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Virus-Eindämmung"Stopp Corona App": Anschober setzt auf prominente Unterstützer

Gesundheitsminister Rudolf Anschober betonte heute erneut die Vorzüge der App. Bei den Nutzerzahlen gebe es "noch Luft nach oben".

Barbara Stöckl und Gesundheitsminister Rudolf Anschober
Barbara Stöckl und Gesundheitsminister Rudolf Anschober © APA/Robert Jäger
 

Gesundheitsminister Rudolf Anschober warb heute erneut für die Nutzung der "Stopp Corona App" des Roten Kreuzes. Gemeinsam mit Bundesrettungskommandant Gerry Foitik, Rotes Kreuz-Botschafterin Barbara Stöckl sowie der Unternehmerin Madeleine Alizadeh und Watchado-Gründer Ali Mahlodji wurden die Vorzüge dargelegt.

Anschober betonte zu Beginn erneut die Brisanz der aktuellen Corona Lage, die Zahlen seien zwar "etwas geringer", aber noch immer auf hohem Niveau. 2.748 Neuinfektionen habe man in den letzten 24 Stunden verzeichnet, das sei erstmals unter 3.000. Der Wert hänge aber wohl auch mit einer niedrigeren Testungszahl zusammen, so Anschober.

"Luft nach oben"

"Wir starten heute in die letzte Woche des harten Lockdowns", diese Tage müsse man nutzen, "um so weit wie möglich runterzukommen", um behutsame Öffnungen zu ermöglichen. Details dazu soll es am Mittwoch geben.

Die App sei wichtig für die Eindämmung des Virus, "mein dringender Appell also: Jetzt mitmachen und einsteigen". Man dürfe sich keine Sorgen machen, wenn man von der App länger nicht kontaktiert wird - "das ist ein gutes Zeichen", so der Minister. Angesichts der aktuellen Nutzerzahlen erklärte Anschober, "dass wir hier noch Luft nach oben haben".

"Wir tragen Verantwortung"

Foitik erklärte erneut die Vorzüge der App, auch wenn sich die Lage wieder beruhige, werde diese große Vorzüge haben. Vor allem, wenn die Menschen wieder reisen. Hier soll die App mit z.B. jener in Deutschland kompatibel sein. 1,25 Millionen Nutzer haben die App aktuell heruntergeladen.

Barbara Stöckl gestand, die App lange nicht heruntergeladen zu haben. "Das war mir irgendwie zu kompliziert." Doch sie haben sich informiert und die positiven Seiten erkannt. "Wir tragen Verantwortung", so Stöckl. Die herannahende Möglichkeit einer Impfung solle "unsere Moral heben, nicht dämpfen". Nun gelte es, andere für den Download zu motivieren.

Alizadeh betonte die "Solidarität", die es nun brauche. So müde man nun schon von der Pandemie ist, umso müder seien jene, die aktuell Menschenleben retten. Mahlodji erklärte als Jugendbotschafter, dass Junge den Älteren alles nachmachen. Wenn diese die App nicht nutzen, machen es die Jungen auch nicht. Hier brauche es Vorbilder. Bedenken über Datenschutz zu haben, um wenig später Facebook zu öffnen, wo dieser keine Rolle spiele, seien nicht nachvollziehbar. Er betonte zudem den Aspekt der Nächstenliebe.

Prominente Unterstützer

Das Gesundheitsministerium setzte bei der Pressekonferenz zudem auf berühmte Unterstützer der App. Neben dem Schauspieler Harald Krassnitzer wandte sich auch Österreichs Fußballteamchef Franko Foda in einer Videobotschaft an die Zuhörenden. Beide unterstrichen die Vorteile und warben für die Nutzung. Auch Digital-Expertin Ingrid Brodnig betonte die Datensicherheit der App, sie habe sie "mit gutem Gewissen" installiert.

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Danke für Ihr Verständnis.

scionescio
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@Lieschenmueller: es passt so gar nicht zu meinem Naturell um Audienz zu bitten - im Regelfall werden ich geholt, um gegen Einwurf von vielen gültigen Münzen in meinen Fachgebieten zu beraten ...

