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Hartberg - Altach 2:1Hartberg feiert wichtigen Sieg in Unterzahl

In einem turbulenten Spiel setzte sich Hartberg gegen Altach mit 2:1 durch. Trotz Rückstand und Unterzahl feierten die Oststeirer einen wichtigen Sieg im Kampf um die Meistergruppe.

Bakary Nimaga besorgte das 2:1
Bakary Nimaga besorgte das 2:1 © GEPA pictures
 

Viel hatte sich der TSV Hartberg vor dem Spiel gegen Altach vorgenommen. Mit einem Sieg wollten die Oststeirer den nächsten Schritt in Richtung Meister-Play-off machen. Trotz Unterzahl und Rückstand gelang dieses Unterfangen.

Die Anfangsphase gehörte jedoch zur Gänze den Gästen aus Vorarlberg. Bereits nach sechs Minuten war die Offensive der Altacher das erste Mal erfolgreich. Emir Karic brachte sein Team mit einer Direktabnahme in Führung und zeigte damit die großen Defensivprobleme der Hartberger in Hälfte eins auf. In Folge hätten die Altacher die Führung mehrmals ausbauen können oder sogar müssen. Emanuel Schreiner und Manuel Thurnwald scheiterten zweimal knapp.

Der TSV machte sich das Leben nach einer halben Stunde noch schwerer. Siegfried Rasswalder sah seine zweite gelbe Karte im Spiel und musste in Minute 31. vom Feld. Als alle mit einer Pausenführung der Gäste rechneten, glich Andreas Lienhart völlig überraschend aus. Jodel Dossou flankte auf Dario Tadic, seinen Abschluss wehrte Martin Kobras genau vor die Füße von Lienhart, der gegen seinen Ex-Klub den Pausenstand von 1:1 herstellte.

In der zweiten Hälfte zeigte sich die Heimmannschaft klar verbessert. Defensiv ließ man trotz Unterzahl wenig zu, offensiv gelang in Minute 58 sogar die Führung. Lukas Ried flankte auf Bakary Nimaga, der sich gegen zwei Verteidiger durchsetzte und die Partie für die Hartberger drehte.

Nach dem Ausgleich in Unterzahl haben wir das Spiel unter Kontrolle gehabt, der Sieg geht meiner Meinung nach in Ordnung.

Markus Schopp (Trainer Hartberg)

Zehn Minuten später wurde der Vorbereiter beinahe zum Torschützen, der Schuss von Ried aus spitzem Winkel prallte aber von der Stange ins Torout. Die Schlussoffensive der Altacher zeigte sich wenig effektiv. Trotz Überzahl kamen die Gäste kaum zu guten Chancen und so feierte der TSV Hartberg gemeinsam mit 2512 Fans einen wichtigen 2:1-Sieg.

Das alte Gesetz ist wieder in Kraft getreten: wer die Chancen nicht nützt, verliert am Ende. Hartberg hat vorgezeigt, was Effizienz in der Chancenauswertung heißt.

Alexander Pastoor (Trainer Altach)

 

 

 

Kommentare (2)

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schteirischprovessa
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Die erste Gelbe von Rasswalder war wohl etwas übertrieben.

Das war eher ein Pressball als ein Foul.

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einmischer
1
11
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TSV

Irgendwie haben die Blau-Weißen weder Freunde in der Bundesliga noch bei der Schirimafia. Im ersten Jahr das Lizenztheater, auf Grund dessen sicher einige Stützen Hartberg fluchtartig verlassen haben(und dies jetzt vermutlich bereuen),
beim Strafsenat detto. Und was die Schiris bei Hartbergspielen abhalten ist unglaublich. Heute wieder. Mich wundert es nicht, dass die international nicht weiterkommen. Die erste Gelbe für Rasswalder war ein Witz, die Zweite nah daran.
Und aus Hartberg kommt kein Muckser um nicht noch größere Pfeifen zugeteilt zu bekommen. Den der Besetzungsreferent sitzt anscheinend am Verteilerkreis.
Aber anscheinend sind sie so nicht zu biegen. Solche Witzentscheidungen schweißen die Schopp-Truppe nur noch mehr zusammen.

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