Lehramtsstudentinnen und -studenten können sich ab heute über die bundesweit verfügbaren Jobs in den Schulen dieses Landes informieren. Für das Schuljahr 2024/25 werden heuer mehr als 6.800 Stellen zur Besetzung ausgeschrieben, 4.500 davon sind Vollzeitstellen. Wer sich für einen der im Bundes- oder Landesdienst ausgeschriebenen Posten interessiert, kann sich über die zentrale Ausschreibungs- und Bewerbungsplattform www.klassejob.at dafür bewerben. Viel Zeit bleibt dafür allerdings nicht, die Hauptausschreibung endet bereits in einer Woche am 3. Mai.

Folgende Stellen sind in den jeweiligen Bundesländern offen:

  • Steiermark: 510
  • Kärnten: 243
  • Burgenland: 245
  • Niederösterreich: 1.000
  • Oberösterreich: 749
  • Salzburg: 350
  • Tirol: 1.016
  • Vorarlberg: 544
  • Wien: 2.164

Ein genauerer Blick auf die Bundesländerzahlen aus Kärnten und der Steiermark ermöglicht zudem eine Aufschlüsselung nach Schularten. Eine Nachmeldung einzelner nun frei werdender Posten bis zum Sommer sei jedoch weiterhin möglich, heißt es aus dem Ministerium.

Steiermark/Kärnten

  • Volksschule: 122 / 52
  • Mittelschule: 143 / 47
  • Allgemeine Sonderschule: 5 / 0
  • Polytechnische Schule: 6 / 0
  • Berufsschule: 11 / 14
  • Allgemeinbildende höhere Schule (AHS): 105 / 59
  • Berufsbildende mittlere und höhere Schulen (BMHS): 118 / 71

„Der gesamte Bewerbungsprozess ist digitalisiert“, erklärt Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP), die Plattform biete eine einfache Übersicht und Möglichkeit zur Bewerbung. „Ich bin zuversichtlich, dass wir auch in diesem Jahr alle offenen Lehrstellen besetzen werden können.“ Im Vorjahr habe man 7.000 solcher Stellen besetzen können.

Unter anderem soll das auch dank Quereinsteigerinnen und Quereinsteigern möglich sein. 700 solcher Personen habe man im aktuellen Schuljahr in allgemeinbildenden Fächern erstmals einsetzen können. Laut Ministerium haben sich bisher mehr als 6.000 Personen beworben, 3.000 wurden zugelassen, etwa ein Drittel wurde von der Kommission abgewiesen. Die Lehrerausbildung wurde von vier auf drei Jahren im Bachelor verkürzt, beim zweijährigen Master soll künftig mehr auf Praxis gesetzt werden.