AnalyseSchallenberg in Brüssel: Die Rückkehr zu den Wurzeln

Als Student und später als junger Beamter lebte Alexander Schallenberg in Brüssel, nun kehrte er als Kanzler zurück. Was kann da schon schiefgehen?

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Schallenberg, von der Leyen: erstes Abklopfen in Brüssel vor dem Gipfel kommende Woche © AFP
 

Das einzige, was schiefging, war eine Twittermeldung: Der erste Tweet des neuen Bundeskanzlers, in dem er sich über seinen Antrittsbesuch in Brüssel freute, kam von Sebastian Kurz´ Twitterkonto. Ein Fehler des Social-Media-Teams, der bald korrigiert wurde. Die große Schar mitgereister Journalisten hatte etwas zu lachen. Im Übrigen geriet die erste Auslandsreise Schallenbergs, für die er ganz bewusst Brüssel gewählt hatte, erwartungsgemäß zum ersten, freundlichen Abklopfen mit den EU-Spitzen Ursula von der Leyen und Charles Michel und nicht zum Austragen von Meinungsverschiedenheiten. Die Kommissionspräsidentin klang fast erleichtert, als sie auf die außenpolitische Karriere ihres Gastes (und damit auf die ausgewiesene pro-europäische Grundhaltung) Bezug nehmen konnte.

Kommentare (4)
stprei
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Alter Kurs, neues Profil

Wie soll man denn auf EU Ebene innerhalb von Tagen neues Profil entwickeln, wenn man vorher Außenminister war und diese Linie geprägt hat? Das Asylrecht in der EU ist hochgradig disfunktional, der Außengrenzenschutz schwer, die Erpressbarkeit durch Drittstaaten (Weißrussland, Türkei) evident.

Die Balkanlinie ist nachvollziehbar und aus unserer Perspektive richtig, die grundsätzliche Linie bei Rechtsstaatlichkeit und Unionsrecht Voraussetzung.

Die Linie hat sich in den letzten 6 Jahren nicht verändert, wieso sollten wir das plötzlich tun?

Gab es nicht einmal eine mediale und politische "Schonfrist" von 100 Tagen?

a4711
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6
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Was kann da schon schiefgehen?

Schon vergessen: ?
Hissen der Israelischen Fahne am Außenministerium (100 Kinder sowie 300 Palästinensische Bürger sprich Zivilbevölkerung fanden den Tod.
Zitat:
Schallenberg betonte, dass Österreichs Botschaft "unmissverständlich" sei. Die Gewalt müsse aufhören und "jedes zivile Opfer ist eines zu viel".
Gilt anscheinend nicht für Palästinenser deswegen die Fahne.
Kurz Anschuldigungen werden sich in Luft auflösen (Weiß anscheinend mehr als die WKSTA..)
Entsorgung der WKSTA- Akten im Parlament nach Überreichung durch Meindl Reisinger !
Presse- Interviews die an Arroganz nicht zu überbieten sind !!
Und damit hat er sein eigenes Profil gezeigt!
Wie gesagt :Was kann da schon schief gehen ??

voit60
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Absolute Fehlbesetzung

War aber auch schon als AM eine Vorgabe. Zb israelische Flagge

Balrog206
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Voit

Prw willst aber sich nicht als Kanzler od , Frau Herr wäre geeignet!