Bestürzte ReaktionSterbehilfe-Urteil ist für Kirche "Dammbruch"

Die Österreichische Bischofskonferenz und der Dachverband Hospiz Österreich fürchten Folgen des Urteils des Verfassungsgerichtshofes.

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Erzbischof Franz Lackner, der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz
Erzbischof Franz Lackner, der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz © APA
 

Für die katholische Bischofskonferenz ist das Sterbehilfe-Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes ein Kulturbruch mit dem bisherigen bedingungslosen Schutz des Menschen am Lebensende. Das hat der Salzburger Erzbischof Franz Lackner als Vorsitzender der Bischofskonferenz am Freitag nach der Entscheidung des Höchstgerichts betont. "Jeder Mensch in Österreich konnte bislang davon ausgehen, dass sein Leben als bedingungslos wertvoll erachtet wird - bis zu seinem natürlichen Tod. Diesem Konsens hat das Höchstgericht mit seiner Entscheidung eine wesentliche Grundlage entzogen", sagte Lackner, der "mit Bestürzung" das VfGH-Urteil bezüglich des Verbots der Beihilfe zur Selbsttötung aufgenommen hat.

"Die selbstverständliche Solidarität mit Hilfesuchenden in unserer Gesellschaft wird durch dieses Urteil grundlegend verändert", hielt der Erzbischof weiter fest. Wörtlich sprach Lackner von einem "Dammbruch" und warnte davor, dass mit der erlaubten Beihilfe zum Suizid der Druck auf kranke und alte Menschen steigen werde, davon Gebrauch zu machen.

"Wer in einer existenziellen Krisensituation wie Krankheit und Lebensmüdigkeit einen Sterbewunsch äußert, braucht keine Hilfe zur Selbsttötung, sondern menschliche Nähe, Schmerzlinderung, Zuwendung und Beistand", betonte der Bischofskonferenz-Vorsitzende. Nur so könne jeder Mensch sicher sein, dass er in seiner Würde auch in verletzlichen Lebensphasen geachtet und geschützt wird. Lackner wörtlich: "Wir dürfen den Menschen nicht aufgeben, auch wenn er sich selbst aufgegeben hat."

Mit Bestürzung reagierte auch Waltraud Klasnic, die Vorsitzende des Dachverbandes Hospiz Österreich, auf die Aufhebung des Verbots des assistierten Suizids in Österreich durch den Verfassungsgerichtshof. Die Entscheidung sei "schmerzlich", erklärte Klasnic. Umso wichtiger erachtete sie es nun, die Hospiz- und Palliativversorgung auszubauen.

Als Grundvoraussetzungen dafür nannte die ehemalige steirische Landeshauptfrau eine "flächendeckende, wohnortnahe und leistbare Versorgung". Zudem müsse die Regelfinanzierung für die Palliativ- und Hospizbetreuung für Kinder und Erwachsene sichergestellt werden; eine Forderung, die am Freitag auch auf der Tagesordnung des Nationalrats stand, bemerkte Klasnic.

 

Kommentare (99+)
feringo
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@bimsi1 : Wie herrlich ... (fraulich nicht?

Bimsi1, wie könnten Sie mich überzeugen, nach einem 2000 Jahre alten Schreiben in der heutigen Zeit zu leben.
Bimsi1, was ist Gott für Sie?

der alte M.
1
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Wo

genau steht das?

steinpe
24
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bis zu seinem natürlichen Tod

das bedeutet keine Herz-Lungenmaschine, Dialyseapparate usw., das würde einen natürlichen Tod unterstützen.

Ich bin auch befürworter für aktive Sterbehilfe und auch für Todesstrafe
( sehe schon die kompetenten Kommetare),.

GustavoGans
2
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Ich hoffe es werden ordentliche Rahmenbedingungen dafür geschaffen

Besser ein würdiger Tod durch Sterbehilfe als ein unwürdiger Tod durch erhängen, vor den Zug, zur Waffe zu greifen oder dergleichen.
Allerdings sollte es nicht so sein, dass die Entscheidung eine Familie alleine überlassen wird. Zur Entscheidung muss ein Arzt und ein Psychologe hinzugezogen werden um Missbrauch der Regelung zu verhindern.
Auch muss ein wirksames Medikament oder ein Mittel zur Sterbehilfe legal zur Verfügung gestellt werden.
Es darf nicht sein, dass man irgendein Mittel illegal auftreibt, welches vielleicht dafür sorgt, daß der Tod qualvoll eintritt.

