Sichtlich geknickt trat VSV-Trainer Rob Daum nach dem sonntäglichen 3:4 im Pustertal den Weg zum Interview an. Es waren einige Dinge, die der Villacher Übungsleiter nicht beeinflussen konnte, die den Kanadier dennoch ins Grübeln brachten. Vorneweg: Obwohl der VSV in zwei Spielen in Bozen und Bruneck nur einen Punkt geholt hatte und nach zuvor acht Siegen aus neun Spielen nun erstmals dreimal in Folge verlor, die Adler zeigten bei den zwei knappen Pleiten keine großen Auflösungserscheinungen, es machte sich aber schlicht das „kurze Lineup“, wie Daum es formuliert, gegen Ende jeweils bemerkbar. „Wir waren in beiden Partien öfters in Führung, aber immer nur mit einem Tor, schafften es nie, einen Zwei-Tore-Vorsprung zu produzieren. Das hätte uns speziell im Finish enorm helfen können.“