Er sei grundsätzlich ein ungeduldiger Mensch, erklärte Dominik Wlazny vor anwesenden Medienvertretern am Mittwochvormittag. Am liebsten sei es ihm, wenn die Dinge quasi schon gestern fertig wären, „aber so ist es halt nicht“. Das Sammeln der 1,2 Millionen Euro, die sich der Chef der Bierpartei für einen Antritt seiner Bewegung bei der bevorstehenden Nationalratswahl im Herbst gesteckt hatte, sei eine „unglaublich aufwendige G‘schicht“. Acht Wochen nach dem Aufruf des studierten Mediziners zum Spenden stehe die Partei bei der Hälfte und damit bei rund 500.000 Euro. Ob Wlazny auch mit weniger Budget antreten könnte, ließ er auch auf mehrfache Nachfrage offen, am 30. April „werden wir einen Kassensturz machen“ und dann werde man sich beraten.