteiner. Nach Rang sieben im ersten Lauf, riskierte er im zweiten zu viel und viel nach wenigen Fahrsekunden aus: "Ich wollte unbedingt noch weiter nach vorne, habe aber zu viel riskiert." Auch Feller sah seinen Auftritt kritisch: "Wir wollten unbedingt zeigen, dass wir auch ohne Hirscher mitmischen können. Das ist nicht gelungen und damit werden wieder alle Zeitungen schreiben, wie sehr er abgeht. Aber damit müssen wir umgehen lernen."

Sehr kontrolliert absolvierte der Schnellste des ersten Laufen, Alexis Pinturault, sein Finale und jubelte über den Auftaktsieg: "Der ist für mich sehr wichtig für das Selbstvertrauen. Marcel Hirscher ist nicht mehr da und daher lastet der Druck jetzt auf mir und Henrik Kristoffersen. Ich habe einmal den ersten Schritt gemacht." Das konnte Kristoffersen nicht behaupten. Er kam über den 18. Platz nicht hinaus: "Mir ist im Steilhang ein klassischer Innenskifehler passiert. Ich hatte Glück, im Rennen zu bleiben. Aber passiert ist nichts, weil es erst das erste Saisonrennen war."

Kommentare (1)

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sonja65
1
2
Lesenswert?

Plappermaul

Wenn Feller so fahren würde, wie er plappert, wäre er Weltmeister. Also: weniger plappern, Konzentration aufsRennen!

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