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CoronavirusKurz will "Arbeit" zum zentralen Thema machen

Neben der Gesundheitskrise soll eine anhaltende Wirtschafts- und Arbeitskrise "mit allen Mitteln" verhindert werden, teilte der Regierungschef der APA in einer Stellungnahme mit.

© AFP
 

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) will das Thema "Arbeit" neben der Bekämpfung der Pandemie zum zentralen politischen Thema im nächsten halben Jahr machen. Neben der Gesundheitskrise soll eine anhaltende Wirtschafts- und Arbeitskrise "mit allen Mitteln" verhindert werden, teilte der Regierungschef der APA in einer Stellungnahme mit. "Wir führen einen Dreikampf: Den Kampf um jeden COVID-Patienten, den Kampf um jeden Betrieb und den Kampf um jeden Arbeitsplatz", so Kurz.

"Arbeit wird unser zentrales Thema der nächsten Monate werden. Überall, wo Betriebsschließungen drohen oder Abwanderungen ins Ausland angedacht sind, werden wir mit aller Kraft um jeden Arbeitsplatz kämpfen", sagte der Kanzler. Die Weltwirtschaftskrise stelle auch Österreich vor "enorme Herausforderungen". "Wir sind ein exportorientiertes Land und es brechen derzeit wichtige Märkte weg. Ganze Branchen wie der Tourismus kommen zum Erliegen." Kurz verwies auf die steigenden Ansteckungszahlen, die Reisewarnungen auslösen und damit die Konsumlust reduzieren, "was im Ergebnis Arbeitsplätze vernichtet".

Hilfsprogramme verlängern

"Österreich braucht jetzt einen noch nie da gewesenen Schulterschluss zwischen Politik, Arbeitnehmern und Arbeitgebern", sagte der Regierungschef. "Eine Betriebsschließung bedeutet nicht nur für jeden Unternehmer den Ruin, sondern auch die Existenz aller Mitarbeiter und deren Familien. Darum werde ich persönlich alles dafür tun, dass wir die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise bestmöglich abwehren können und die Menschen im Land weiter Arbeit haben." Als Maßnahmen will der ÖVP-Obmann die bestehenden Hilfsprogramme verlängern - "und mit der Arbeitsstiftung sowie der Kurzarbeit gezielte Instrumente einsetzen". "Zusätzlich werde ich um jeden Arbeitsplatz vor Ort kämpfen", verspricht Kurz.

Reihe von Gesprächen

In den kommenden Tagen und Wochen plane er daher "eine Reihe von Gesprächen", etwa mit den Landeshauptleuten, Wirtschaftsforschern, Experten und den Sozialpartnern. Zum Auftakt wird Kurz am Dienstag mit Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) in Linz zusammentreffen. Dabei sollen die bereits laufenden Beratungen zwischen der Bundesregierung und der Landesregierung über die Rettung der Arbeitsplätze beim Lkw- und Bushersteller MAN vertieft werden. Der Konzern hatte ja Ende September die Beschäftigungssicherungs- und Standortverträge für die Werke in Deutschland und Österreich (Steyr) aus wirtschaftlichen Gründen gekündigt.

Der wirtschaftlichen Situation in Österreich im Zuge der Corona-Pandemie widmet sich am Montag auch Wirtschaftsministerin Margarethe Schramböck (ÖVP): Sie hat zu diesem Thema für den Vormittag zu einer Pressekonferenz in ihr Haus geladen.

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Danke für Ihr Verständnis.

heri13
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Der Blender spricht über Sachen,

von welchen er NICHTS versteht.
Arbeit ist und war für ihn ein Fremdwort.
Kein Beruf,kein abgestoßenes Studium .
Nur Egoismus und selbstbeweihräucherung.
Eine Nullnummer.
GOTT SCHÜTZE ÖSTERREICH.

melahide
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Kurz

hat eine Strategie: Er wird die Steuern auf Gewinne von Mega-Konzernen von 25 auf 21 % senken. Fertig!

Je mehr internationale private Mega-Konzerne ins Land kommen umso mehr klein- und Mittelbetriebe sperren zu. Dabei sind gerade das die Arbeitsplatzbringer die einen großen Teil der Bevölkerung aus allen Ausbildungsschichten benötigen! Man sollte also eher dafür sorgen, dass sich wieder mehr Menschen selbständig machen

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Wär ich ein Kurz-Basher würd ich sagen. Er kanns ja selber mal mit Arbeit probieren.

