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EuGH kippt RegelungFällt der Pfingstmontag dem Karfreitag-Feiertag für alle zum Opfer?

Der Karfreitag muss ein Feiertag für alle werden, oder für keinen. Die Evangelische Kirche betont die Wichtigkeit des Karfreitag für ihre Gläubigen. Alternativ könnte man darüber nachdenken, den Pfingstmontag als Feiertag zu streichen. Regelung zu Jom Kippur unklar. Die Regierung prüft.

Karfreitag-Feiertag soll für alle gelten
Karfreitag-Feiertag soll für alle gelten © APA/HERBERT PFARRHOFER
 

Gleiches Recht für alle: Ein Arbeitgeber in Österreich könnte laut EuGH verpflichtet werden, allen Beschäftigten unabhängig von ihrer Religion am Karfreitag ein Feiertagsentgelt zu zahlen. Der Gerichtshof betonte am Dienstag in seinem Urteil, dass die Gewährleistung eines bezahlten Feiertags nur für die Angehörigen der evangelischen Kirchen A. B. (lutherische) und H. B. (reformierte) sowie drei weiterer eine Diskriminierung wegen der Religion darstelle.

Die Bundesregierung will die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zum Karfreitag und die damit verbundenen Auswirkungen "genau prüfen", wie Regierungssprecher Peter Launsky-Tieffenthal am Dienstag mitteilte. "Nach dieser Prüfung wird die Bundesregierung zeitnah weitere Schritte bekannt geben."

Hintergrund

Bisher galt der Karfreitag für Angehörige der evangelisch-lutherischen, der evangelisch-reformierten, der evangelisch-methodistischen sowie der altkatholischen Kirche in Österreich als Feiertag. Gingen Angehörige dieser Glaubensrichtungen am Karfreitag dennoch zur Arbeit, stand ihnen Feiertagsentgelt zu. Betroffen sind von der Regelung rund 300.000 Personen.

Der EuGH stellte in seinem Urteil fest, dass ein privater Arbeitgeber unter bestimmten Voraussetzungen verpflichtet sei, auch seinen anderen Arbeitnehmern einen bezahlten Feiertag am Karfreitag zu gewähren.

Feiertag für alle

"Im Moment erleichtert" zeigt sich der evangelisch-lutherische Bischof Michael Bünker. Das Urteil spiele den Ball zurück an den Gesetzgeber in Österreich. Die EU habe wie es ihren Richtlinien entspricht nicht in das innerösterreichische Religionsrecht eingegriffen, sondern überlässt das dem österreichischen Gesetzgeber. Wenn nichts geschehe, werde der Karfreitag in der Realität ein Feiertag für alle. Eine Streichung des Feiertags durch den Gesetzgeber sei "gar nicht in unserem Interesse, denn der Karfreitag hat für die Evangelischen zentrale Bedeutung", erklärt der Bischof.

Bünker will kämpfen

Welche Auswirkungen hat die Entscheidung des EuGH nun für Österreich? Bekommt Österreich einen gesetzlichen Feiertag mehr, was die Wirtschaft mit Verweis auf die damit verbundenen Kostenlawine ablehnt? Oder fällt der Sonderstatus der Evangelischen? Dagegen will Bünker jedenfalls kämpfen: „Die Evangelischen brauchen den Karfreitag!“ Seine hohe religiöse Bedeutung sei für sie unaufgebbar, die „Feiertagsregelung als Ausdruck der Minderheitenrechte als wesentlich anzuerkennen“.

Das betont auch Synodenpräsident Peter Krömer. Um Interessen der Wirtschaft zu berücksichtigen, könnte der Karfreitag auch "zum Beispiel gegen den Pfingstmontag getauscht werden", so der Rechtsanwalt. Dagegen sprach sich umgehend die SPÖ mit ihrem stellvertretenden Klubobmann Jörg Leichtfried aus: Die Österreicher hätten sehr lange wöchentliche Arbeitszeiten, argumentiert Leichtfried. Keine Lösung wäre es für die SPÖ, für den Karfreitag andere gesetzliche Feiertage zu streichen. 

Denkbar ist für Bischof Bünker allerdings auch, dass die gesetzlichen Zuschläge für Evangelische bei Arbeit am Karfreitag entfallen. Diese Regelung entspräche dem EuGH-Urteil und berücksichtige zugleich die hohe Bedeutung des Feiertags für die evangelische Minderheitskirche. „Die konkrete Lösung wird das Ergebnis von Gesprächen sein. Wir legen jedenfalls Wert darauf, dass wir gehört werden“, so Bünker abschließend.

