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BundesheerOffiziersgesellschaft sieht politische "Scheingefechte" um Tauglichkeit

Die wahren Probleme des Heeres lägen vor allem in der massiven Unterfinanzierung, kritisiert der Präsident der Offiziersgesellschaft.

BUNDESHEER
© APA/HERBERT PFARRHOFER
 

Wie berichtet schlägt die ÖVP vor, eine "Teiltauglichkeit" einzuführen, um den sinkenden Rekrutenzahlen beim Bundesheer (aber auch jener der Zivildiener) zu begegnen. Außerdem darf das Heer 27.5 Millionen Euro aus dem künftigen Budget "vorziehen", um dringend benötigte LKW anzukaufen.

"Scheingefechte" seien das, "blanker Aktionismus und Irreführung der Bevölkerung", kritisiert Erich Cibulka, Präsident der Offiziersgesellschaft im "Morgenjournal". 

Die "existenziellen Probleme" des Bundesheeres lägen woanders: In der massiven Unterfinanzierung des Heeres - statt der 2,5 Milliarden Euro, die es derzeit als Budget haben, bräuchte es vier Milliarden Euro im Jahr, ein Prozent des Bruttoinlandsprodukts, um sicherzustellen, dass seit Jahren notwendige Investitionen nachgeholt und der Betrieb des Heeres gewährleistet werden könnten. 

Verteidigungsminister Thomas Starlinger bekommt aber Lob von der Offiziersgesellschaft: Dieser habe sich mit der angedrohten Absage der Leistungsschau am Heldenplatz und des Projekts Sicherheitsschule für das Heer in die Bresche geworfen - und aufgezeigt, dass Handlungsbedarf bestehe.

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Danke für Ihr Verständnis.

Irgendeiner
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"blanker Aktionismus und Irreführung der Bevölkerung",ja

da bin ich ausnahmsweise mal bei der Offiziersgesellschaft denn die fordern was daß ein Problem das wir definitiv haben lösen würde ,wie wir das angehen ist aus Gründen von verfassungsmäßigen Vorschriften nur begrenzt variabel,aushungern dürfma diese mir nicht übermäßig sympathische Truppe halt nicht stillschweigend,da wären Grundsatzdiskussionen zu führen und ein Berufsheer ist,weils hier öfter kommt, ein no go, aus Gründen der Demokratie und auch des parallel geschalteten Zivildienstes,das wird noch teurer.Aber das ist bei der politischen Meldung der türkisen Schwafelbrüder gar nicht das Problem, sondern daß man bei dem empirischen Nachweis von breiten Gesundheitsmängeln der Jugend das in die Rundablage schmeißt und einfach Standards senkt,weil man ein Baastiii ist.

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georgXV
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unsere Zwergenarmee leistet sich 160 (mehr oder weniger) Generäle und Brigadiere !!!

für wen oder was ???!!!
Es muß einen schlanken Wasserkopf geben und KEINEN aufgeblähten !!!
In erster Linie hier wäre der Sparstift anzusetzen !!!
Da aber die meisten dieser 160 (mehr oder weniger) Generäle und Brigadiere Parteisoldaten sind, traut sich die FEIGE Politik leider NICHT hier nach Lösungen zu suchen !!!
Viele dieser Parteisoldaten leiden sicherlich NICHT unter Streß und kaum zu bewältigender Arbeit !!!

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Rashida
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Problem nicht erfasst

Ihr Kommentar lenkt vom Problem ab! Was verbessert sich, wenn einige Brigadiere verschwinden? Hat dann die Armee das Geld um seinen Auftrag zu erfüllen? Nein sicher nicht!

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Rashida
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Problem nicht erfasst

Ihr Kommentar lenkt vom Problem ab! Was verbessert sich, wenn einige Brigadiere verschwinden? Hat dann die Armee das Geld um seinen Auftrag zu erfüllen? Nein sicher nicht!