Aber ich bin ja, nach der Expertise von unabhängigen Forenpolitologen, ein türkiser Polittroll, darum sag ich - Ja, in der Situation ist es gut, dass wir die Sozialpartner haben und Zusammenarbeit ist gerade jetzt notwendig.
Dann müssen aber die Karten offen auf den Tisch - und damit mein ich jetzt mal den Bundeskanzler - und die Frau Schramböck (ÖVP) soll ihre Pressekonferenz abhalten, wenns Ergebnisse gibt und dort mit den Sozialpartnern auftreten und die Moderatorin machen. Irgendwann langts mit der türkisen Selbstbeweihräucherung. Und es langt schon länger.

Euer türkiser Parteitroll und charakterloser Dauerposter, langsamdenker

SoundofThunder
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Sie sind kein KurzIV-Basher sondern ein Pam-Basher.

Wie man es auch in einem anderen Artikel lesen kann. Sie sollten sich in dieser Hinsicht nicht zu weit hinauslegen. Wer im Glashaus sitzt.......

ea406a7c84cb89e10495b40c60a0a535
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@Sound Das kommt Pam-Adoranten nur so vor

Würde Frau Rendi-Wagner auf mich hören, stünde die SPÖ besser da.

Mezgolits
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... den Kampf um jeden Arbeitsplatz", so Kurz.

Vielen Dank + das tatsächliche türkis-grüne Geschäftsmodell:
1. Unbesteuerte Flugtreibstoffe = Verleitung zu Umweltverschmutzungen
2. Unbesteuerte Schifftreibstoffe = Verleitung zu Umweltverschmutzungen
3. Unrealisierte Donaustromwerke = Wachau + Hainburg statt ASW Temelin
4. Ungespeicherte Solarstromanlagen = Steuergeldverschwendungen
5. Ungespeicherte Windstromanlagen = Steuergeldverschwendungen
6. Umweltschädliche Förderung von Stromverschwendungspumpen
7. Umweltschädliche Förderung von E-Heizungen + E-Raumkühlungen
8. Umweltschädliche Förderung von unwirtschaftlichen E-KFZ
9. Unrechtliche Pflege-Vergewaltigungen von Sterbewilligen. Erfinder M.

Mein Graz
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"Österreich braucht jetzt einen noch nie da gewesenen Schulterschluss zwischen Politik, Arbeitnehmern und Arbeitgebern"

Kurz hat die erste Regierung gebildet, in der KEINE Minister sind, die aus den Reihen der Sozialpartner kommen.
Unter Kurz I gab es einen einzigen Minister mit sozialpartnerschaftlichem Hintergrund: Finanzminister Hartwig Löger.

Kurz hat ganz bewusst auf die Sozialpartner in der Regierung verzichtet und hat auch bisher kaum Interesse gezeigt, mit ihnen einen "Schulterschluss" zustande zu bringen. Ganz im Gegenteil, er hat die Sozialpartner ignoriert bis blockiert.

Jetzt plötzlich - weil es den Unternehmen schlecht geht und Kurz die Arbeitgeber unterstützen will (was ja an sich nichts Verwerfliches ist) ruft Kurz nach den Sozialpartnern.

M.E. macht Kurz das nicht, weil er sich um die Arbeitnehmer sorgt. Sein Kalkül ist vermutlich, wenn die Bevölkerung kein Geld zum Ausgeben hat geht die Wirtschaft noch weiter den Bach runter - und seine Klientel leidet.

Rot-Weiß-Rot
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Man hat ja bei der 60 Stundenwoche gesehen was Kurz von den Sozialpartnern hält.