Schützenhilfe von katholischer Kirche

Der Karfreitag soll weiterhin für Evangelische und Altkatholiken ein gesetzlicher Feiertag bleiben bei gleichzeitigem Entfall der Feiertagszuschläge für jene, die dennoch an diesem Tag arbeiten. Dafür hat sich der Generalsekretär der Bischofskonferenz, Peter Schipka, am Dienstag im Interview mit Kathpress ausgesprochen.  Weil der Karfreitag für evangelische Christen eine "zentrale religiöse Bedeutung" habe, solle die diesbezügliche "Feiertagsregelung lediglich modifiziert" werden. "Mit der Streichung der Zuschläge für jene, die trotzdem am Karfreitag arbeiten, wäre sowohl dem EuGH-Urteil als auch dem berechtigten Anliegen der drei evangelischen sowie der altkatholischen Kirchen entsprochen", führte Schipka aus. Die katholische Kirche werde in dieser Frage eng mit den evangelischen Kirchen zusammenarbeiten.

Große Tragweite

Die Diskussion um die österreichische Karfreitagsregelung begann 2015: Damals hatte sich ein Arbeitnehmer ohne Bekenntnis um 109,09 Euro geprellt gefühlt, die sein evangelischer Kollege für das Arbeiten am Karfreitag bekam, er allerdings nicht. Der Mann fühlte sich als Nichtprotestant benachteiligt und klagte auf das Zusatzentgelt für die am Karfreitag geleistete Arbeit. Nach wechselhaftem Zug durch die Instanzen landete der Fall schließlich vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH).

Diskriminierung?

Dieser hatte nicht nur darüber zu befinden, ob die Karfreitagsregelung eine Diskriminierung darstellt und EU-Recht widerspricht. Der Oberste Gerichtshof in Wien wollte für den Fall, dass es eine Diskriminierung ist, auch wissen, ob die für den Karfreitag geltende Feiertagsregelung und das Feiertagsentgelt dann allen Arbeitnehmern zugutekommen oder keinem.

 

So viel würde ein zusätzlicher Feiertag kosten

Auch Österreichs Wirtschaft blickt der heutigen Entscheidung mit Spannung entgegen:

  • Laut einer Berechnung der Wirtschaftskammer würde ein zusätzlicher Feiertag, an dem etwa entsprechende Feiertagszuschläge für alle Arbeitnehmer fällig werden, die österreichische Wirtschaft rund 600 Millionen Euro kosten.
  • Zudem wird von Arbeitgebervertretern immer wieder auf den Umstand verwiesen, dass Österreich mit seinen 13 Feiertagen im internationalen Vergleich bereits jetzt über dem Durchschnitt liege.
  • Der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs hatte in seinem Gutachten ja die Schlussfolgerung gezogen, dass trotz Diskriminierung niemand eine Zulage für die Arbeit am Karfreitag erhalten soll. Das wiederum könnte sich auch auf Kollektivverträge auswirken.

Das EuGH-Urteil zum Karfreitag

Heute gaben die Luxemburger Richter ihr Urteil in der brisanten Causa bekannt. Der Generalanwalt beim EuGH hatte schon in seinen Schlussanträgen vom Juli des Vorjahrs bereits Pflöcke eingeschlagen. Für ihn stellt die nationale Sonderstellung der Evangelischen am Karfreitag eine unzulässige Diskriminierung dar und sollte nicht länger angewendet werden. Zugleich kam er aber auch zum Schluss, dass Arbeitgeber nicht dazu verpflichtet sind, allen Arbeitnehmern – unabhängig von ihrer Religion – Feiertagszuschläge zu bezahlen. Diese müssten allenfalls beim Staat eingeklagt werden.

Jom Kippur ebenfalls frei?

Aber würde das die katholische Kirche hinnehmen? Und was ist dann mit Jom Kippur, das für Österreichs Juden ebenfalls arbeitsfrei ist? Der Arbeits- und Sozialrechtler Wolfgang Mazal verwies im Ö1-"Morgenjournal" darauf, dass dann auch Jom Kippur zum Feiertag für alle werden müsste. Am Versöhnungstag im Herbst haben bisher nur jüdische Arbeitnehmer frei. "Darüber hinaus kann man das Ganze drei Jahre rückwirkend geltend machen."

Im Gegensatz zum Karfreitag ist dieser zwar nicht im Arbeitsruhegesetz geregelt. Allerdings gilt dieser laut Generalkollektivvertrag als arbeitsfreier Tag für Juden. Die Wirtschaftskammer glaubt, dass der Fall anders zu sehen sei als der Karfreitag.

Jom Kippur

Der Versöhnungstag Jom Kippur gilt für Arbeitnehmer, die der israelitischen Glaubensgemeinschaft in Österreich angehören, als arbeitsfreier Tag.