GustavoGans
2
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Und

ich bin natürlich gegen die Todesstrafe.
So schlimm ein Mord auch ist, man sollte nicht mit einen Mord am Mörder antworten.
Die hat viele Gründe.
Es macht das Opfer auch nicht mehr lebendig. Zu oft wurden schon Unschuldige hingerichtet.
Sind Befürworter der Todesstrafe noch immer dafür, wenn der "angebliche" Mörder ein naher Familienangehöriger ist?
Stellt euch vor, euer Kind erhält die Todesstrafe und ihr wisst das es unschuldig ist. Nie im Leben ist die Todesstrafe ein Mittel einen "vermeintlichen" Täter zu bestrafen.

tannenbaum
9
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Was

geht es der Kirche an, wenn jemand aus welchen Gründen auch immer, gehen will! Die wären ja Ärger als die Moslems, wenn sie nur könnten! Zum Glück hat dieser komische Verein bei weltoffenen Menschen nichts mehr zu sagen,

GordonKelz
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Leider noch viel zu viel...

Gordon Kelz

FritzTheCat
8
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Endlich

Reglementiert eine gute Entscheidung!

Sie unterstützt die Selbstbestimmung und damit die Würde des Menschen.

tenke
8
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Sogar eine sehr gute Entscheidung,

nur bezügl. des Kopftuchverbotes nicht.

GordonKelz
5
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Hier geht es schon los...unsere kath.Kirche..

Rund 500 Jahre hinterher, es hört sich auf ,sich über Jahrhunderte an kleinen und größeren Kindern zu vergehen, stellt euch dem Leben wie es wirklich ist! Was ihr allein in den letzten Jahrhunderten an Verbrechen begangen habt und wollt darüber Urteilen wie ein Mensch zu Sterben hat?! Was für Anmaßung, wo nehmt ihr Euch dieses Recht her? Ihr die ihr tausende Mädchen und Frauen am Scheiterhaufen verbrannten, nehmt euch das Recht heraus, über Menschen zu richten...? Ihr habt schon lange
jedes Recht bewirkt.
Gordon Kelz

dieRealität2019
8
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das zur Vollmündigkeit eines Menschen in einer Gesellschaft

.
über sein Leben und seinen Tod zu entscheiden. Was sollte es da zu diskutieren geben? grundsätzlich ist in allen Gesetzen zur Sterbehilfe wie in Belgien, Schweiz, Niederlande usw. dieser Grundsatz enthalten, an den sich die Richter des VfGH orientiert haben nachzulesen.
.
Die österreichischen Richter der Höchstgerichte haben "selbstverständlich und verständlich" wie auch bei anderen Beschlüssen die bereits in Europa bestehenden Gesetze u.a hier zur Sterbehilfe angesehen, das kann man an nahezu jeder Entscheidung erkennen. Das ist das Wesentliche dieser Entscheidung.
.
Das ist der tatsächliche Kern der Sache. "Beruht die Entscheidung zur Selbsttötung auf der freien Selbstbestimmung des Betroffenen, so ist dies vom Gesetzgeber zu respektieren" was sich auch in anderen Gesellschaften findet.
.
Erschreckend ist hier wie eine Vielzahl von Kritikern aufschreit, obwohl sie überhaupt keine Ahnung von der Sache selbst haben. Sie sollten z.B. einmal die Ethikverträge über die Sterbehilfe in diesen Gesellschaften lesen, mit Menschen die in der Sterbehilfe stehen oder auch mit den Angehörigen sprechen.
.
Dieser Hinweis spricht Bände: "...Zudem müsse die Regelfinanzierung für die Palliativ- und Hospizbetreuung für Kinder und Erwachsene sichergestellt werden.“ Wieso ist das nicht schon geschehen? „Bei näherer Betrachtung“ kann man erkennen, dass es sich bei der Palliativmedizin hier um legalisierte Sterbehilfe handelt.

