Dass sich beim Kandidatenturnier in Toronto ein Inder durchsetzt, war – rein aus Gründen der Wahrscheinlichkeit – äußerst realistisch. Drei der acht Kandidaten, die sich in 14 Runden darum matchten, wer sich mit dem Chinesen Ding Liren, amtierender Weltmeister, später im Jahr um den Weltmeistertitel duellieren darf, kamen aus Indien. Und mit Dommaraju Gukesh setzte sich auch tatsächlich ein Inder durch. Neun Punkte aus 14 Runden bedeuteten einen halben Punkt Vorsprung auf die WM-erfahrenen Ian Nepomnjaschtschi und Fabiano Caruana sowie den routinierten US-Amerikaner Hikaru Nakamura.