Grundlage dafür ist der Generalkollektivvertrag aus dem Jahr 1953. Die Arbeitnehmer müssen dafür in einem gewerblichen Unternehmen beschäftigt sein, das der Wirtschaftskammer angehört, in Österreich wohnhaft sein und ihre Zugehörigkeit zur israelitischen Glaubensgemeinschaft nachweisen.

Darüber hinaus kann die Freistellung zu Jom Kippur laut Generalkollektivvertrag nur gewährleistet werden, wenn die Arbeitsleistung der Betroffenen aus betriebsbedingten Gründen nicht erforderlich ist. Die Bediensteten müssen die Freistellung mindestens eine Woche vorher beim Arbeitgeber beantragen.

 

"Es ist eine ähnliche Problematik. Der Europäische Gerichtshof hat sich aber zu dieser Frage nicht geäußert", sagte Rolf Gleißner, zuständig für Sozialpolitik in der Wirtschaftskammer, im Ö1-Mittagsjournal.

Der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde, Oskar Deutsch, sieht den jüdischen Versöhnungstag Jom Kippur nicht vom Urteil des Europäischen Gerichtshofs zum Karfreitag betroffen. Das EuGH-Urteil habe nichts mit den Regelungen für jüdische Arbeitnehmer am Jom Kippur zu tun, denn "das eine ist die gesetzliche Ebene, das andere eine kollektivvertragliche Regelung", befand Deutsch auf Twitter.

Wirtschaft sagt nein

Die Wirtschaft lehnt einen arbeitsfreien Karfreitag für alle Arbeitnehmer ab. Der Generalsekretär des ÖVP-Wirtschaftsbundes, Peter Haubner, meinte am Montag gegenüber der Austria Presseagenur, ein weiterer freier Tag würde viel Geld kosten, das könne sich die Wirtschaft nicht leisten. Österreich liege im internationalen Vergleich mit 13 Feiertagen ohnehin schon im Spitzenfeld.

Kommentare (99+)

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UHBP
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@karl

"Nur, warum sind Marienfeiertage für die Evangelischen - die es ja mit der Marienverehrung nicht so sehr haben wie die Katholen - überhaupt frei? "
Das nennt man Diskriminierungsverbot!
Das Diskriminierungsverbot, auch Benachteiligungsverbot, untersagt, Menschen wegen bestimmter Merkmale ungleich zu behandeln, wenn dies zu einer Diskriminierung, also einer Benachteiligung oder Herabwürdigung einzelner führt, ohne dass es dafür eine sachliche Rechtfertigung gibt. Insbesondere dürfen weder Geschlecht, Rasse, Hautfarbe, Sprache, Religion, politische oder sonstige Anschauung, nationale oder soziale Herkunft, Zugehörigkeit zu einer nationalen Minderheit, Vermögen, Geburt noch der sonstige Status als Unterscheidungsmerkmale herangezogen werden. (Wikipedia)
Und wenn wir das einmal festgehalten haben, dann kann man sinnvoll weiterdiskutieren.

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KarlZoech
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@ UHBP: Ich bin wie Sie gegen Diskriminierung.

In diesem Fall fühlte sich der klagende Atheist ja nicht aus religiösen Gründen diskriminiert, sondern es ging ihm um den schnöden Mammon, um den Überstundenzuschlag. Halten wir das auch fest.

Und um in diesem Zusammenhang für die Zukunft die Sache einfacher zu regeln wiederhole ich meinen schon gemachten Vorschlag von gestern:
Wir schaffen alle christlich-religiösen Feiertage* - andere Feiertage als staatliche gibt es ohnehin nicht - mit Ausnahme von Weihnachtstag (25.12.) und Allerheiligen (1.11.) ab. Statt dessen erhalten alle Arbeitnehmer/innen, unabhängig von deren Religionsbekenntnis acht zusätzliche Urlaubstage. Diese Urlaubstage kann dann jede(r) an den Feiertagen seiner/ihrer Wahl konsumieren und die jeweiligen religiösen Feste feiern. Dann könnten, im Sinne der Gleichberechtigung und Nichtdiskriminierung alle ihre jeweiligen Feiertage feiern, nicht nur ev. und r.k. Christen.

* Das sind in kalendarischer Reihenfolge:
Heilige Drei Könige (6.1.)
Ostermontag
Christi Himmelfahrt
Pfingstmontag
Fronleichnam
Mariä Himmelfahrt (15.8.)
Mariä Empfängnis (8.12.)
Stefanitag (26.12.)

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lieschenmueller
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Tauschen bis das Album voll ist

Diesmal keine Fußballer sondern Feiertage. Sticker ab morgen erhältlich!

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Hildegard11
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Karfreitag

Warum spricht der EuGH sofort, wenn ein einziger Quertreiber aufmüpft? Werden wir bald alle Tage im Jahr irgendwie in Frage stellen?????

