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Rechtsstreit mit Ex-Coach Wolfgang Thiem: "Bresnik hat uns verklagt"

Dominic Thiem und Günter Bresnik waren über Jahre hinweg ein eingespieltes Team. Mit der sportlichen Trennung der beiden im vergangenen Jahr begann eine lange andauernde Schlammschlacht, die noch immer nicht ausgesessen ist.

Bilder aus alten Tagen als Domnic Thiem und Günter Bresnik zusammenarbeiteten
Bilder aus alten Tagen als Domnic Thiem und Günter Bresnik zusammenarbeiteten © GEPA pictures
 

Bei der ServusTV-Sendung "Sport und Talk aus dem Hangar-7" erzählte nun Dominic Thiems Vater Wolfgang Thiem brisante Details über die Trennung  zwischen seinem Sohn und dessen einstigen Erfolgscoach.

Zur Erinnerung: im Frühjahr 2019 kam es zum endgültigen Bruch zwischen Günter Bresnik und dem US-Open-Sieger. Als Dominic Thiem Nicolas Massu in sein Team holte, wurde Bresnik vorerst noch zum Manager der österreichischen Tennis-Nummer-eins. Kurz darauf folgte auch auf dieser Ebene die Aufkündigung der Zusammenarbeit, Herwig Straka übernahm diese Position.

So gut die Zusammenarbeit einst war, die Trennung hatte einen bitteren Beigeschmack. „Mich macht es wirklich traurig. Ich war ein guter Freund von Günter Bresnik. Wir sind mittlerweile soweit, dass er uns verklagt hat. Die Situation ist unerfreulich, aber die Geschichte ist für mich gegessen.“, erzählte nun am Montag Wolfgang Thiem über die Folgen der Beendigung der Zusammenarbeit. Der Erfolgsvater legte zudem nach. Obwohl er zugab, dass Brensik seinem Sohn "gewisse Dinge beigebracht" hätte, sei vor allem in den letzten fünf Jahren der Zusammenarbeit "wenig weitergegangen".

Bereits Ende März machte Bresnik seiner Enttäuschung in einem APA-Interview etwas Luft, als er den Thiems das Einhalten von Werten wie "Ehrlichkeit und Loyalität" absprach. Er würde zudem nicht verstehen, dass man mit jemanden, den man so viel zu verdanken habe, so umspringen würde.

Das Kapitel Thiem-Bresnik ist sportlich geschlossen, emotional und juristisch könnte es jedoch noch ins Tiebreak gehen...

 

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Simunek
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Bresnik Thiem

Bresnik hat Thiem anfangs gratis trainiert. Dann hatte er einen Knebelvertrag mit Thiem gehabt. Er hat ihn zwar super trainiert, das ist keine Frage, aber er war der Mister quasi 60%. Er hat mit Thiem sehr viel Geld verdient (Millionen). Es stimmt auch, dass Bresnik ein herrschsüchtiger Egomane ist, der Niemanden an seiner Seite duldet. Er stolziert durch die Südstadt so als ob ihm alles gehört. Es kann nicht sein, dass man einen Spieler ausnimmt wie eine Weihnachtsgans. Und eines noch, Er hat Thiem in seiner Persönlichkeitsentwicklung gehemmt. Thiem war nur ausführendes Organ ohne eine eigne Meinung haben zu dürfen. Das stört die Entwicklung eines jungen Menschen gewaltig. Er musste, wenn er mit seinem Freund Strengberger telefonierte, um die Ecke gehen. Bresnik hat nach Ablauf noch ordentlich kassiert. Gewiss unbestritten hat er Thiem aufgebaut. aber alles hat einmal en Ende

Lodengrün
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Da wird es

schon einen Vertrag geben mit der Unterschrift beider Parteien. Dieses Bresnik bashing ist schon ermüdend. Während Papa Thiem in der Tenniswelt nur Papa ist, so hat Bresnik einen international anerkannten Ruf als Trainer. Und man kann jetzt treten so viel man möchte, Dominik wurde in der Bresnik Zeit top 10 Spieler.

scionescio
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Hoffentlich schadet das Hickhack der Karriere von Dominik nicht ...

... ähnlich wie bei Alaba finde ich es immer bedenklich, wenn gierige Väter die Leistungen ihrer Töchter und Söhne dazu benutzen, sich finaziell gesundzustossen und dabei über Leichen gehen - auch wenn ihnen ihre Töchter/Söhne meistens viel zu verdanken haben und die Eltern in jungen Jahren sich oft aufgeopfert haben, steht ihnen das nicht zu (und verhungern müssen sie bei Gott nicht mehr ...)

Simunek
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Hoffentlich schadet das Hickhack der Karriere von Dominik nicht ...

Das wird es nicht. Aber das Thema ist ein schwieriges. Die Eltern haben alles geopfert. Jetzt gibt es Ihnen ihr Sohn zurück. Sie fragen nach der Leistungsäquivalenz. Wie soll man die bewerten. Natürlich partizipieren sie jetzt überdimensional mit. Aber das ist deren Privatsache. Wie ist das bei Nadal oder Federer oder Djokovic. Wie meinen sie das, dass der Vater gierig sei. Auch das ist schwierig zu beurteilen. In diesem Fall wollte man Bresnik nach Beendigung nicht mehr weiter bezahlen. Man hätte einen reinen Schnitt machen müssen. Aber Bresnik wäre dazu nie bereit gewesen. Er hatte ja einen Knebelvertrag mit Thiem. Muss ich einen Trainer ewig bezahlen nur eil er mein Kind herausgebracht hat. Andere Spieler wechseln auch die Trainer. Für mich ist Bresnik der Gierige.

FerdinandBerger
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Recht hat er. Thiem hat im alles

zu verdanken.

dieRealität2020
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wer Bresnik Werdegang kennt, der denkt sich seinen Teil

letztendlich ist es Bresnik immer um Kohle gegangen, alles andere sind Raubersgeschichten. Er hat genaugenommen keine seiner Engagements mit wirklichen Erfolg und in Frieden beendet. Im übrigen hat er zu den 5 Jahren recht. Das konnte man sehen. Erst nach Bresnik hat sich Thiem weiterentwickelt. Seine Erfolge hat er sich selbst erarbeitet.

MKRAMM
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„Bresnik ist es nur um Kohle gegangen“

und was glaubst du um was bei Thiem´s Vater geht?