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Auszählung nachgeprüftSPÖ-Wahlkommission nun einstimmig zufrieden mit Befragungsergebnis

Nach einer Prüfung der Auszählung durch die Wahlkommission und von einem Notar zu den drei externen Dienstleistern begleitet, die die Fragebögen zur Mitgliederbefragung ausgewertet hatten, zeigten sich auch die ursprünglich kritischen Mitglieder überzeugt.

SPOe BUNDESPARTEIVORSTAND ?ERGEBNIS SPOe-MITGLIEDERBEFRAGUNG: RENDI-WAGNER
© APA/HANS PUNZ
 

Die Diskussion um die korrekte Durchführung der SPÖ-Mitgliederbefragung dürfte beendet sein. Nach einer Überprüfung des Auszählungsvorgangs durch die Wahlkommission wurde das Prozedere nun einstimmig für korrekt erklärt. Ursprünglich hatten fünf der 14 vorgestern anwesenden Mitglieder ihre Zustimmung verweigert.

Angesichts der danach öffentlich ausgetragenen Debatte um mögliche Manipulationen hat sich die Parteizentrale entschieden, unter notarieller Begleitung den Mitgliedern der Kommission jegliche Prüfung zu ermöglichen.

Dafür wurde am Freitagvormittag zunächst die Firma Iron Mountain besucht, bei der die gesamt 32.440 brieflichen Fragebogen ausgewertet worden waren. Dabei wurden Stichproben gezogen und die jeweiligen Briefstapel hochgerechnet. Schon da waren die elf heute anwesenden Kommissionsmitglieder, darunter auch die Kritiker aus Niederösterreich und der Steiermark, überzeugt.

Der zweite Besuch betraf die Firma ITZ, die sich um die 36.198 Online-Stimmen gekümmert hatte. Hier war das Interesse der Kommission eigentlich schon gestillt. Keines der Mitglieder stellte mehr eine Frage. Vorsitzender Harry Kopietz und zwei weitere Funktionäre nahmen nur noch kurz Einblick. Der einstimmige Beschluss danach war folgerichtig nur noch Formsache. Der Präsident der Notariatskammer Michael Umfahrer erstellte ein entsprechendes notarielles Protokoll.

Die beiden Umfragen zusammengeführt hatte die Firma Dataselect. Bei der entsprechenden Überprüfung nach Abschluss der Befragung wurden dort mehr als 900 Doppelstimmen festgestellt, also Personen, die sowohl online als auch postalisch mitgemacht hatten. Gemäß Beschluss der Wahlkommission wurden diese Stimmen dann allerdings nicht ausgeschieden, sondern jeweils der Brief gewertet und der Online-Stimmzettel verworfen.

Das Gesamtergebnis steht jetzt jedenfalls endgültig fest. Demnach sprachen sich 71,4 Prozent der teilnehmenden Parteimitglieder dafür aus, dass Pamela Rendi-Wagner an der SPÖ-Spitze bleibt. Die Beteiligung lag bei 41,3 Prozent.

Kommentare (19)

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Mezgolits
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... die Fragebögen zur Mitgliederbefragung ...

Und mit meiner Frage: Wurden auch die Mit-
gliederinnen gefragt?? Erfinder Mezgolits

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Bier E
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SPÖ und Frauen

Die Geschichte der SPÖ hat gezeigt, dass Frauen nie an der Spitze bleiben, egal wie viel diese Frauen bewegt und erreicht haben. Sobald sich ein Mann für dieses Amt interessiert wird Fr. Rendi Wagner innerhalb der Partei abgewählt werden. Ihr wäre gut geraten alle "Stichler" auszutauschen.

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tomtitan
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Solange zählen

bis es passt.

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lilith73
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falsch am Platz

so lange diese Frau an der Spitze der SPÖ ist, wird kann sich in der Partei nichts verbessern. Als Politikerin ist Frau Rendi Wagner einfach nicht geeignet.

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wjs13
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Zu spät

der Schaden ist bereits irreversibel. Wer soll denen noch glauben?

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Stadtkauz
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Jetzt wird es so richtig spannend

Denn irgendwann gibt es wieder irgendwo Wahlen. Dann wird man wirklich sehen, wie (einstimmig) zufrieden Herr und Frau Österreicher sind.

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Lepus52
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Das war eine Mitgliederbefragung

und keine Wahl. Bei einer Wahl sind nur Delegierte wahlberechtigt und bei der Befragung konnte sich jeder beteiligen. Wer sicht nicht beteiligt, ist nicht zwangsläufig gegen Dr. Rendi-Wagner zu zählen. Es gibt viele Gründe, warum sich jemand nicht beteiligt, sogar weil er mit allem zufrieden ist, weil es ihm egal ist, aus Gesundheits- oder Altersgründen udglm. Die Interpretation des Ergebnisses muß vom Parteivorstand und der Vorsitzenden vorbehalten bleiben.