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Hildegard11
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Spruch

Natürlich spricht der Gerichtshof, aber er könnte die ( atheistische) Quertreiberei zurückweisen und nicht immer gleich einknicken.

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Mein Graz
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@Hildegard11

Urteil nach Wunsch?

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UHBP
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@hilde..

Schon mal von Rechtsstaat gehört?
Und sowas darf wahrscheinlich wählen!

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KarlZoech
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@ Hildegard11: Ein Gerichtshof spricht immer, wenn er angerufen wird.

So ist das in einem Rechtsstaat. Und das ist gut so.

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mapem
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Beim genaueren Hinsehen zeichnet sich wieder einmal ein weiterer Pisa-Test ab. In Zeiten, wo durch Automatisierung und Digitalisierung zig Millionen Stunden an menschlicher Arbeitsleistung obsolet werden: • setzt eine Regierung – und – man möchte es ja gar nicht für möglich halten! – deren Juniorpartner sich selbst als „die neue Arbeiterpartei“ definiert … ratz-fatz die 12/60er-Woche in Kraft …

• und jetzt – aus gegebenen Anlass – werkelt die Wirtschaft natürlich gleich mal wieder kräftig los, ob man da nicht vielleicht gleich mal ein paar andere Feiertage über den Jordan schießen könnte? Ja ja – da keilern in der Wirtschaft die beiden Lager: Tourismus vs. andere Branchen …
• Und jene Konzepte von Sozial-Ökonomen, die einmal die Diskussion zur Senkung der Wochenstunden auf 35 anregten, scheinen sich allesamt – zusammen mit der Idee der Maschinen- Digital- und Finanztransaktionsabgaben – in die Geheimfächer unserer derzeitigen „Volksvertreter“ vertschüsst zu haben. Logo: da müsst sich ja der plutokratische neoliberale Status quo – die heilige globale 90% zu 10%-Formel – bewegen … und solch Begriffe wie soziale Gerechtigkeit und Umverteilung sind jetzt günstigerweise grad so nicht en vogue – dem Ali sei Dank!

Bin gespannt, wie lange es noch braucht, um dieses Trumpeltum in den Orbit zu schießen und mal ein Mensch daherkommt, der dieser gesamten Farce die Verkleidung vom Leib reißt und den Mumm hat, den Menschen zu sagen, dass dieser Weg der way of no return ist … der Globus – unsere Mama – regt sich nämlich schön langsam … auch wenn man´s noch „Wetter“ nennt …
Aber ich möchte hier die Diskussion nicht allzusehr stören … hier ist das Motto: Neid fressen nit nur Seele, sondern auch Feiertage … also: weitermachen, beim gegenseitigen Aufrechnen!

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lieschenmueller
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Neid fressen net nur Seele

Diesmal sind wir User gaaaanz unschuldig. Wer hat denn angefangen? Keiner von uns Unschuldslämmern. Aufrechnen ist lediglich die logische Folge. Fürs Protokoll warads ;-)

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47er
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Warum tauscht man nicht den OSTERMONTAG gegen den Karfreitag?

Wäre sehr zeitnah, ob es der (Tourismus-)Wirtschaft passt, sei dahingestellt. Feiertage sind sowieso ein ewiges Streitthema, die einen feiern oder fahren irgendwo hin, viele andere haben einen erheblich höheren Arbeitsaufwand, die dritten jubeln über vermehrte Einnahmen. Der 8. Dezember ist auch so ein "Wirtschafts-Feiertag".

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schteirischprovessa
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Sollte, was ja im Gespräch ist, auch der Islam als Religion in Österreich

anerkannt werden, werden möglicherweise auch Opferfest und Fastenbrechen religiöse Feiertage. Wenn diese Feiertage dann auch für alle gelten müssen, wird es schwierig. (insbesondere für Unternehmen werden, die etwa 75% türkische Mitarbeiter beschäftigen wie etwa eine bekannte Wiener Großbäckerei). Am besten wäre vielleicht eine Regelung, bei der mehrere Feiertage gekürzt werden, z.B. Oster- und Pfingstmontag, Christi Himmelfahrt, Fronleichnam, Maria Empfängnis etc., dafür aber der Urlaub für alle um die gleiche Anzahl an Tagen verlängert wird. Dann kann jeder je nach seiner Religionszugehörigkeit seine persönlichen Feiertage als Urlaubstage nehmen. Gehört natürlich geregelt, dass Dienstgeber verpflichtet sind, für Religionszugehörige religiöse Festtage bei rechtzeitiger Ankündigung als Urlaubstag zu genehmigen.