... Ausnahmen mache ich da nur für NGOs (da mache ich es umsonst, um mir selbstgerecht zu attestieren, dass ich auch ein guter Mensch seion kann ...)
Ich bin überzeugt davon, dass natürlich alle wissen, dass es nicht funktionieren kann (siehe Test der deutschen Bundeswehr, der von der Bundesregierung genau aus diesem Grund beauftragt wurde ...) - aber im politischen Geschäft geht es wohl mehr darum, sein Gesicht nicht zu verlieren, als einzugestehen, dass man sich verrannt hat, weil die Idee an sich ja gut ist, aber die Technik eben noch nicht so weit ist ... soll es in anderen Bereichen ja auch schon gegeben haben - aber dafür hat man ja seine 59 Medienberater, die dann eben Schauspieler gegen Fakten in die Waagschale werfen ...

lieschenmueller
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@scionescio

Sie BITTEN nicht, Sie FORDERN. Sehen Sie es so!

Das sind UNSERE Angestellten, die da ihre Gesichter in die Pressekonferenzen halten.

Will nicht schreien, aber hier kann man lediglich mit Großschreibung etwas hervorheben.

CloneOne
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Hab die App

seit Beginn installiert… gewarnt oder was auch immer sie tun soll hat sie nie. Diese App gibt kein Lebenszeichen von sich...*Schulterzuck* so wie unsere Minister...nur Kosten

AAltausseer
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Hat halt keinen Grund gegeben, zu warnen!

Die patscherten Meldungen aus der Frühjahrszeit, wo Dir anonymisiert angezeigt wurde, dass Du Andere mit (aktiver) App und geringem Abstand längere Zeit getroffen hast, die gibt’s schon lange nicht mehr!

Daraus kannst nicht schließen, dass die App nicht funktioniert, nur dass keiner, den Du in den letzten paar Wochen getroffen hast,

Infiziert war, die App installiert und aktiv hatte, und nach der Diagnose diese auch in der App eingegeben hat!

scionescio
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@CloneOne: um einen Bruchteil der Kosten hätte man längst eine Onlinemöglichkeit schaffen können, wo jeder positiv Getestete seine Kontaktpersonen einträgt ...

... um die Clusterbildung viel schneller und IT-gestützt untersuchen zu können - aber das Contact-Tracing ist ja mehr oder weniger nicht mehr existent.

seinerwe
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Vorausblickend

Diese App wurde von logisch denkenden Menschen erfunden und von Profi-Verhinderern bekämpft. Sie hätte viel Geld eingespart und Cluster rasch erkannt.

scionescio
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@seinerwe: was glaubst du denn, wie viele Viren und Trojaner von logisch denkenden Menschen erfunden wurden ...

... selbst wenn heute eine Version des Sourcecodes offenliegt und von sich dazu berufen fühlenden Informatikern geprüft werden kann, kannst du erstens nicht davon ausgehen, dass der Programmcode, den du dir aus deinem Store auf dein Handy lädst, auch tatsächlich aus den geprüften Sourcen compiliert wurde und du hast zweitens noch weniger Gewissheit, dass nicht mit irgendeinem Update plötzlich der Bundestrojaner auf deinem Smartphone Einzug erhält ..

seinerwe
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na ja

der Nutzen ist höher als der mögliche Schaden. Allein wenn ich mit einem eingeschalteten Handy unterwegs bin, wissen das viele bis nach Amerika. Die Technik hat jedes Gesetz überholt.

hfg
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Selbst wenn es so sein sollte

Was gibts den zu verbergen - selbst die schlimmste Überwachung ist besser als die Folgen dieser Pandemie. Aber fürchten muss man sich schon was da eventuell sein könnte auch wenn es noch so unwahrscheinlich ist. Aber was jetzt bereits passiert und passiert ist durch die Pandemie ist der blanke Horror und das ist aber die Realität.

RonaldMessics
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Ich empfinde es....

...als besonders rückständig, wenn man dieses Tool nicht verwendet. Aber das ist eben ein typisches Beispiel für jene, die
a) Verschwörungstheorien folgen
b) Paranoia in der digitalen Welt haben
c) glauben, ohne digitaler Verwendung lebe ich sicherer
d) die sich gegen neue Möglichkeiten stellen
e) die ewiggestrig sind
f) die mit der Veränderung im Leben schwierigkeiten haben
g) die zwar eine Handy haben, aber nicht alle digitalen Möglichkeiten nutzen können
usw

FRED4712
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30 daumen runter

das sind genau die leute ,denen wir es zu verdanken haben, dass dieser mist nicht endet.....ich dachte, es gibt 20 % narren in A, sind offensichtlich leider um einiges mehr.....

scionescio
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@Ronald: ich verdiene einen Teil meines Geldes mit IT-Security ....

