Christian Ilzer"Das ist eine Beachvolleyball-Grube aber kein Fußballplatz"

Der SK Sturm kassiert eine 1:2-Niederlage gegen WAC. Damit ist die stolze Heimserie von sieben siegreichen Pflichtspielen zu Ende gegangen. Das sagen die Protagonisten zum Spiel.

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Sturm-Trainer Christian Ilzer © APA/ERWIN SCHERIAU
 

Christian Ilzer. "Es war ein bitterer und  ärgerlicher Nachmittag und ein Deja vu mit anderem Ausgang. Der WAC hat das Match mit dem Freistoßtor und dem Ausschluss auf seine Schiene gebracht. Ich habe auch eine Rote Karte von Michael Novak gesehen, der mit der hand zum Ball geht. Wir mussten der Unterzahl und den langen Läufen Tribut zollen. Gegen Ende der Partie gingen wir am Zahnfleisch. Wir müssen das Momentum wieder auf unsere Seite bekommen und das Bestmögliche herausholen. Zum Rasen? Das ist eine Beachvolleyball-Grube aber kein Fußballplatz."

Ferdinand Feldhofer: Wir sind sehr viel herumgekommen und haben in vielen Stadien gespielt. Aber der Rasen in Graz ist nicht Bundesliga-würdig, auch nicht für die Zweite Liga, das ist unfassbar. Aber gut, wir dürfen glücklich sein, weil wir gewonnen haben und sich kein Spieler auf dem Platz verletzt hat. Es war ein Big point. Ich denke, jetzt haben wir einen riesengroßen Schritt in die Top sechs gemacht.  Ich habe nach den hohen Belastungen der letzten Tage eine hohe Moral meiner Mannschaft erkannt."

Jörg Siebenhandl: "Ich war zu spät dran, weil ich die Situation falsch eingeschätzt habe. Ich wollte noch zurückziehen, aber ich habe es nicht geschafft, dass ich den Kontakt vermeide. Ich muss es so schaffen, dass man es nicht als Torraub auslegen kann. Die Jungs wollten wirklich die Partie reißen. Deshalb ist es wirklich schade, dass wir in der 90. Minute noch das Tor bekommen habe. Jetzt habe ich eine Woche Zeit, mir Gedanken zu machen.

Ivan Ljubic: "Wir haben gezeigt, dass wir trotz Niederlage eine super Truppe sind und nie aufgeben. Schade, dass man am Ende so ein Tor bekommt.  Wir müssen weiterarbeiten, es warten schon die nächsten wichtigen Spiele. Im Herbst ist alles für uns gelaufen, jetzt ist es anders. Aber wir müssen dran bleiben, immer hundert Prozent geben, dann kommt es wieder zurück."

Michael Novak: "Klar, dass ich den Ball auf der Hand gehabt habe, aber das war von zwei Meter voll durchgeladen. Es war erstens nur Reflex, aus Schutz und zweitens war es wirklich vorm Körper. Wenn ich ihn nicht auf die Hand bekomme, dann bekomme ich ihn voll auf den Bauch. Es war ein Handspiel, aber ein Elfmeter wäre sehr, sehr hart gewesen."

Kommentare (4)
Peterkarl Moscher
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Wahrheit tut weh !

Herr Ilzer, nicht der Rasen war Schuld sondern eine schwache Leistung
der Spieler und die Einstellung wie sie diese auf den Platz geschickt haben.
Sie transportieren ihre Leistungen von der Austria Wien hier nach Graz.
Schade um den Verein!

HPHP
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Wer hat gesagt dass der Rasen schuld war?

Er hat nur eine Antwort auf die Frage zum Zustand vom Rasen gegeben.

TraditionWest
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Rasen

Was endlich mal geklärt werden sollte ist das Problem? Sind es zu schwache Greenkeeper, oder gibt es Probleme mit der Drainage oder gar der Bewässerung?
Der Rasen ist mittlerweile ja schon die letzten 10 Jahre immer einer der schlechtesten der Liga.
Würde mich echt interessieren was hier die Ursache ist?

HPHP
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stimmt nicht ganz

wie der Rasen mit Unterbau getauscht wurde war er eine Saison lang der Beste Rasen in derLiga:

Der SK Sturm Graz hat die Pitch Competition der Vereinigung der Fußballer (VdF) gewonnen und ist damit Rasen-Meister 2018/19. In der abgelaufenen Bundesliga-Saison gab nach jedem Match jeweils ein Spieler der Gästemannschaften nach Rücksprache mit seinen Kollegen ein Urteil über die Rasenqualität ab. Die Höchstwertung dabei waren 10 Punkte. Sturm gewann die Saisonwertung mit 9,19 Zählern.

Aber wie man in einem Jahr das so versauen kann ist wahrscheinlcih jedem ein Rätsel.
voelleicht sollten die Verantwortlcihen ihr Aufgabengebiet ändern und im Stadtgartenamt die Blumen in den diversen Beeten in der Stadt bepflanzen aber sich nicht um den Rasen kümmern.