dieRealität2019
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hat wer Interesse z.B. in einen derartigen Ethikvertrag einzusehen

.
sie würden staunen, er ist inhaltlich rechtsjuristisch besser verfasst, als viele Handelsverträge. Gerne stelle ich zum Download einen derartigen neutralen Ethikvertrag wie in meine Frau am Beginn der Sterbehilfe in Belgien unterfertigt hat zur Einsicht.
.
Wenn sie wissen möchten was tatsächlich Sache ist, dann bin ich gerne bereit einiges darüber zu schreiben.

dieRealität2019
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wir wollen doch festhalten, dass es im persönlichen Bereich eines vollmündigen Menschen liegt,

über sein Leben und seinen Tod zu entscheiden. Was sollte es da zu diskutieren geben? grundsätzlich ist in allen Gesetzen zur Sterbehilfe wie in Belgien, Schweiz, Niederlande usw. dieser Grundsatz enthalten, an den sich die Richter des VfGH orientiert haben nachzulesen.
.
Die österreichischen Richter der Höchstgerichte haben "selbstverständlich und verständlich" wie auch bei anderen Beschlüssen die bereits in Europa bestehenden Gesetze zur Sterbehilfe angesehen, das kann man an nahezu jeder Entscheidung erkennen. Das ist das Wesentliche dieser Entscheidung.
.
Das ist der tatsächliche Kern der Sache. "Beruht die Entscheidung zur Selbsttötung auf der freien Selbstbestimmung des Betroffenen, so ist dies vom Gesetzgeber zu respektieren" was sich auch in anderen Gesellschaften findet.
.
Erschreckend ist hier wie eine Vielzahl von Kritikern aufschreit, obwohl sie überhaupt keine Ahnung von der Sache selbst haben. Sie sollten z.B. einmal die Ethikverträge über die Sterbehilfe in diesen Gesellschaften lesen, mit Menschen die in der Sterbehilfe stehen oder auch mit den Angehörigen sprechen.
.
Dieser Hinweis spricht Bände: "...Zudem müsse die Regelfinanzierung für die Palliativ- und Hospizbetreuung für Kinder und Erwachsene sichergestellt werden.“ Wieso ist das nicht schon geschehen? „Bei näherer Betrachtung“ kann man erkennen, dass es sich bei der Palliativmedizin hier um legalisierte Sterbehilfe handelt.

dieRealität2019
4
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hat wer Interesse z.B. in einen derartigen Ethikvertrag einzusehen

.
sie würden staunen, er ist inhaltlich rechtsjuristisch besser verfasst, als viele Handelsverträge. Gerne stelle ich zum Download einen derartigen neutralen Ethikvertrag wie in meine Frau am Beginn der Sterbehilfe in Belgien unterfertigt hat zur Einsicht.
.
Wenn sie wissen möchten was tatsächlich Sache ist, dann bin ich gerne bereit einiges darüber zu schreiben.

feringo
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@dieRealität2020 : Ethikvertrag

Ich habe schon Interesse, dass Sie weiter schreiben, kann mich sehr gut mit Ihren Ausführungen solidarisieren.

petera
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Ich finde das Urteil in einer

aufgeklärten Demokratie längst überfällig.

Bis jetzt war es ja nur möglich sich aufzuhängen, vor der Zug zu werfen, ... oder wenn man sich selbst nicht mehr vom Schmerz zu befreien durch Schmerzmittel monate- oder jahrelang sediert zu werden.

rebuh
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Glaube nicht das diejenigen welche sich aufhängen oder vor den Zug werfen


Es vor Schmerzen nicht mehr aushalten,da dürften ganz andere Gründe ausschlaggebend sein. Diese dürften von der Medizin sehr wohl behandelbar sein.

feringo
1
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@rebuh : Glaube nicht ...

rebuh, woher wissen Sie das?
Warum führen Sie nur die Medizin an?

wollanig
44
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Na dann freu dich,

wenn dich deine Erben mangels Lust auf Pflege und langes Warten zum "freiwilligen" Suizid drängen.

hbratschi
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wollanig,...