... und empfinde es immer sehr befremdlich, wenn ahnungslose Amateure mit Plattheiten Stimmung machen!

hfg
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Sie Obergescheiter IT Mensch

Sehen und wissen offensichtlich nicht was derzeit durch die Pandemie passiert - was gibt es da noch schlimmeres durch eine App oder ähnliches. Die jetzige Realität ist ohnehin der Supergau.

willfurth
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Jetzt kommens langsam wieder runter.

Einige alte Menschen sterben an einem Grippevirus. Es sind so wenige, dass dieses Jahr kein Ausreißer in der Sterbestatistik zu sehen sein wird.....und da schwafeln sie von "Supergau"!?
Lächerlich!

hfg
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Es geht gar nicht um

Den Vergleich der Sterblichkeit Grippe versus COVID- den bedauerlichen Tausenden Toten, egal welchen Alters - das Problem sind die weltweiten Einschränkungen und Billiarden an Schäden und vernichteten Existenzen - das ist der Supergau der Pandemie - so etwas hat es noch nie gegeben.

hfg
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Der weltweite wirtschaftliche Schaden

Ist auch harmlos - wenn Billiarden verbrannt werden - und überall alles verboten und zugesperrt ist - wenn weltweit Existenzen vernichtet werden und nicht zuletzt fast alle Menschen mit Masken herumlaufen- das ist kein Supergau!!!!! Was dann vielleicht.

Mein Graz
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@willfurth

der standard, 27. November 2020
"Die zweite Covid-Infektionswelle hat in Österreich erstmals seit Jahren eine hohe Übersterblichkeit ausgelöst. Für die Woche vom 9. bis zum 15. November weist die Statistik Austria 2.286 Todesfälle aus – der dritthöchste Wert seit 2000. Das europäische Mortalitätsmonitoring attestiert Österreich damit erstmals seit Ausbruch der Pandemie eine "hohe Übersterblichkeit". Im Frühjahr lagen die Todesfälle nur leicht über dem Durchschnitt. In Deutschland sind sie deutlich niedriger"

So viel zu deiner Behauptung, dass nur "einige alte Menschen sterben", und "kein Ausreißer in der Sterbestatistik zu sehen sein wird".

Dein Geschreibsel ist nicht lächerlich. Es ist falsch. Und verächtlich gegenüber den Angehörigen derjenigen, die für dich möglicherweise nicht ins Gewicht fallen.

scionescio
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@meinGraz: in einem heutigen Artikel zu einer OECD Studie zum Thema Übersterblichkeit war folgendes zu lesen:

" In Österreich lagen die Bundesländer Wien, Steiermark, Salzburg und Vorarlberg von der Sterblichkeit her im Durchschnitt, die anderen Länder darunter - selbst Tirol, wo in absoluten Zahlen in diesem Zeitraum die meisten Corona-Toten zu verzeichnen waren. Den stärksten Anstieg an Todesfällen innerhalb Österreichs gab es während der Corona-Pandemie demnach in der Steiermark."

RonaldMessics
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ich auch

Und ich zähle Fakten auf, die der psychischen Welt der Leugner zuzuscheiden sind.

scionescio
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@RonaldMessics: ich glaube nicht, dass ein Radkoordinator mit mir technische Argumente auf Augenhöhe austauschen kann ...

... da sie ja offensichtlich nicht einmal einfachen technischen Zusammenhängen folgen können.

RonaldMessics
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@scionescio doch...

...nur vielleicht nicht gleichwertig, den in der digitalen Welt unterliegt der Programmierer einer Webseite anderen Wissensanforderungen als jener, der Serversysteme pflegt.
Übrigens mache ich den Radwegkoordinator nicht hauptberuflich, und das auch nur bis zum Ende dieses Jahres. Das ist für eine kleine Gemeinde auch nicht notwendig. Hauptberuflich übernimmt dies der neue Mobilitätsberater.
Ob ich mit jemanden auf gleicher Augenhöhe bin, dass kann weder ich, noch sie beantworten, da in einer Gesellschaft sogar das Posten wegen Schiß vor der eigenen Meinung die Leute anonym posten, und da können sie mir sicher nicht auf gleicher Augenhöhe sein.
Herrliche Antwort oder????

scionescio
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@Ronald: Natürlich kann ich beantworten, ob jemand mit mir auf Augenhöhe diskutieren kann ...

