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Corona-KriseGrundwehrdiener dürfen Ende März nicht abrüsten

Wer Ende März abrüsten wollte, muss bis auf Weiteres beim Bundesheer bleiben. Zivildiener, die in den nächsten Monaten anfangen wollten, können jetzt schon eingezogen werden.

Tanner
Tanner © (c) APA/HERBERT PFARRHOFER (HERBERT PFARRHOFER)
 

Verteidigungsministerin Claudia Tanner hat in einer Pressekonferenz bekannt gegeben, dass die Grundwehrdiener, die Ende März abrüsten sollten, beim Heer bleiben müssen. Auch Teile der Miliz werden einberufen.

Zivildienstministerin Elisabeth Köstinger ruft alle ehemaligen Zivildiener zu einem  außerordentlichen Zivildienst auf. Zivildiener, die in den letzten fünf Jahren im Spitals- und Krankenbereich tätig werden, können eingezogen werden.

Alle aktuellen Zivildiener müssen ihrer Tätigkeit weiter nachkommen.Wer ab Herbst Zivildienst leisten wollte, kann jetzt schon eingezogen werden.

Die Regelungen im Detail:

  • Aktuell im Dienst befindliche Grundwehrdiener rüsten nach sechs Monaten nicht ab, sondern ihr Dienst verlängert sich.
  • Die Einberufung zusätzlicher Milizsoldaten wird geprüft.
  • Der Dienst aktuell im Dienst befindlicher Zivildiener verlängert sich ebenfalls. Sie können von ihren derzeitigen Dienststellen an Stellen, wo sie nötiger gebraucht werden, versetzt werden.
  • Frühere Zivildiener werden gebeten, sich freiwillig zu einem außerordentlichen Zivildienst zu melden. Die Meldung soll über die Homepage der Zivildienstserviceagentur bzw. E-Mail erfolgen.
  • Falls sich nicht genügend melden, können Zivildiener der letzten fünf Jahre, die in den Bereichen Gesundheitsversorgung, Rettungsdienste, Pflege tätig waren, zu einem außerordentlichen Zivildienst verpflichtet werden. In einem ersten Schritt sind diese in besonderem Maße gebeten, sich freiwillig zu melden.
  • Der Zivildienst von Maturanten, die derzeit keine Prüfungen haben, kann vorgezogen werden.

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