...du dürftest ziemlich beliebt bei deinen angehörigen sein, dass dich solch eigentlich wirklich schlimmen gedanken plagen...🤔

dieRealität2019
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daran kann ich sehen, dass sie

einerseits keine Ahnung Information noch Wissen über die Sache selbst besitzen, wer einen derartigen Ethikvertrag unterschreibt, darf keinen Angehörigen als Erbe einsetzen. Warum? wohl verständlich. Da die Abwicklungen von Rechtsgeschäften bereits vorher erledigt werden müssen, wo u.a. die volle Mündigkeit der Person die Sterbehilfe beantragt gegeben ist.
.
Was haben sie gedacht wie das funktioniert? eine Ethikkommission aus mehren Personen bestehend, entscheidet ob dem Antrag stettgegeben wird und alle Voraussetzunge des gesetzlich bestimmten Ethikvertrages gegeben sind.

GordonKelz
2
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Deine Meinung über Deine Verwandten...

...ist wirklich herzerfrischend...
Gordon Kelz

Seppkeindepp
5
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geh mit der Zeit,oder du gehst mit der Zeit

so isses

Lodengrün
4
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Manche

Dinge sind unverrückbar, haben immerwährende Gültigkeit.

hbratschi
11
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was gibt es gerechtere...

...als über den zeitpunkt seines todes selbst bestimmen zu können? endlich können die (aus welchen gründen auch immer) gequälten ohne "schlechtes gewissen" ihrem für sie unerträglichen dasein ein würdiges ende bereiten. und alle die daran was auszusetzen haben, wissen offenbar gar nicht, was es heißt so hoffnungslos zu leiden, dass das leben einfach keinen sinn mehr macht. natürlich ist es leicht über die lebensmüden zu urteilen, aber ich wünsche niemanden, in so eine verzweifelte situation zu kommen, um das verstehen zu können. und am leisesten sollen bitte die scheinheiligen sein...

hbratschi
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was gibt es gerechteres...

...als über den zeitpunkt seines todes selbst bestimmen zu können? endlich können die (aus welchen gründen auch immer) gequälten ohne "schlechtes gewissen" ihrem für sie unerträglichen dasein ein würdiges ende bereiten. und alle die daran was auszusetzen haben, wissen offenbar gar nicht, was es heißt so hoffnungslos zu leiden, dass das leben einfach keinen sinn mehr macht. natürlich ist es leicht über die lebensmüden zu urteilen, aber ich wünsche niemanden, in so eine verzweifelte situation zu kommen, um das verstehen zu können. und am leisesten sollen bitte die kirchenheinis sein...

Civium
69
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Unglaublich!!

Somit ist ja Sterbehilfe legal, was geht den da ab!!!???
Erschreckendes Urteil,
Wie wird es bewiesen, ob jemand sterben wollte, es gab ja Vorfälle wo jemand es gemacht hat und auch verurteilt wurde!!
Ethikkommissionen müssen das verhindern und Ärzte verabreichen Substanzen die das Leben erhalten und nicht beenden!!

dieRealität2019
10
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sorry, uninformiert unwissend, genaugenommen ahnungslos,

was sie hier von sich geben. Mehr kann ich zu diesen Beitrag nichts sagen.

FritzTheCat
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Nur

Wenn es was zu "erhalten" gibt (Leben) und nicht nur das (qualvolle) sterben verlängert wird, oder?

GordonKelz
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Sie müssen eines Tages ja keinen....

Gebrauch davon machen!
Gordon Kelz

Civium
7
4
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Nur zu hoffen ein anderer macht nicht

Gebrauch davon für mich. Ich hoffe ich werde meiner Umgebung vertrauen können!

GordonKelz
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Es ist eine Entscheidung in die richtige...

..Richtung, wir können ja, wenn schon fast ganz Europa für die Sterbehilfe eintritt, nicht rückschrittlich urteilen! Ein Sieg der Menschenrechte.
Der Disput darüber ist eröffnet, das Parlament hat ...jetzt über die Durchführung zu entscheiden. Und zwar recht rasch, wenn
das Gesetz am 1.01.21 in Kraft treten sollte .

Gordon Kelz

Civium
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In ganz Europa liegen Tote auf

Friedhöfen , die noch leben könnten wenn man sie nicht "ermordet"hätte!!
Auch die Todesstrafe ist verboten, es darf niemand durch die Hand eines anderen sterben.

