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Heute EU-GipfelWieder eine letzte Chance für den Brexit-Deal

Heute läuft ein Ultimatum ab, das der britische Premier Boris Johnson an die EU gestellt hat. Da passt es, dass sich die 27 Staats- und Regierungschefs beim Herbstgipfel treffen: Wieder einmal gibt es Tage der Entscheidung.

Brüssel, Mittwochabend: UK-Verhandler David Frost trifft am Tag vor dem EU-Gipfel vor der Kommission ein © AP
 

Die Covid-19-Sicherheitsmaßnahmen im Brüsseler Ratsgebäude sind noch einmal verschärft worden, dennoch könnte der eine oder andere der Staats- und Regierungschefs heute und morgen nicht dabei sein; Polens Regierungschef Mateusz Morawiecki zum Beispiel hat sich nach einem Kontakt mit einem Covid-19-Infizierten in Quarantäne begeben. Ähnlich verhält es sich mit EU-Parlamentspräsident David Sassoli. Dabei beschäftigt sich der Gipfel gleich mit mehreren brennenden Themen, für die es kaum noch Zeitfenster gibt.

Kommentare (5)
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Lodengrün
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Sie ALLE

haben noch nicht realisiert wie sehr sie schon nach der Pfeife von Johnson tanzen. Sie schnauben, das ist aber schon alles.

Patriot
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Wenn der gelbhaarige, konservative Fetznschädl nicht will, dann soll er's lassen!

Die EU wird, wenn sie's richtig angeht, zukünftig viel, viel erfolgreicher sein als Großbritanien allein, das sich in seiner Zeit als EU-Mitglied ohnedies nur als egoistischer Rosinenpicker hervorgetan hat.
Aber das britische Volk wird noch munter werden und es wird ein schmerzvolles Erwachen sein.
Dann werden's ihren Fetznschädl aller Voraussicht nach mit dem nassen Fetzen aus der Downingstreet 10 jagen.

dieRealität2020
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Hier bei den Brexit Verhandlungen kann man das Versagen der EU Gemeinschaft und der zustädnigen Gremien klar erkennen,

Politiker denen der notwendige Entscheidungswille und die dafür erforderliche Verantwortung fehlt. Die EU Politiker der Mitgliedsländer und ihre Gremien stehen seit den Verhandlungen noch immer sichtbar erfolglos den Erpressungsversuchen der Briten gegenüber.
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Ich frage mich was sollen vorab diese Telefonate, natürlich Johnson möchte bis zur letzten Sekunde seine Erpressungsversuche fortsetzen, nach dem Motto Alles oder Nichts. Vor dem heutigen EU-Gipfel traf er auf Emmanuel Macron, gestern Abend telefonierte er mit Ursula von der Leyen und Charles Michel. Was sollten diese Telefonate. Alle Punkte des Deals liegen schon vor.
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Anscheinend dürfte die Genannten nicht wissen, dass bei diesen Brexitdeal zur Annahme des Deals nur das Einstimmigkeitsprinzip gilt. Manchmal ergibt sich der Eindruck Macron und Merkel und die am politischen Abstellgleis politischen Wasserköpfe der EU sind die EU Entscheidungsträger und nicht die Politik der Mitgliedsländer.
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Für mich als selbstständiger Kaufmann durch Jahrzehnte im europäischen Raum kann ich nur sagen, dass hier von seitens der EU nur mehr als dilettantisch verhandelt wird. Ich hoffe das im Endeffekt die EU Politik nicht umfällt und mehr als den notwendigen erforderlichen Konzessionen Raum bietet.

dieRealität2020
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Es wäre langsam an der Zeit, dass die EU mit ihren Mitgliedern begreift, dass sie vorderhand sich im Innenverhältnis stärken sollten und nicht weltweit überall mitmischen wollen.

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Erst die Basis mit den seit Jahrzehnten notwendigen und erforderlichen Reformen stärken, dann kann man sich weltweit in allen u.a. notwendigen Belangen politisch, wirtschaftlich und im Asyl- Flüchtlingswesen beteiligen und dementsprechende zielführende und effektive Entscheidungen treffen.
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Die derzeitige Ideenrichtungen Handlungs- und Verhaltensweisen der EU bleiben nach wie vor für jeden EU Bürger dilettantisch sichtbar nahezu erfolglos. Wenn diese, aus meiner Sicht Dümmlichkeiten der Sanktionen, auch hier ist man nicht in der Lage zu erfassen was tatsächlich Sache ist, die einzige Einstimmigkeit ist, dann Gute Nach EU.
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Politiker aus den Mitgliedsländern empfangen außerhalb der EU Menschen um dann die Heimatländer dieser Personen mit EU Sanktionen zu belegen und so in die dortige Innenpolitik eingreifen, ist unfassbar dümmlich und auch kontraproduktiv. Dafür gibt es Organisationen, Vereine, Institutionen. Mir ist schon klar, hier wird versucht vom Versagen der EU in für EU Bürger lebenswichtigen und erfolglosen Entscheidungen abzulenken. Die Methodik 1 Schritt vor, 2 Schritte zurück.
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Denkt hier niemand an den Morgen.

martinx.x
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Kasperltheater,

die unendliche Geschichte