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EU-RechnungshofAlmflächen: Österreich drohen wieder Millionen-Rückzahlungen

Österreich drohen laut EU-Rechnungshof weitere Millionenzahlungen wegen falsch berechneter Almflächen. Prüfer stellen auch Großprojekte wie den Brenner Basistunnel infrage.

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Seit fast zwei Jahrzehnten gibt es zwischen EU und Österreich einen Streit um die Vermessung der Almflächen - nun geht er weiter © EPA
 

"Es ist ein Dauerbrenner, den werden wir nicht los“: So leitete Oskar Herics, österreichischer Vertreter im Europäischen Rechnungshof, ein brisantes Thema des aktuellen Jahresberichts ein – den Streit um fehlerhafte Berechnung bei der Förderung heimischer Almflächen. Tatsächlich gibt es seit 2001 Differenzen zwischen EU-Kommission und heimischer Bauernschaft über die exakten Angaben bei der Almvermessung. Digitalisierung und neue Messmethoden führten zu unterschiedlichen Werten, die für die Höhe von Fördermitteln relevant sind.

Kommentare (7)

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fortus01
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Also

wenn man heutzutage schon mit Google Maps einigermaßen genau Flächen messen kann, sollte es für die Almbesitzer mit Hilfe der finanziell ja auch ganz gut aufgestellten Landwirtschaftskammer doch möglich sein, die entsprechenden Daten exakt zu liefern.
Es ist aber in keinem Fall einzusehen, dass die Steuerzahler für die Fehler bei der Bestimmung der Flächen "haften" müssen!!!!
Das kann auch juristisch nicht in Ordnung sein!
Wenn Sozialleistungen missbräuchlich bezogen werden, greift der Gesetzgeber auch völlig zu Recht durch!

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tannenbaum
3
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Mehr Hektar

bedeutet mehr Fördergelder! Da darf der schlaue Bauer schon ein bisschen kreativ sein! Da haben sie in Brüssel wiedereimal die Flächen zusammengerechnet und dann schön geschaut das Österreich flächenmäßig größer ist als Deutschland! Aber keine Angst, liebe Bauern, die Rückzahlung erledigen wie schon letztes Mal wir gemeinen Steuerzahler!

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lexbalexba
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Ich hoffe die „bauernschlauen“ Verursacher

müssen zurückzahlen, oder der „bauernkammernschlaue“ Berater, jedoch nicht der Staat und Steuerzahler!

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cockpit
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Wer denn sonst

als der Steuerzahler?

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ichbindermeinung
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ist das Steuergeld der Österreicher

nachdem die Österreicher, ein im Verhältnis zum kleinen Land großer Nettozahler (mittlerweile unglaubliche 3.1 Milliarden/Jahr brutto bzw. 1.7 Mrd. Nettoabgang pro Jahr für die eu-weite Umverteilung) .... sich die vermeintlichen EU-Förderungen selbst bezahlen, ist halt alles relativ; Der EU-Beitrag der Österreicher müsste wegen der Asylmilliardenbelastungen im Land um 2/3 gesenkt werden, weil die meisten anderen EU-Länder so wenige positive Asylbescheide ausstellen u. kaum belastet sind (Ö hat nur alleine von 2016 bis Juli 2019 ca. 88.000 pos. Asylbescheide ausgestellt); Daneben werden konstant mindestens 1.000 neue Asylanträge pro Monat bei den Österr. gestellt

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heri13
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Betrug bleibt Betrug!

Auch wenn unsere Bauern denken, bauerschläue sei straffrei.
Wenns kriminell wird droht Knast.
DAS IST GUT SO!

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Amadeus005
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EU bedeutet auch Frieden

500€/Jahr pro Person sind hierfür ziemlich günstig.

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