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KarlZoech
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@ schteirischprovessa: Ihren Vorschlägen zur Regelung der Feiertagsfrage,

der Streichung von Feiertagen wie Maria Empfängnis, Fronleichnam (das wären die zwei Unnötigsten), Christi Himmelfahrt, Oster- und Pfingstmontag, und anstatt dessen zusätzliche fünf Urlaubstage, welche jeder - falls überhaupt gewünscht - sich an seinen jeweiligen religiösen Feiertagen nehmen kann, stimme ich zu. Damit würden wir und uns dann sämliche aus religiösen Gründen stammende Prozesse ersparen.

Leider haben Sie für Ihre falsche Eingangsfeststellung gleich einen spontanen roten Strich erhalten, für diesen Punkt zurecht.

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schneealpe
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werter Herr Provessa

der Islam IST seit 1912 staatlich anerkannte Religion in Ö !

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pink69
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schafft

endlich diese Feiertage ab. Wer will soll arbeiten, wer nicht will soll zu Hause bleiben. Österreich ist das einzige Land mir diesen vielen freien Tagen/Feiertagen, nicht einmal das "heilige" Land Italien hat so viele- alle gestrichen. Um wettbewerbsfähig im wirtschaftlichen Sinne zu sein und zu bleiben, gehören diese Tage einfach gestrichen. Jeder arbeitswillige soll das Recht einer Öffnung seines Geschäftszweiges haben, mit oder ohne Mitarbeiter. Früher oder später wird man solche Prozesse nicht mehr aufhalten können und das ist gut so.

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KarlZoech
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@ pink69: Sieben Feiertage* streichen und dafür jedem, jeder, sieben Werktage Urlaub geben.

Diese möge jede(r) für Feiertage seiner/ihrer Wahl verwenden - oder einfach Urlaub machen. Das wäre eine klare Regelung, womit jede(r) seine religiösen Bedürfnisse befriedigen kann. Und weitere Prozesse können wir uns ersparen.

* Maria Empfängnis, Maria Himmelfahrt, Fronleichnam, Christi Himmelfahrt, Ostermontag, Pfingstmontag, Stefanitag.

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47er
1
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Das wäre sicherlich eine vernünftige Lösung,

dafür sollte die 6.Urlaubswoche fix vergeben werden. Und in vielen Firmen gibt es einige Privilegierte, die sich die Feiertage für ihre Urlaubsplanung reservieren.

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jls
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...

Gerade Italien ist da sehr verschieden ... rund um Weihnachten hat da unten alles zu außer die großen Supermarktketten, die haben aber auch alle Sonntags geöffnet.
Handel in Italien: Mo-Sa.: Früh bis 21.00; Sonntags bis 18. ... sage ich als Konsument sofort ja dazu ... wäre ich Handelsangestellter, würde ich natürlich nein sagen ...
Dafür hat jede Tankstelle am Sonntag zu ... überall SB ...

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Ich hoffe nicht, dass dieser „christlichen“ Regierung

einen christlichen Feiertag absagt! Dann möge in sue der heilige Geist kehren und endlich die wahren christlichen Werte hervorrufen!

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Phoenix198
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Was

sind die "wahren christlichen Werte"? Unterdrückung? Ausbeutung? Diskriminierung von Frauen?

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KarlZoech
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@ ChihuahuawWelpe55: Staat und Religion gehören strikt getrennt!

Daher - wie weiter oben von Steirischprovessa vorgeschlagen - fünf Feiertage* abschaffen und dafür eine Urlaubswoche mehr geben. Und jeder möge dann jene religiösen Feiertage verwenden, nach denen ihm/ihr lustig ist - oder einfach Urlaub machen und auf die religiösen Bräuche pfeifen.

"Die Religion ist das Opium des Volkes" stellte Karl Marx fest.
Einer meiner Freunde formulierte heute ähnlich und deftigiger: "Die Religion ist der Borkenkäfer in der Großhirnrinde."
Beides stimmt jedenfalls für die fundamentalistische, konservative Religionsausübung.

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KarlZoech
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PS. Mittlerweile sind mir ja noch zwei Feiertage eingefallen,

nämlich Maria Himmelfahrt und Stefanitag. Also sieben Urlaubstage anstatt sieben Feiertagen! Und jede(r) begeht mit seinen sieben Urlaubstagen sieben Feiertage seiner/ihrer Wahl - oder macht einfach Urlaub.

PPS. Sorry für das "i" zuviel in "deftiger" im Posting oben.

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Die arme Wirtschaft verhungert!

Wenn wir nicht 12 Stunden arbeiten!

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Balrog206
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Sol

Schaffst du nie !!

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johman
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Wenn die wenigen Protestanten

auf ihren Karfreitag so pochen, wie wärs, wenn diesen die zwei freien Marienfeiertage als Urlaubstage angerechnet werden? Außerdem, der 8.12. ist für viele längst ein Arbeitstag, da ansonsten die Wirtschaft verhungern würde.