... und wenn jemand selbst trivialen technischen Zusammenhängen nicht folgen kann, obwohl ich sie ausführlich und plakativ in "einfacher" Sprache auf Hauptschulniveau erläutert habe, ist die Frage danach schon abschließend beantwortet - und ihre wirre Replik selbst als "herrliche Antwort" zu klassifizieren, sagt mehr über sie aus, als ihnen lieb sein sollte;-)

AAltausseer
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Ja eh,

Aber Ihre Statements sind für mich nicht viel weniger „platt“: Jede Software kann missbräuchlich verändert/eingesetzt werden, und niemand will sich gerne ausspionieren lassen.
Die meisten von uns nutzen trotzdem verschiedenste, von Google, Apple oder vielleicht noch fragwürdigeren Quellen heruntergeladene Software, und teilen ohne Not Teile ihres Privatlebens via unterschiedlichste social media Kanäle.
Aber ausgerechnet dann, wenn es mal tatsächlich zu unser aller Vorteil eingesetzt werden kann, dann sind wir dagegen?
Das nenne ich nicht mehr platt, das nenne ich unvernünftig !

scionescio
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@Altausseer: Hast du nicht verstanden, warum die App völlig nutzlos ist, weil man mit Smartphones den Abstand nicht genau genug messen kann?

Dabei habe ich mich so bemüht, das so einfach wie möglich zu beschreiben ...
Etwas zu verwenden, was keinen Nutzen hat aber potentiell zusätzliche Gefahren birgt, nenne ich nicht mehr unvernünftig - für mich ist das schlicht dumm!

AAltausseer
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Die App ist eben nicht „völlig nutzlos“

nur weil Du das behauptest! Leg dich besser nicht mit einem nicht völlig ahnungslosen (HTL) Nachrichtentechnik-Maturanten an!

Die Kollegen vom Fraunhofer-Institut sind auch nicht auf der Nudelsuppe dahergeschwommen, und ja: es gibt definitiv Situationen, wo mit der aktuellen Technologie keine vernünftige Messungen möglich sind. Bedauerlicherweise zb in Bahn und Bussen.

Deswegen aber die App als völlig nutzlos zu bezeichnen, halte ich gerade in einer Zeit, wo wir massivste Probleme mit dem contact tracing haben, für absolut kontraproduktiv und daher gefährlich!

Und wenn Du schon so gescheit bist: Worin besteht der Schaden, wenn die App Kontakte nur zu 100-x% aufzeichnet? Es gibt keinen Schaden!

Und der Nutzen ist jedenfalls umso größer, umso mehr dieses kleine Tool installieren!

Also sei nicht dumm, tu einmal das Richtige für unsere Gemeinschaft und installier Dir die App!

scionescio
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@Ausseer: "einem nicht völlig ahnungslosen (HTL) Nachrichtentechnik-Maturanten"

Leider ist anscheinend "nicht völlig ahnungslos" ziemlich gleichbedeutend mit " so wirklich kenne ich mich nicht aus, aber wenn es der Bundespraktikant sagt, wird es schon stimmen".
"es gibt definitiv Situationen, wo mit der aktuellen Technologie keine vernünftige Messungen möglich sind" ist nicht ganz richtig, weil es aktuell genau keine Situation gibt, wo man zuverlässig und ausreichend genau Entfernungen mit zwei beliebigen Smartphones messen kann.
"halte ich gerade in einer Zeit, wo wir massivste Probleme mit dem contact tracing haben" -> Genau deshalb, würde eine derart unzuverlässige App mit einer Vielzahl an falschen Alarmen die Situation sogar noch gravierend verschlechtern!

RonaldMessics
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@scionescio

Sie müssen ein bisschen lockerer werden. Besser eine ungenau Messung, als die vielen Erinnerungslücken der Menschen.

AAltausseer
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Das ist nichts als Vernebelungstaktik!


Eine exakte Abstandsmessung ist gar nicht notwendig, weil sich das Virus bzw dessen Transportmittel auch nicht an genaue Abstände halten!
„Nahe“ oder „nicht nahe“ ist immer noch besser als „ich weiß nicht“ - und das kann die Technik schon recht gut!

Wenn man sich (mit aktiver App) 1 Stunde lang zb in einem Restaurant aufgehalten hat, und jemand am Nebentisch hat die App auch aktiv, und erkrankt am nächsten Tag und wird positiv getestet?

Die Konsequenz Ihres Ratschlags:
Beim normalen Contact tracing denkt niemand an die vermutlich unbekannten Tischnachbarn von gestern, die vermutlich noch alle möglichen Angehörigen, Arbeiskollegen, etc anstecken werden.