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ichbindermeinung
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Eurofighter verkaufen/stilllegen

die Eurofighter verkaufen, denn die verursachen im laufenden Betrieb exorbitante Kosten / Personal/Sachkosten etc. und dann ist sofort genug Geld für die wirklich wichtigen Bereiche da, wie z.B. Katastrophenschutz..Generell sollen die Bürger als Eigentümer u. Zahler abstimmen, ob sie wollen, dass mit Milliarden ihres Geldes Kriegswaffen wie Kampffl/Abfangj./Panzer u. Kanonen gekauft werden dürfen od. nicht....Täglich flüchten die Menschen vor diesen Waffen her nach Österreich um hier um ASyl anzusuchen - minimum 1.000 Personen pro Monat bzw. minimum ca. 13.000 im Jahr

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bugproof
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Zu wenig Geld?

Derzeit fliegen die Düsenjäger täglich über der nördlichen Oststeiermark, sogar über Krankenhäuser (Vorau) im Tiefflug. Das ist reinster Lärmterror. Solange sich das BH solche „Abfangübungen“ leisten kann, ist reichlich Geld vorhanden.

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wiesengasse10
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Wie funktioniert eine Wehrpflicht bei Einbürgerungen ?

Ich muss gestehen, dass ich da recht wenig Bescheid weiß bzw. es Wissenslücken bei mir gibt. Die Wehrpflicht muss es doch wohl geben, oder ? Irgendwo hab ich da im Hinterkopf, dass es das aber nur bis zu 35 Lebensjahr gibt. Bei mir in der Nachbarschaft wohnt ein 39-jähriger Syrer, der jetzt bald die österreichische Staatsbürgerschaft erhalten wird. Spräche was dagegen, dass dies mit nennen wir es halt nicht Wehrpflicht, sondern "Dienst an Österreich", eben im Zivildienstbereich verbunden wird ? Dass man ihn einem Dienstgeber quasi "wegnimmt" das wird wohl kein ausreichendes Argument sein, das trifft ja auch auf viele andere jüngere zu....weiß da jemand Bescheid ??

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Civium
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Gleiches Recht für alle!



Wann werden endlich Frauen

zum Wehrdienst verpflichtet, auch sie könnten gute Zivildienerinnen und Soldatinnen sein.
Der Gleichheitgrundsatz wird in Österreich verletzt, nachdem nur Männer eingezogen werden.
Niemand muss in Österreich militärisch kämpfen, sondern verteidigen und verteidigen heißt bewahren.
Wehrpflicht für alle, wenn sogar zum Teil taugliche Männer zum Herr sollen, dann können es auch gesunde Frauen!
Übrigens kochen ist harte Arbeit und die Leute die in Grossküchen arbeiten , sollten gesund sein!!
In Küchen lauern mehr Gefahren, als beim Indianer spielen im Wald!!!!

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eleasar
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Es ist gut, die Probleme beim Namen zu nennen.

Es gilt, Lösungen zu finden. Besser heute als morgen.

Die Zeiten werden nicht ruhiger werden. Klimawandel, Migrationsbewegungen, knapper werdende Ressourcen, Bevölkerungswachstum, Rückzug der USA aus Europa und Chinas globale Expansionspolitik sind nur einige der Herausforderungen der Gegenwart und nahen Zukunft.

Ein starkes, professionelles und gut ausgerüstetes Heer ist das Rückgrat der Zivilgesellschaft. Ein Staat, der sich ernst nimmt, sollte auch sein Heer ernst nehmen.

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Armergehtum
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Solche wie Wolfgang Schüssel, der für den Wehrdienst "unabkömmlich" war, wird es weiter geben.

Manche sind eben gleicher als die anderen.

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crawler
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Anscheinend hat es sogar

sozialdemokratische Verteidigungsminister gegeben, die nicht nur als Soldaten untauglich waren. Auch Viktor Adler und auch Mozart z.B. sollen keinen Militärdienst geleistet haben.

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36020b0a2c8e7b930d639adf2b62ccc5
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wenn jetzt plötzlich alle Jungen tauglich oder auch nur teiltauglich würden -

mit welchem Geld will denn das Bundesheer die jungen Rekruten bezahlen?

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