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Androsch"Kern war eine Fehlentscheidung der Partei"

Hannes Androsch lässt kein gutes Haar an Christian Kern, in den er einst Hoffnungen gesetzt hatte. Wenig schmeichelhaft kommentiert er die Kür von Andreas Schieder zum EU-Spitzenkandidat. Rendi-Wagner wird mit Vorschusslorbeeren überhäuft.

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© Jürgen Fuchs
 

Was ist los mit Ihrer Partei? Startet die SPÖ neu durch? Oder dreht sich die Spirale weiter nach unten?
HANNES ANDROSCH: Eins nach dem anderen. Ob Kern vor zweieinhalb Jahren die richtige Wahl war und ob nicht Gerhard Zeiler der bessere Kandidat gewesen wäre, sei dahingestellt. Ich fürchte, Bures hatte mit ihrer Beurteilung (Kern kann Wirtschaft, aber nicht Politik) recht. Kern war eine Hoffnung, die sich rasch in Luft aufgelöst hat – schon nach zwei Monaten. Er hat links geblinkt und ist rechts abgebogen. Er hat keine Linie gehabt. Als ÖBB-Chef war er gut. Sein Eintritt in die Politik war ein Fehltraum von ihm und eine Fehlentscheidung der Partei. Dafür trägt auch die Partei eine Verantwortung.

Kommentare (13)

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wischi_waschi
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1
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Androsch

Androsch spielt sich auf , will villeicht so etwas wie Helmut Schmidt von der deutschen SPD sein.
Leider kann er diesen Herrn , nicht das Wasser reichen.
Kern , Fehlbesetzung kann ich nicht sagen, er konnte einfach nach Werner Faymann das Ruder nicht mehr in die richtige
Richtung steuern , wird auch jetzt schwierig werden.

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marieluise
0
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CuiBono

Dem ist nichts Hinzuzufügen.

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CuiBono
6
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Etwas Info für die Jüngeren unter den Lesern

Nachdem hier keine Links eingestellt werden dürfen, zitiere ich aus der allgemein bekannten online-Enzyklopädie. Für mich hatte dieser ex-Finanzminister schon damals jede Berechtigung zum Abgeben politischer Kommentare verloren. Androsch ist bis dato der erste und einzige Finanzminister dieser Republik, der wegen Steuerhinterziehung rechtskräftig verurteilt worden ist.

Zitat Anfang:
"...Daraufhin bekleidete Androsch von 1981 bis 1988 das Amt des Generaldirektors der damals im Staatseigentum befindlichen Creditanstalt. 1988 war er Konsulent der Weltbank. Erst nach 1980 kam es zur Aufnahme von gerichtlichen Erhebungen wegen länger zurückliegender finanzieller Unklarheiten und zur Anklage wegen privater Schwarzgeldkonten Androschs. Seine Angabe, sein reicher Wahlonkel Gustav Steiner habe ihm viel Geld zur Verfügung gestellt, erwies sich nicht als tragfähig: Androsch wurde nach einem langen Gerichtsverfahren, welches sämtliche Instanzen durchlaufen hatte, schließlich rechtskräftig wegen Steuerhinterziehung verurteilt. Zusätzlich wurde er 1988 in der Folge des AKH-Skandals verurteilt..."
Zitat Ende.

Meine persönliche Meinung ist, dass sein Anfangskapital zum Unternehmertum zumindest teilweise aus diesen Steuerhinterziehung stammt.

Und jetzt erklärt uns dieser ex-Sozi und schon längst zum kapitalistischen Ausbeuter mutierte "Vorzeigemann" schon seit 30 Jahren die große Welt.

Selbstverständlich gilt die USV, ich muss ja nicht Recht haben.

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CuiBono
2
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Drei Stunden später

22h04
und drei Daumen nach unten.

Aus dem Androsch-Sekretariat?
Oder einfach nur verdrückt?

Oder stichhaltige Argumente gegen meinen Kommentar?
Dann bitte hier einstellen.

Danke.

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rochuskobler
9
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Sein Senf ist überflüssig

Der Hannes soll endlich aufhören, Ratschläge über Personalia der Partei zu geben. Selber ein beinharter Unternehmer und Ausbeuter, spielt er sich als der große Ideologe der Sozialdemokraten auf und findet auch noch Gehör in den Medien.
Einer der vom Sozialisten zum Kapitalisten konvertiert ist, hat jede Glaubwürdigkeit verloren.

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Buero
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Stell dir einmal vor,

Herr Androsch hätte das schon vorher gewusst und seine Partei dahingehend beraten. Er wäre glatt ein Wunderwuzzi.

Was ich ebenso gut kann, wie Dr. Androsch: Jetzt feststellen, dass Kern eine Fehlbesetzung war.

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eston
2
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Stell Dir vor...

Wunderwuzzi Androsch wäre Kreisky gefolgt.

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Lamax2
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Leistungsorientierung

In diesem Punkt hat Androsch schon recht, aber er ist unglaubwürdig und wechselhaft. Ich kann mich gut erinnern, wie er glühend für die Gesamtschule eingetreten ist, die in ihrer stümperhaften Form als NMS absolut gegen den Leistungdruck war und alle Kinder zur Matura bringen wollte. Die Ergebnisse sind hinlänglich bekannt. Es wäre die nächste Katastophe angesagt, wenn er sich jetzt als Schirmherr der Digitalisierung betätigen würde. ...es fragt ihn aber eh keiner mehr.

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sarebbemeglio
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Er weiß alles, nur zu spät,

seine Kinder waren mit Sicherheit bei den Jesuiten in Kalksburg.

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Oberwoelzer
5
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SPÖ

Herrn Androsch ins Stammbuch geschrieben "Hinterher ist der Staatsanwalt immer gescheiter "

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jg4186
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Fehlentscheidung?

Vielleicht war Androsch eine Fehlentscheidung der SPÖ?
Immer wieder die Meldungen von diesem alten Herrn.
Chr. Kern war sicherlich einer der fähigsten Bundeskanzler. Er wollte das Land führen wie eine erfolgreiche Firma, sachlich und überlegt. Politik als Show, Intrigen, Untergriffe, persönliche Angriffe waren ihm fremd, damit konnte und wollte er nicht umgehen. Schade um Chr. Kern. Liebe Kleine: Fragt in Zukunft ihn, nicht H. Androsch.

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CuiBono
17
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Unnötig wie ein Kropf

sind die Kommentare dieses Herrn vom Muppet-Balkon.

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cindymax1
6
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Ndrosch

hat er Unrecht?

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