WM-QualifikationEngland hat WM-Ticket so gut wie sicher, Italien auf Kurs

England hat das Ticket für die WM-Endrunde 2022 in Katar so gut wie sicher. Die "Three Lions" fertigten Albanien am Freitagabend im Londoner Wembley Stadion mit 5:0 ab und hielten damit Gruppe-I-Verfolger Polen, der in Andorra 4:1 gewann, drei Punkte auf Distanz.

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Harry Kane trifft drei Mal
Harry Kane trifft drei Mal © AFP
 

England hat das Ticket für die WM-Endrunde 2022 in Katar so gut wie sicher. Die "Three Lions" fertigten Albanien am Freitagabend im Londoner Wembley Stadion mit 5:0 ab und hielten damit Gruppe-I-Verfolger Polen, der in Andorra 4:1 gewann, drei Punkte auf Distanz. Zudem hat der Leader das um sechs Treffer bessere Torverhältnis und tritt zum Abschluss bei Underdog San Marino an. Auch noch offen ist es in Pool C, wo Italien und die Schweiz 1:1 spielten und punktgleich sind.

Die Engländer ließen erwartungsgemäß nichts anbrennen. Stürmerstar Harry Kane mit einem Triplepack (18., 33., 45.), Harry Maguire (9.) und Jordan Henderson (28.) schossen bereits vor der Pause alle fünf Treffer. Kane hält nun bei 44 Treffern im Nationalteam. Gegen Albanien traf der Tottenham-Angreifer mit links, rechts und per Kopf, ein Kunststück, das im England-Trikot zuletzt David Platt im Jahr 1993 gegen San Marino geglückt war. Die Engländer können damit wie die Fix-Teilnehmer Dänemark und Deutschland schon mit der Endrunde planen.

Genauso ungefährdet war Polen in Andorra, auch da Stürmer Ricard Fernandez schon in der ersten Spielminute die Rote Karte kassierte. Bayern-Star Robert Lewandowski traf doppelt (5., 73.), zudem trugen sich auch Kamil Jozwiak (11.) und Arkadiusz Milik (45.+2) in die Schützenliste ein. Die Albaner wurden um fünf Punkte abgehängt, weshalb ein Top-Zwei-Platz fix ist.

Im Römer Stadio Olimpico waren die Schweizer vor dem Seitenwechsel die gefährlichere Mannschaft. Das auch dank Salzburg-Stürmer Noah Okafor, der bei seinem Startelf-Debüt im Dress der "Eidgenossen" eine richtig starke Vorstellung zeigte. Vor allem seine Schnelligkeit stellte die "Squadra Azzurra" immer wieder vor Probleme, wie auch vor dem 0:1, wo der 21-Jährige dann Silvan Widmer bediente und sich damit gleich in seinem zweiten Länderspiel einen Assist gutschreiben konnte.

Auch ein Treffer des Salzburg-Stürmers, der bei den "Bullen" diese Saison nach 20 Pflichtspielen bei neun Toren und fünf Vorlagen hält, lag einige Male in der Luft, fiel allerdings nicht. Auch deshalb konnten die Hausherren in der 36. Minute durch Giovanni di Lorenzo ausgleichen. Nach der Pause rochen beide Teams aber erst im Finish an den Siegestreffer heran.

Nach Foul von Ulisses Garcia an Domenico Berardi gab es einen leicht umstrittenen Elfmeter für die Italiener, den Jorginho (90.) allerdings vergab. Der Mittelfeldspieler schoss deutlich drüber, nachdem er schon im "Hinspiel" vom Punkt an Schweiz-Tormann Yann Sommer gescheitert war. Fast im Gegenzug ließ Andi Zeqiri (93.) die Möglichkeit auf den Schweizer Auswärtssieg aus. Die Italiener haben vor der letzten Runde einen Vorsprung von zwei Toren, sie sind am Montag in Belfast gegen Nordirland im Einsatz, während die Schweizer in Luzern Bulgarien zu Gast haben.

In Österreichs Gruppe F gewann Dänemark mit einem 3:1 gegen die Färöer auch die neunte Partie, der Underdog konnte dem Leader immerhin das erste Tor im laufenden Bewerb schießen. Platz zwei und damit die Play-off-Teilnahme sicherte sich Schottland mit einem 2:0 bei der Republik Moldau. Nathan Patterson (38.) und Che Adams (65.) machten in Chisinau den Auswärtserfolg perfekt. Moldaus Vadim Rata scheiterte in der 82. Minute mit einem Elfmeter am schottischen Tormann Craig Gordon.

Israel und Österreich kämpfen im Fernduell zum Abschluss um den bedeutungslosen dritten Rang.

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