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Stony8762
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Es gibt Wichtigeres

Die SPÖ und ihre Abstimmungen interessieren mich einen feuchten...
Es gibt viel Wichtigeres, nicht nur jetzt, sondern überhaupt. Ich habe meinen Senf dazugegeben und das war's!

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Stony8762
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Achtung! Witzalarm!

Eine SPÖ-Kommission überprüft ein SPÖ-Abstimmungsergebnis und findet keine Fehler! Hm!

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Stony8762
4
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Wunder?

Rendi bewirkt Wunder! Niemand sonst kann krachende Niederlagen in einen Sieg umjubeln! Ach ja, die Wiener Roten haben den KH Nord- Skandal als Erfolgsgeschichte hingestellt. Also doch kein Wunder, sondern eher rotüblich.

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Stony8762
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30%!

Es bleibt dabei! Rendi hat nur 30% der Parteimitglieder hinter sich! Kommt mir jetzt nicht mit den 58% Nichtwählern! Wären sie FÜR Rendi, hätten sie abgestimmt!

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georgXV
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???

selbstverständlich ist dieses Ergebnis demokratisch zu akzeptieren.
N U R ob sich PRW damit selbst und der SPÖ einen Gefallen gemacht, hat ist eine andere Frage.
Für mich stellt sich immer wieder die Frage:
- warum tut sie sich diesen Job an ?
- was ist ihre Motivation ?
In ihrem Job als Medizinerin hätte sie es wesentlich einfacher und entspannter und würde sich gerade jetzt, im Zeichen der Corona-Krise, besser profilieren und ihre Fachkompetenz beweisen können.
Sie ist LEIDER nicht die Persönlichkeit die die SPÖ aus ihrer momentanen Krise in eine bessere Zukunft führen kann.

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kritiker47
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Großartige Leistung der Parteiverantwortlichen :

Die internen Zweifler wurden ruhiggestellt, sogar ein Notar hat sich gefunden - kostenlos ? Jetzt können sie mit dem Schuldenabbau und "arbeiten" beginnen.

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Klgfter
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na jedes andere ergebnis hätte wohl zur katastrophe geführt .....

… also a bissal Disziplin haben's ja scheinbar doch noch unsre sozi's.

bin echt gespannt ob JETZT ruhe ist ….. wohl eher nicht ? oder etwa doch ?

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Mezgolits
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... also a bissal Disziplin ...

Ich meine: Wäre für deine Rechtschreibung
überfällig. Erfinder Stefan Mezgolits Draßburg

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Stony8762
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Disziplin wohl nicht.

Das ist eher der Mangel an Alternativen. Oder kann sich jemand ernsthaft Herr, Lercher oder Dornauer an der Spitze vorstellen? Wohl nicht mal die Roten selbst.

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dieRealität2019
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Was daran sollte daran gegenüber den Zahlen von 2017 besser sein? mitnichten es ist ein schlechteres Ergebinis als 2017

.
- aus den 158.000 Mitglieder haben sich nur
- 41,3 Prozent beteiligt davon haben sie nur
- 71,4 Prozent gewählt
Hallo?, die Ausgangslage bilden 150.000 Mitglieder
- nur 22,2% haben Frau Wagner tatsächlich gewählt.

In der Verhältnismäßigkeit zur letzten Wahl. in Zahlen und nach Inhalten (verschieden Inhalten erhielten differentierte Placierungen) ausgedrückt nach meiner Anischt und Rechnung genaugenommen ein katastrophales Ergebnis. Die Zahlen sprechen hier ein klare Sprache. Egal wie es die SPÖ und Frau Wagner drehen und wenden möchten.
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Zur Vergleichbarkeit bei der ersten Wahl 2017 von Frau Wagner: an der Wahl hat sich nur die Hälfte beteiligt und Frau Wagner erhielt davon ca. 98%. Wie kann ich da von ERfolgt 2020 sprechen?
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"Bei der Nationalratswahl im vergangenen Jahr 2019 fuhr die SPÖ mit 21,2 Prozent ein historisches Debakel ein. Dass sie am Wahlabend dem Parteivolk dann auch noch zurief, dass „die Richtung stimmt“, hängt Rendi-Wagner bis heute nach." Das ist Frau Wagner.

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dieRealität2019
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sorry, ein Nonsen & Kokolores

aber auch dümmlich und trottelhaft auf Fakten so zu antworten

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Patriot
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9
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Realität ist der Schaum vor Ihrem Mund!

Wischen Sie ihn weg!

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