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lieschenmueller
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@johman

Haha, es beginnt schon.

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Jansky
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Sorgen..

Als ob wir, Österreich, die EU keine anderen Sorgen hätte. Die Sorgen möchte ich haben... Wieder einmal Schwachsinn zum Quadrat!

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dude
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Sie haben Recht, Jansky...

... aber in diesem Fall bitte nicht auf die EU schieben. Ein Österreicher, der sonst offensichtlich keine anderen Sorgen hat, hat den EuGH angerufen! Und somit mußte der EuGH handeln, seine Zeit mit so einem Schwachsinn vertun und urteilen!

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wwulz
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Warum so kompliziert?

Falls es schon alle vergessen haben:
Der 8.Dezember ist ein Feiertag, der allerdings vom Handel bereits voll zum Arbeitstag umfunktioniert wurde. Am einfachsten wäre es doch, den 8. Dezember mit dem Karfreitag zu tauschen - oder?

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gintonicmiteis
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Warum nicht gleich 365 Tage im Jahr Feiertag machen?

Die Wirtschaft wird schon irgendwie von selbst leben... und dass man 365 Tage im Jahr ohne Arbeit überleben kann, beweisen uns Beamte ja eh schon seit längerem. /*sarkasmusoff

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Amadeus005
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Jetzt kommt gleich die Lehrergewerkschaft

Weil die Lehrer vom Karfreitag keinen weiteren Feiertag hätten

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selbstdenker70
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...

Wir haben in unserem Betrieb ein paar Herrschaften die an diesem Freitag frei haben und das mit allem Nachdruck, obwohl sie als Schulkind das letzte mal eine Kirche von innen gesehen haben und auch sonst mit dem Glauben nichts am Hut haben.

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create
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Ich "glaube" ja, dass dem Großteil der Bevölkerung

eher am arbeitsfreien Tag als am religiösen Feiertag gelegen ist, egal, welcher Konfession. Zumal Viele ja oft gar nicht wissen, was denn genau gefeiert wird. Diejenigen, die am Feiertag arbeiten, haben ihre Zuschläge. Ob´s die Wirtschaft freut, wenn noch ein allgemeingültiger Feiertag, der Großteil in Ö zählt sich halt doch zu den Katholiken, hinzukommt, wage ich zu bezweifeln.
Da ich mit religiösen Vereinen schon lang nix mehr am Hut hab, ist es mir einerlei, woher die zusätzliche Freizeit kommt. Für praktizierende Gläubige würd´s mich freuen, ich persönlich bin da ehrlich und freue mich dann über einen zusätzlichen "Urlaubstag".

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Zum Glück ist Gott kein Kapitalist

.

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77ebb8cbcdcaeb9db3ad652831220f4b
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Ausserdem gedenke ich als Katholik diesen Feiertag

genau so wie den Ostersonntag!

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Planck
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Naja,

ob etwas eine Sekte oder eine Religion ist, hängt ausschließlich von der Zahl der Mitglieder ab.
Insofern tät' ich als Ungläubiger und Nichtbetroffener alle Feiertage der jeweils anerkannten Religionen in einen Topf hauen und dann halt den jeweils Gläubigen entweder frei geben oder -- sofern das aus irgendwelchen plausiblen Gründen nicht möglich sein sollte -- nach dem Feiertagstarif bezahlen.
Geht natürlich net, da quietschen wieder z`viele *gg

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Irgendeiner
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Man sollte bei einer Generalregelung und zwar gleichgültig ob alle was

kriegen oder keiner aber bedenken,daß der, für den es von Bedeutung ist,dann mit weniger Wahrscheinlichkeit den für ihn wichtigen Tag wirklich feiern kann,weil er leichter frei kriegt wenn er an dem Tag teurer ist als andere,weil Betriebswirte die rechnen können wohl etwa auch Dienstpläne danach ausrichten werden.Das einzig Schöne an der Sache ist, daß die Kirchen da offenbar in eine Richtung ziehen.

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lieschenmueller
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@Irgendeiner

Beim Reformationstag gibt es glaube ich eine Regelung, dass Evangelische zumindest für den Kirchenbesuch die Stunden frei bekommen müssen. Mit Urlaub oder Zeitausgleich.

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Irgendeiner
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Ich hab nichts dagegen Werteste,aber das Problem ist etwas

abstrakter betrachtet Folgendes.Sie haben verschiedene Gruppen, die haben an verschiedenen Terminen Feiertage und Achtung ,auch verschieden viele und eine hams, die hat gar keine Feiertage,it´s me.Und jetzt sollen sie Gerechtigkeit herstellen,die richtige nicht die neue,man lacht und dabei noch sicherstellen, daß der,der es feiern will eine größere Chance hat das zu tun.Das ist nicht so einfach, gebens den einen weniger pro Feiertag weil die mehr davon haben,dann senkens seine Chance freizukriegen,was gebens denen die gar nicht feiern,wissen sie,weil jedesmal wenn einer wegen Ungleichheit klagt kostets auch was, das Umstellen des Werkels ist auch nicht gratis.Und dazwischen quengeln die Arbeitgeber natürlich "Mag nicht".Das ist nicht unkompliziert wenns nicht zu jenen gehören die irgendeinen Schmarrn fabrizieren und ihn dann neue Gerechtigkeit nennen.

