Von 24. auf 25. September 2008 erlebte Österreich die teuerste Nacht der Zweiten Republik. Das vorzeitige Ende der rot-schwarzen Koalition bedingte damals ein freies Spiel der Kräfte im Nationalrat, das hierzulande stets als Geldverteilung interpretiert wird. In der letzten Plenarsitzung vor der Wahl überboten einander die Parteien mit Pensionserhöhungen, Steuersenkungen, Gebührenaussetzung und neuen Zuschüssen. Am Ende, in den frühen Morgenstunden, standen Beschlüsse, die bis heute mehr als 15 Milliarden Euro an Ausgaben verursachten.
Fiskalrat
Wahlzuckerl seit 2008 kosteten 31 Milliarden Euro
Ohne kurzfristige Beschlüsse im Vorfeld von Nationalratswahlen wäre Österreichs Defizit problemlos innerhalb der Maastricht-Grenze.
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