(Jaja ich weiß, 60 Stundenwoche gibt's ja nicht, da Durchrechnungszeitraum, doch in der Praxis arbeite AN sehr wohl 60 Stunden in der Woche und werden dann, wenn's dem DG passt, wieder früher nach Hause geschickt. So erspart man sich die Bezahlung von Überstunden. Was macht der Basti nicht alles für seine Hawara.)
Dem Herrn Kanzler ist ein Schulterschluss vollkommen egal, solange er alleine die Früchte ernten kann. Erst wenn etwas in die Hose geht, oder es eng wird, dann wird Schulterschluss eingefordert.
Corona-Maßnahmen? Schulterschluss nicht erwünscht. Betriebe wurden geschlossen, doch oh welch Unglück, nach dem Pandemiegesetz muss der Staat Ausfall zahlen. (Klagen anhängig?). Da musste schnell ein neues Gesetz her und sofort wurde wieder Schulterschluss verlangt. Opposition stimmt mit, doch mit Vorbehalt, da vermutlich verfassungswidrig, doch in Anbetracht der Dringlichkeit wird zugestimmt. Kaum erledigt, nix mehr Schulterschluss. Basti macht alleine weiter. Den ganzen Sommer. VfGh hebt Gesetz auf, Opposition verlangt Sanierung des Gesetzes, doch nix mehr Schulterschluss, Basti macht alleine. Den ganzen Sommer macht Basti alleine. Basti macht nix! Plötzlich Corona-Zahlen steigen, Arbeitslose steigen und schnell, schnell neues Gesetz und Maßnahmen gegen Arbeitslosigkeit erforderlich. Klar, jetzt wieder Schulterschluss!

Balrog206
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Komisch

Wir müssen ab der 9 std Ü Zuschlag bezahlen !!
Wenn ich Meine 60 std Ar arbeiten lassen würde dann f er Ich bald ohne !
Wäre mal interessant von An zu lesen die solches vielleicht betrifft und warum zb ( viele krank usw ?) ! Wie oft das ist und was wirklich Bezahlt wird !

Rot-Weiß-Rot
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@Balrog206, jaja die Theorie.

In der Theorie muss ab der 9. Stunde Überstundenzuschlag gezahlt werden. In der Praxis sieht das aber komplett anders aus. Es geht um die geleisteten Stunden im Durchrechnungszeitraum. Wennst in der Woche "X" 50 Stunden gearbeitet hast und in der nächsten Woche "Y" aber nur 30 Stunden arbeiten darfst, weil zu wenig Aufträge da sind hast drei Probleme.
1.) Du dürftest die Überstunden verweigern, das machst aber nur einmal.
Also fragt dich keiner ob du mehr arbeiten willst oder nicht, du musst.
2.) In den nächsten 7 Arbeitstagen darauf, schickt dich die Firma nach 6
Stunden Tagesarb.zeit nach Hause.
Auch das ist rechtlich nicht möglich, doch verweigere einmal und das war's.
3.) Wenn du dann 7 Tage nach 6 Stunden nach Hause gehen musst, bleibt dir
gerade eine Stunde die du bezahlt bekommst. (2 Std. x 7 = 14 Std.)
10 Überstunden sind 15 Stunden Zeitausgleich.
Fazit: Die Firma kann dich arbeiten lassen wann sie will und sich das so einteilen, dass sie auch fast keine Ü-Stunden zahlen muss. Die 50% mehr an Zeitausgleich schicken sie dich halt nach Hause, wenn wenig Arbeit ist.
Frag einmal bei den Kinoarbeitern. Wenn es regnet stürmen die Menschen die Kinos, bei Sonnenschein sind sie beim Schwarzl. Die Arbeiter wissen oft nicht einmal wann, ob und wie lange sie am nächsten Tag arbeiten. Da gibt es sogar "Bereitschaft" die natürlich NICHT bezahlt wird. Ich kann das belegen!!!

Balrog206
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Naja

Eine Kino bzw Freizeit betrieb ist jetzt schon ganz etwas anderes ! Logo das bei blauem Himmel und 30 grad Mitarbeiter in der Kantine od sonst wo brauchst und bei Regen nicht ! Sind auch meist Studenten ! Wer nicht will muß es nicht machen, da hier nat kurzfristig Einsatz Bereitschaft gefragt ist !
Mit fixem Personal in der Menge kannst so etwas nie betreiben ist ja jetzt schon schwer genug beim heurigen Sommer zb ! Dann müsste das Land oder der Ögb solche Freizeit Einrichtungen übernehmen ! Da zahlt e die Allgemeinheit !

Rot-Weiß-Rot
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@Balrog206, es ist umgekehrt.