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lieschenmueller
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@Irgendeiner

Ich bin ohnehin neugierig, wie das weiter geht. Man hat da ein ziemliches Fass aufgemacht ............

PS: Falls der "Gerechtigkeitsfanatiker" seine 109 Euro - um die es ihm ging ;-) - gegenüberstellt gegen ca. das Dreifache an Kirchensteuer, die er als Konfessionsloser nicht bezahlt, dann frage ich mich, wie dieser Mann gepolt ist. Würde das ein Katholik anregen, der mindestens bei der Höhe auch ist, die er der Kirche abgibt, hätte ich Verständnis. Und da fängt sich das Rädchen der "Argumente" wieder an zu drehen. "Kirchlicher Feiertag = gesetzlicher = gilt für alle " = "warum eigentlich" = "nicht anders organisierbar" = "doch" = "nein" = "dann Urlaub" = "man muss an die Wirtschaft denken" = "an welche?" = bitte beliebig fortsetzen .......

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Irgendeiner
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Naja, das ist halt eine Sache die in sich unwesentlich ist,

aber wo der verdammte Teufel im Detail steckt und ich beneide niemanden der es letztgültig regeln muß,da brauchens für ein paar Sachen workarounds, das wird komplex.Und naja, den Mann versteh ich schon,ihr Argument verfängt da nicht,denn daß der nichts zahlt wo er nicht dabei sein will gehört auf eine andere Schiene,ich laß mich auch nicht woanders verkürzen weil ich keiner Partei Mitgliedsbeiträge abliefere,ich hätte mir den Instanzenweg aber wegen 109 Euro nicht angetan, der wollte was Prinzipielles beweisen.Ich bin bei Kleinigkeiten dann eher einer der für Pragmatik ist,wobei ich für meine Großzügigkeit dann natürlich auch eine solche von der anderen Seite erwarte.Und sie haben schon recht,wir diskutieren immer öfter Dinge die mit Goodwill einfacher gelöst wären während Wichtiges der Aufmerksamkeit entschwindet.

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lieschenmueller
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@Irgendeiner

Ich denke nicht, dass man eine Parteimitgliedschaft eins zu eins auf Kirchliches übertragen kann. Sie fördern keine bestimmte, aber Ihre Pflichten als Staatsbürger bez. des Bezahlen von Steuern etc. haben Sie genauso wie jemand, der halt irgendwelche Markerl pickt und dafür 60 Euro löhnt.

Um nicht falsch verstanden zu werden, kirchlicher Feiertag = gesetzlicher Feiertag, dagegen habe ich null.

Aber falls ein wirklich Gläubiger (also nicht ich) zu einem Konfessionslosen (heißt nicht gleich ungläubig, aber das würde einen Roman ergeben) sagt, was er denn feiere an diesen Tagen, dann kann ihm dieser im Grunde nur wieder mit dem Gesetz kommen und mit sonst nichts. Sei es so, aber gewisse Eigenschaften von gewissen Menschen zupfen mich auf gut österreichischem Dialekt einfach an. Ausgetreten aus der Kirche wegen Geld, das Kind wird aber schon getauft, weil es dazu gehört. Die gleiche Person will die Polizei rufen, weil es beim Nachbarn, O-Ton "an diesem hohen Feiertag" seiner Meinung zu laut ist. Und in die Richtung geht bei mir - unbekannterweise - der das jetzt ins Laufen brachte. Da geht es aber nicht um den persönlichen freien Tag in unserer Familie, schauen Sie sich die Urlaubstageanzahl von sehr vielen an, da wird man fast geschickt, weil noch so viel alter Anspruch übrig ist :-)