Gratuliere! Sie sind ja offenbar nicht zu überzeugen, kann man nur hoffen, dass wenigstens ein paar andere darüber nachdenken und ihre Position überdenken!

scionescio
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@Altausseher: Lassen wir es gut sein - du verstehst anscheinend nicht einmal im Ansatz, was so eine App tatsächlich leisten kann und was sie theoretisch feststellen soll ...

... und wenn sie plötzlich die Sinnhaftigkeit von Abstandhalten in Frage stellen (wenn ich den Abstand einhalte, möchte ich nicht, dass mich eine nutzlose App als Kontakt meldet, nur weil sie nicht in der Lage ist, Entfernungen auch nur annähernd richtig messen zu können), ist mir die Zeit zu schade, um Licht in ihr (technisches) Dunkel zu bringen.

lieschenmueller
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keinen Nutzen

Ich stelle mir vor, Scionescio steht vor Kurz und Anschober. Bringt eben dieses vor.

Was würden Kanzler und Gesundheitsminister antworten? Inetwa: Experte A und Experte B brachten uns gänzlich andere Argumente. Wir haben einen großen Beraterstab, der ebendiesen beipflichtet. Als Maturant mit kurzer Erfahrung in einer Versicherung und als Volksschullehrer bin ich auf diese angewiesen. Sie müssen mir/uns das so verklickern, dass ich/wir uns vor die Kamera stellen können und so tun als wissen wir worüber wir im Detail sprechen!

PS: Ich will Kurz seinen Werdegang nicht vorhalten und ebenfalls Anschober nicht, aber das kann man überall nachlesen und ist Fakt

scionescio
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@lieschenmueller: ich habe versucht, die Problematik der viel zu ungenauen Entfernungsmessung so einfach wie möglich zu beschreiben und bin der Meinung, dass ein Maturant es verstehen müsste ...

... die Problematik mit der Entfernungsmessung ist auch allgemein bekannt und im Internet leicht recherchierbar - ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es Experten gibt, die da anderer Meinung sind.
Die Thematik ist ja nicht neu: es gibt ja schon länger Beacons in den Shoppingcentern, die eine Werbung aufs Handy spielen, wenn man nahe genug ist - dort kann man sich allerdings mit Triangulation behelfen dh die zwei Beacons senden mit bekannter Leistung und man kennt auch den Abstand zwischen diesen Beacons -> damit kann man die Entfernung/Standort des Smartphones sehr genau bestimmen.

AAltausseer
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Du brauchst es gar nicht versuchen,

Die Entwickler sind offensichtlich schon viel weiter als Du! Du akzeptierst nur eine 100%ige Lösung, also bist Du vermutlich auch gegen die Impfung, weil auch dort wirds nie eine 100%ige Erfolgsquote geben!

Aber lass es Dir gesagt sein: Du hast definitiv nicht zu 100% recht! Nur schadest Du mit Deiner absolutistischen Rechthaberei dem großen Ganzen!

scionescio
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@Ausseer: "Du hast definitiv nicht zu 100% recht!" - dann erklär mir einfach, wie man mit zwei beliebigen Handys der aktuellen Generation (und die meisten haben sogar noch sehr viel ältere Smartphones) zuverlässig mit ausreichender Genauigkeit Entferungen bestimmt ...

... und ich werde mich sofort öffentlich dafür entschuldigen, dass in Unwahres verbreitet habe - bis dahin gibt es für mich richtig und falsch ... und nicht ein bisschen richtig ...

lieschenmueller
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@scionescio

Und wieder kommt mir sofort die Frage: warum wird das von der Regierung dann so beworben und gehandhabt?

PS: Witziges Detail am Rande ist Krassnitzer (den ich übrigens mag). Normalerweise glühen hier die Finger im Tippen bzw. Daumen runter, wenn allein sein Name erwähnt wird in gewissen Kreisen. Jetzt geht's nicht, weil auch Kurz auf Linie ist. Gewiefter Schachzug von dem, der ihn als Testimonial vorschlug.

scionescio
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@Lieschenmueller: wie oben erwähnt ...

... die 59 Medienberater verstehen ohne Zweifel ihr Handwerk - wenn der Bundespraktikant einmal Geschichte sein wird, hätte ich gern den einen oder anderen in meiner Firma;-)

lieschenmueller
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Haha, scionescio,

da in Foren mitgelesen wird (Grundstimmungen lassen sich nirgends besser einfangen), Ihr Nickname ist schon notiert für die Zeit danach :-))

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