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Kneissl-NachfolgerKarrierediplomat und Kurz-Vertrauter Schallenberg wird Außenminister

Bereits Alexander Schallenbergs Vater war langjähriger Botschafter und Generalsekretär im Außenamt.

Alexander Schallenberg
Alexander Schallenberg © (c) Mahmoud-Ashraf
 

Den Politzirkus kennt Alexander Schallenberg nur zu gut. Ins Außenamt kam der Diplomat adeliger Herkunft bereits vor mehr als 20 Jahren. Mit dem Aufstieg von Sebastian Kurz (ÖVP) ins Bundeskanzleramt gelang dem langjährigen Pressesprecher mehrerer Außenminister auch sein größter Karrieresprung. Zuletzt leitete Schallenberg die EU-Koordinationssektion im Bundeskanzleramt.

Die Diplomatie wurde Schallenberg quasi in die Wiege gelegt. 1969 in Bern als Sohn des Botschafters und späteren Generalsekretärs im Außenministerium (1992 bis 1996), Wolfgang Schallenberg, geboren, wuchs er in Indien, Spanien und Frankreich auf. Von 1989 bis 1994 studierte er Rechtswissenschaften in Wien und Paris, danach Europäisches Recht am Europacollege im belgischen Brügge.

Sprecher von Spindelegger und Plassnik

Nach Belgien führte ihn auch sein erster Auslandsposten - an die österreichische EU-Vertretung in Brüssel, wo er fünf Jahre lang die Rechtsabteilung leitete. Zurück in Österreich machte sich Schallenberg als Pressesprecher der früheren Außenministerin Ursula Plassnik sowie später deren Nachfolger Michael Spindelegger (beide ÖVP) einen Namen.

Als Kurz die Agenden des Außenministers übernahm, beförderte er den Kommunikationsprofi mit Mühlviertler Wurzeln zum Leiter für "strategische außenpolitische Planung". Auch in den Regierungsverhandlungen nach der Nationalratswahl 2017 zählte Kurz auf seinen "Initimus", wie Schallenberg in Medien genannt wurde. Selten habe er einen so talentierteren Minister erlebt, streute Schallenberg im Interview mit dem deutschen Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" Kurz als Außenminister Rosen.

So folgte der ausgewiesene Europaexperte Kurz auch ins Bundeskanzleramt, wo er während der türkis-blauen Regierungszeit die Stabsstelle Strategie und Planung leitete. Nun wird der vierfache Vater Außenminister und Nachfolger von Karin Kneissl unter der ersten Bundeskanzlerin des Landes, Brigitte Bierlein.

Kommentare (14)

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himmel17
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"Mitgefangen - mitgegangen"

Wer, wie Kneissl, mit "b`soffenen Bierzelt- und Einzellfall - Politikern" mitheult, darf sich nicht wundern, wenn der "gute Ruf" leidet. Sie hat ganz genau gewusst mit wem sie sich da einlässt.

crawler
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Mit wem sie sich einläßt vielleicht schon.

Aber dass ein Vizekanzler so blöd sein kann wahrscheinlich nicht.

ronin1234
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Reaktion

Warum Karin Kneissl nicht mehr Ministerin ist verstehe ich nicht ganz. Wenigstens eine Konstante in der Aussenpolitik wäre von Vorteil.

schadstoffarm
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es sollte eine Expertenregierung werden

und keine der negativen Konstanten.

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teueres Spaß

... nix für ungut .. das Parlament geht in knapp 5 Wochen in Sommer pause.... bis dahin ist ein neuer Quereinsteiger nicht mal eingearbeitet... für mich ist das ganze jetzt reinstes Geldverbrennen hoch 3..

schadstoffarm
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peanuts

im Vergleich zu einem vorzeitigen Wahlkampf. Und da hat Altkanzler Kurz schon 2 am Konto.

mobile49
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@ppezi

der Aussenminister wird in Brüssel genug zu tun bekommen und er kennt sich in der Europapolitik aus wie sonst niemand hier . Ausserdem ,woher willst Du wissen , wer die Wahl gewinnt und wie lange dann die Verhandlungen mit einem Koalitionspartner dauern ?
Und die Geldverbrennmaschinerie wurde enthoben (Körberlgeld etc.)
Diese Übergangsregierung wird jeden Cent wert sein , was man von der letzten Regierungsmannschaft nur als glühendster Anhänger so sehen konnte !

checker43
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Von

einem Quereinsteiger kann man bei dem kaum reden. Der ist länger dabei als Kurz.

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nö weil er ist und war nie Politiker => Quereinsteiger

und weiters meine ich 1 Monat vor ende der Palamentszeit ein neues Amt.. na was glaubt ihr denn wie motiviert die sind weil mit der neu wahlen sind die sowieso alle wieder weg .. TOP.. Willst leicht sagen das man in einem Montag Amts zeit ohne Vorbereitung irgendwas machen kann.. das selbe gilt für alles anderen Kurzzeitminister.. !!!!!! Vollkommen sinnlose Postenbesetzung!!

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Und schon ist die neue türkise Hoffnung da!

Warum nimmt man den nicht gleich statt Kurz? Der hat einen Beruf, hat Erfahrung und ist auch ein Kommunikationsprofi. Mit dem wäre den Türkisen der Bauchfleck mit dem Schaumschläger Kurz erspart geblieben.

koko03
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Sehr gute Entscheidung 👍👍👍

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CuiBono
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Ich glaube nicht

dass Alexander Schallenberg auf die seltsame Idee gekommen wäre, Putin "privat" zu seiner Hochzeit einzuladen.

Ach wie tut das gut, dass die Kneissl wieder weg ist.
Man vergönne ihr doch einen Botschafterposten in Zentralasien.

Balrog206
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Cui

Du musst ihn ja bestens kennen dengelten Herren , oder hast in den Runen gelesen !

mobile49
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@Balli

der "gegelte"Herr war einer der Berater deines Lieblings , aber um ein vielfaches besser als Kurz.
Intelligenter , kommunikativer , informierter ......... aber kein Politiker (aber vielleicht wird er einer , dann kann sich der AltBK warm anziehen ) .