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Irgendeiner
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Naja,Werteste,mir gings darum,daß Mitgliedschaft in einer Kirche freiwillig ist und in einer Sache wäre ich vorsichtiger,nicht jeder der aus der Kirche geht tut es des Geldes wegen, das ist jetzt häufiger als früher aber das kann auch Ausdruck von Weltanschaulichem sein,die Freidenker etwa,sehr eng mit den Sozialisten verbunden haben eine lange Tradition.Ich würde mich weder im Glauben noch im Unglauben organisieren aber den

meisten ist das ein Bedürfnis.Und bei Menschen die den Glauben verlassen gabs auch immer schon die Tendenz, gewisse Feste in säkularisierter Form mitzunehmen, ich feiere Weihnachten auch,aber halt als Familienfest,ist übrigens gar nicht selten das Dinge die Bedeutung verlieren und eine andere kriegen,beim Osterei denkt auch kein Mensch mehr an germanische Religiosität und Jesus dürfte so er eine reale historische Person ist auch nicht am 24 Dezember geboren worden sein,das Fest liegt da auch aus anderen Gründen.Und mein Nachwuchs wurde auch getauft, obwohl beide Elternteile ungläubig waren,weil wir nach Güterabwägung beschlossen hatten,daß das Anderssein mehr Probleme machen würde,geht ums Kind nicht um uns,ich hab mich überdies an einen Zeugen erinnert der bei uns in der Volksschule war,armer Kerl,und daß das später selbst zu entscheiden sei,abgesehen davon, daß ich es für wichtig halte in diesen Breiten wie überall die jeweiligen Riten, Vorstellung und die spezifische Religionsgeschichte zu kennen,Sie wissen, daß ich selbst gerne aus der Bibel zitiere,allerdings nicht mit religiösem Anspruch, ist ja nicht alles dumm.Aber sicher weiß ich Werteste,einen ihrer Nachbarn mögen sie so gar nicht.

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lieschenmueller
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@Irgendeiner - Haha

Zum Glück nicht direkter Nachbar. Meine Gedanken bezüglich der Person sind sehr, sehr unchristlich! Ich bin da auch nicht heikel in alles andere Mögliche und Unmögliche zu wechseln, meine Voodoo-Puppensammlung hat eine beachtliche Größe angenommen.

Antworten
Irgendeiner
2
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Jetzt verstehe ich, Sie hatten früher mal erzählt

Sie wären auf so Handarbeitsseiten und ich glaubte,Sie würden ganz bieder stricken, häkeln,nähen und so Sachen, da kenn ich mich nicht so aus,aber Leichen pflastern ihren Weg,man lacht.Ich darf keine Haare im Forum herumliegen lassen, erstens hab ich schon zu wenige und zweitens könnte das gefährlich sein.

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lieschenmueller
0
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@Irgendeiner

Aha, habe nicht nur ich ein ziemlich gutes Gedächtnis.

Sie wissen bestimmt, dass Sie von mir nichts Böses zu erwarten haben. Aber andere im Forum haben Sie auf eine Idee gebracht und die Google-Ergebnisse nach den Bezugsquellen der Puppen schnellen gerade in die Höhe. Virtuelle soll es auch schon geben. Also, wenn es zwickt und zwackt, es ist nicht das Zipperlein :-)

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Irgendeiner
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Naja,dann wird mich die Wirtschaftkammer ja bald

sponsern und auszeichen,als Held der Puppenindustrie.Aber ich bin dagegen immun,ich nehme öfter das edle Getränk zu mir das dem heiligen Gambrinus
geweiht ist noch dazu mit dem absoluten Reinheitsgebot,das vertreibt alles Böse restlos.Und dann räuchere ich noch meine ganze Bude mit den kleinen Stäbchen des heiligen Nikotins,das alles bietet zwar eine gewisses physiologisches Restrisiko, aber Voodoo hat dafür keine Chance,man lacht.

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Phoenix198
17
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Man

könnte doch alle religlösen Feiertage streichen und durch konfessionslose ersetzen. Religionen werden heutzutage ohnehin nicht mehr benötigt.

Antworten
redbull
5
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Wenn

der Karfreitag ein Feiertag für alle werden soll, könnte man im Gegenzug den Feiertag am 8. Dezember streichen...
Ob da die Wirtschaft eine Freude hätte? ;-)

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Windstille
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Heuer ...

... wäre es der Wirtschaft "wurscht"!

Richtig lustig würde es aber erst dann, wenn nur jene Menschen religiöse Feiertage hätten, die Kirchensteuer bezahlen.

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lieschenmueller
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Ich kam in den 80er-Jahren noch in den Genuss, dass der 31. Oktober,

der Reformationstag - für mich Evangelische frei war. Ob es eine Firmenvereinbarung war oder für jeden dieses Glaubens, weiß ich nicht. Wurde dann abgeschafft. Ich hatte kein Problem damit.

Ich bin auch nicht mehr auf dem Laufenden, ob es für Gemeinde- und Sparkassenangestellte (für Letztere sicher nicht mehr - war aber so einmal) noch Zusatztage frei gibt. Josefitag war es, oder? Schulfrei war auch. (In anderen Bundesländern ein anderer Patron halt)

Ich stelle mir vor, ich hätte auch noch dort gearbeitet, also 3 Tage mehr als er, der Kläger. Den hätte es zerrissen ;-)

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