FÜNFTES GEBOT: DU SOLLST NICHT TÖTEN!!

dieRealität2019
6
11
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sorry, auch hier uninformiert unwissend, genaugenommen ahnungslos,

.
was sie hier von sich geben. Mehr ist zu diesen Beitrag nichts sagen.

FritzTheCat
4
10
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Polemik

Sonst nichts.

Abgetrieben darf auch in keinem Fall werden, gell?

Hoffentlich betrifft SIE diese Entscheidung nie, gegen welche sie wettern!

Civium
6
4
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Sind sie froh dass sie leben dürfen und nicht

abgetrieben wurden, zu leben ist das wertvollste bis unsere Zeit gekommen ist.

plolin
9
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Civium

Bist du Pfarrer oder älteres Semester? Ich bin auch nicht mehr die Jüngste, aber so eine altmodische Denkweise habe ich GsD nicht.

GordonKelz
7
9
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Könnten Sie mit ihrem Namen, zu ihrer

Meinung stehen oder nur hinter einem
Pseudonym...?
Gordon Kelz

Civium
1
2
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Ihr Name interessiert niemanden , hier geht es um kollektive

Meinungen !
Von ihnen muss niemand vorgeladen werden, wer sind sie?
Ich frage nicht nach ihren Namen.

HansWurst
60
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Das ist eine

Entscheidung in die falsche Richtung.

lieschenmueller
20
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Wenn die Kraft zu Ende geht und die Erlösung nicht von selbst kommen will,

dann ist das ein Urteil, das beruhigt diesbezüglich.

Vordersdorf
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!!!XHilfeleistung zum Selbstmord !!!!

Strafbarkeit der Beihilfe zum Selbstmord verstößt gegen das Recht auf Selbstbestimmung -dieses Gesetz wurde von FPÖ
u. ÖVP beschlossen . (Das ist der einzige Grund für die Aufhebung) Ich hoffe in dieser Zeit wurden keine Gesetze beschlossen ,das Minderheiten schützt.

GordonKelz
5
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Wohl ein schmaler Grat, auf dem hier...

gewandelt wird....Man sollte uns Nichtjuristen erklären, worin der Unterschied zwischen Tötung auf Verlangen und der jetzt
( bzw.1.01.21 ) Aufhebung des Verbots der Beihilfe zum Selbstmord, besteht!
Wenn das in der Praxis heißt, das die fürchterlichen Dramen die sich bei einem Suizid ereignen, anders gelöst werden können, dann ist es annehmbar, wenn nicht gehen wir wieder zurück zum Anfang....
Gordon Kelz

dieRealität2019
3
7
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Natürlich ist das Leben von der Geburt bis zum Tode eine Gratwanderungung

"Beruht die Entscheidung zur Selbsttötung auf der freien Selbstbestimmung des Betroffenen, so ist dies vom Gesetzgeber zu respektieren" das ist die Krux der Sache und was sich auch in anderen Gesellschaften wiederfindet.
.

Mezgolits
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Sehr geschätzter Gordon!

Vielen Dank und vom Nichtjuristen: Der Unterschied zwischen Tötung auf Verlangen = § 77
StGB = Direkte Sterbehilfe = Mensch tötet sterbewilligen Mensch = das wäre die unzuläs-
sige Übertragung der Verfügungsgewalt = die rechtmäßigen Strafandrohungen von sechs
Monaten bis zu fünf Jahren Haft - aber die eindeutig bestätigte = gefilmte Selbsterlösung
bedeutet: Unmögliche Verleitung = Überredung bis Drohung oder Nötigung zur Selbsttöt-
ung + unmögliche Nötigung zur Selbsterlösungshilfe + die unmögliche Übertragung der
Verfügungsgewalt von der selbsterlösungswilligen - auf die selbsterlösungshelfende
Person, weil sich die selbsterlösungswillige Person - selbst erlösen MUSS = Schalter
betätigen = es gibt NICHTS zu bestrafen - aber auch 6 Monate bis zu 5 Jahre Haft
strafbedroht - aber dieses Unrecht wurde heute endlich verboten. Erfinder M.

GordonKelz
0
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DANKE UND ALLES GUTE FÜR SIE !

Gordon Kelz

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