Bei Regen gehen die Menschen ins Kino, bei Schönwetter ins Bad! Und es ist nix mit “Sind auch meist Studenten! Wer nicht will muss es nicht machen, da hier nat kurzfristig Einsatz Bereitschaft gefragt ist! Nene, mein Bester. Da gibt es Gesetze, Gott sei Dank, sonst würden die DG ohnehin machen wie sie wollen und es sind auch viele Vollzeitkräfte dort tätig. Bereitschaft ja klar, aber dann auch bezahlen! Außerdem was ist das für eine Begründung?! Ein Gesetz gilt überall, nicht nur dort wo es dem Herrn Chef passt. Auch Arbeiter und Angestellte die NICHT Vollzeit tätig sind haben das Recht auf ein Privatleben und das Privatleben zu planen. Wie soll man planen, wenn man nicht einmal weiß man arbeiten muss. So geht's nicht und ich möchte nicht wissen wie es zugehen würde gäbe es die Sozialpartner nicht!

Balrog206
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Tja

Ich muss weinen wie arm immer alle AN in Österreich sind ! Werden nur ausgebeutet deswegen sind sich alle so arm ! 🙈🙈 lg ins Ögb od Ak Büro !

Balrog206
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Liebe rote Seele !

Hätte die Regierung in der jetzigen Zeit nicht die Kua gemacht inkl der Sozialpartner dann wären während des lockdowns und auch nachher zig tsd An mit 55% des letzten Gehaltes beim AMS angestellt gewesen ! Die sozial Partner während der Großen Koalition glaubten doch das die die Regierung wären !
Und wenn es Unternehmen schlecht geht werden es auch die An zu spüren bekommen oder lieg ich da falsch !

SoundofThunder
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Richtig

Und ohne Arbeitnehmer geht es den Unternehmen auch nicht besser. Liege ich da falsch? Wechselwirkung.

Lepus52
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Österreich hatt bisher 813 Todesfälle

Weltweit sind es 1.036.000 Tote. Sind die Bilder aus Italien, Frankreich und Spanien nicht mehr on Erinnerung?

Hako2020
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Ministerin

Aschbacher: "Nicht das Ziel, Unternehmen künstlich am Leben zu erhalten"
Meint sie damit die "deutsche" AUA ?
Wird das gleiche mit MAN geschehen?

Lodengrün
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Mir kommt

das so vor als ob der Gemüsegärtner die Chirurgie übernimmt. Nicht den blassesten Schimmer von irgendetwas. Hat zur Zeit kein Premier Zeit unseren Kanzler zu empfangen? Man wünscht sich er wäre irgendwo, nur nicht hier.

Lodengrün
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Nachsatz

Nachdem Kurz das Amt übernommen hatte, bat Gewerkschafter Katzian um einen Termin. Über ein halbes Jahr hörte der Gewerkschaftschef nichts von ihm. Der Kanzler ließ den Herrn Katzian "wacken". Die Sozialpartnerschaft war für ihn ohnehin ein Relikt. Was will er jetzt plötzlich von ihm? Die AN sollen das schultern.

Balrog206
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Moiii

Liab der Katzian bat um einen Termin ! Ein Relikt soll es keines sein aber auf moderner Füße gehört sie trotzdem gestellt , den mit dem Hinterzimmer mauscheln, gib du mir dann geb ich dir sollte einmal schluß sein !

Rot-Weiß-Rot
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@Balrog206, Hinterzimmermauscheln?

Da bist bei der ÖVP aber bestens bedient! Frag einmal den Herrn Sobotka wie das funktioniert!

SoundofThunder
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😏

Dann erkläre deinen Sebastian dass im Leben nicht nur das Nehmen zählt.

Balrog206
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Sound

Das muss man nicht nur dem Sebastian erklären !! Ich sag nur 30 od 32 std bei vollem Lohnausgleich als Beispiel 😉

Lodengrün
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Und @Bali

vom fachlichen kann Kurz dem Herrn Katzian nie und nimmer das Wasser reichen. Der hat sich sein ganzes Arbeitsleben mit dieser Materie auseinandergesetzt und hat die Zeit nicht mit dem Nachlaufen irgendwelcher VIPs zugebracht.

Balrog206
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Der

Katzi wär der einzige mit dem ich sogar tauschen würd ! Super fürstliches Gehalt , und er wird relativ in Ruhe gelassen schöner gehts gar nicht ! Sind auch 2 komplett andere Jobs die nicht zu vergleichen sind !

Lodengrün
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Nur @Bali

wir können das nicht was er kann. Er ist auch engagiert für die AN. Schnarchen wie Du es tun würdest, so schreibst Du, tut er nicht. Nein mein Guter, die würden uns gewaltig durch den Ring treiben.

 
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