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Nicht alles, aber vieles neuSo wurde auf Türkis-Blau umgefärbt

Ein Jahr nach der Wahl: wie ÖVP und FPÖ fast alles in Griff nahmen.

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© APA/Jäger
 

Die ÖVP-FPÖ-Regierung mit Bundeskanzler Sebastian Kurz und Heinz-Christian Strache begann umgehend damit, was alle Regierungen tun: Macht entfalten und Posten umfärben. Man begann im Jänner an der Spitze der Staatsbeteiligungen. In der Staatsholding Öbib lösten im Nominierungskomitee die Minister Hartwig Löger (ÖVP) und Gernot Blümel (ÖVP) die Ex-Minister Thomas Drozda (SPÖ) und Harald Mahrer (ÖVP) ab. Mahrer war schon als Nachfolger von WKO-Präsident Christoph Leitl fix und löste dann auch Claus Raidl als Präsident der Nationalbank ab. Den 2019 scheidenden OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny (SPÖ) soll  Ex-Weltbankdirektor Robert Holzmann aus dem FPÖ-Lager beerben. Die Bankenaufsicht will die ÖVP aber von der OeNB ins Finanzministerium holen. Um Einfluss, den die SPÖ verliert, wird auch innerhalb der türkis-blauen Koalition gerungen.

Kommentare (16)

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Lamax2
5
1
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Umfärbung

Gefärbt wird nach jeder Regierunsbildung; es wird sich wohl kein normaldenkender Kanzler mit "Feinden" umgeben. Rot hat Österreich bis in die Hirne der Staatsbürger umgefärbt, denn man bekommt den Eindruck, dass die Welt untergeht, wenn es einmal Nichtrote am Ruder gibt.

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Mein Graz
3
11
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Postenschacher.

15. Nov. 2006: FPÖ-Vizebundesparteiobmann Ing. Norbert Hofer: "Wie das Wirtschaftsblatt berichtet, ist der Herr Cousin zum Geschäftsführer der Bundesfinanzierungsagentur bestellt worden, was ebenfalls nicht ohne Kritik geblieben ist. Hier entsteht der Eindruck von einem Postenschacher der übelsten Sorte. Ich fordere den Finanzminister auf, sich zu seinen jüngsten Personalentscheidungen zu äußern."

16. 6. 2016: H.C. Strache im Parlament: "Kein Kandidat und keine Kandidatin hatte bei dieser rot-schwarzen Regierung aufgrund ihrer Qualifikation eine ehrliche Chance abseits der beiden Parteieninteressen. Das ist eigentlich das Traurige, denn es zeigt, dass beide Regierungsparteien ihre Spielchen in Richtung Postenschacher sehr, sehr konsequent fortgesetzt haben."

Nur zwei Beispiele, wie die Blauen gegen Postenschacher waren - so lange sie nicht in der Regierung waren.

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SoundofThunder
4
11
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🤔

Mit neuem Stil regieren? Das ist altbekannt 😏. Wenn die Roten umfärben schrei‘ma auf. Das dürfen nur die Schwarz/Blauen!

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CIAO
6
7
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ach ja

kommen die Roten (die Linken) wieder, gehts wieder los von vorn...
e immer das gleiche.
Dann jammern die Schwarzen (Rechten) wieder

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BernddasBrot
0
15
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Ein Leuchtturm

nach dem anderen.....aber mit Umfärben hat das nichts zu tun , wie uns anfänglich versichert wurde...vielleicht wird denen irgendwann die Mahrer - Medaille umgehängt

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jg4186
2
15
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Immer wieder!

Immer wieder wird im Land nicht sosehr nach Qualität der Bewerber entschieden, sondern nach Parteifarbe. Das war immer so, so offen und direkt wie derzeit noch nie. Und wenn man bedenkt, wie dünn die Personaldecke der FP ist, kann man nur Befürchtungen haben. Wenn ich mir derzeit so die blauen Ministerinnen und Minister anschaue und was sie so sagen und tun ...

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tannenbaum
1
6
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Es ist schön,

dass uns wenigstens die Kleine Zeitung jeden Tag mit Bildern diesen beiden hervorragenden Volksvertretern beglückt! Wir haben nicht nur den besten Innenminister aller Zeiten, sondern auch die beste Staatsführung aller Zeiten! Da spielt das Bildungsniveau dieser beiden Herrschaften gar keine Rolle!

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joektn
1
6
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Hm

Ist das ganz normal? Das macht doch jede Regierung und jeder Politiker schafft sich Versorgungsposten. Umgefärbt werden kann nur, wenn es davor schon eine Farbe hatte. Sollte die nächste Regierung anders aussehen, wird garantiert wieder umgefärbt. Wetten?

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g8282zo
16
13
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Umgefärbt ...

... werden kann nur, das schon einmal gefärbt wurde.

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UHBP
7
20
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@8..

Solange man Wähler hat, die ein Langzeitgedächnis ähnlich einer Schuhschachtel haben, kann man nach den Wahlen ja das Gegenteil dessen machen, was man vor den Wahlen seinen Wählern versprochen und angeprangert hat.

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carpe diem
5
18
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ABER...

... im Wahlkampf hat das andes geklungen.

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fersler
3
20
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ja

und wie der Kopf des Vizekanzlers da gewackelt hat, wenn er sich bezüglich des Postenschachers von schwarz/rot in Rage geredet hat.

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carpe diem
11
26
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Das meinte Strache vermutlich mit Veränderung.

Alle die gleiche Bagage, es geht um Macht, nicht um Menschen (außer sie heben die richtige Färbung).

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wussly
7
2
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@carpe diem!

Da können wir ja nur froh sein, dass in Kärnten ausschließlich die Qualifikation eine Rolle spielt.
Ansonsten ist man ja Gott sei Dank farbenblind.
Phuuuu....

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Sam125
14
9
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So wurde auf Türkis/Blau umgefärbt!!

Ja es bleibt kein Stein auf dem Anderen! In diesen höheren Etagen kommen wir, die sogenannten "Normalbürger " sowieso nie an! Also warum diese Aufregung? Ich sage nach wie vor, dass gerade wir die Gesellschaft es in der Hand haben, wie es nach der nächsten Wahl aussieht! Dazu kann ich persönlich allerdings nur sagen, schaut einmal nach BELGIEN!!!
Welche Alternative haben wir da noch, oder wollen wir auch die selben Zustände, wie sie jetzt in Belgien herrschen, auch bei uns in Österreich haben? Wacht endlich auf, denn in unseren Schulen spiegelt sich ja schon, die kommende Gesellschaft wieder!! Gott schütze Österreich und ganz Europa!!

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helmutmayr
4
2
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Umgefärbt

Kann nur werden, was vorher eingefärbt wurde. Es liegt wohl auf der Hand, dass jede Partei ihre Gesinnungsgenossen an den Schalthebeln der Politik haben will und letztendlich auch haben muss.
Was macht in Blauer oder Schwarzer Minister mit einem Roten Vorstand oder AR Chef die gegen die neuen Herren arbeiten. Das kann auch nichts bringen.

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