KlimawandelJohnson warnt: "Menschheit liegt zur Halbzeit 5:1 hinten" - und fordert Aufholjagd

Der britische Premier fordert vor der UNO-Klimakonferenz eine Aufholjagd. Andernfalls könne uns, wie einst dem Römischen Reich, ein Absturz unserer Zivilisation drohen.

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Boris Johnson
Boris Johnson © AP
 

Kurz vor Beginn der UNO-Klimakonferenz COP26 hat der britische Premierminister Boris Johnson eine Aufholjagd beim Klimaschutz gefordert. "Die Menschheit, als Ganzes, liegt zur Halbzeit 1:5 hinten", sagte Johnson am Samstag auf dem Flug zum G20-Gipfel in Rom. "Wir haben die Möglichkeit, auszugleichen, die Position zu retten, zurückzukommen, aber es wird eine Menge Kraft kosten", sagte der Regierungschef, wie britische Medien berichteten.

Die COP26, die an diesem Sonntag im schottischen Glasgow beginnt, sei die letzte Möglichkeit, einen Anstieg der Erderwärmung um mehr als 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu verhindern.

Fall des Römischen Reichs

Johnson verwies auf die Geschichte. "Wenn etwas schief geht, kann es mit außergewöhnlicher Geschwindigkeit schief gehen", sagte er. "Das hat man beim Fall des Römischen Reichs gesehen, und ich fürchte, dass wir auch einen Absturz unserer Zivilisation, unserer Welt sehen könnten, falls wir es nicht schaffen, den Klimawandel zu bekämpfen."

Johnson sagte, das Beste, das in Glasgow passieren könne, sei, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu beschränken - und auch dies werde sehr schwierig. "Wir werden den Klimawandel nicht so bald stoppen und wir werden ihn sicherlich nicht bei der COP26 stoppen." Es werde "äußerst schwierige" Verhandlungen zwischen den Entwicklungsländern und reicheren Staaten geben, beim Ziel, den CO2-Ausstoß zu senken.

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Peterkarl Moscher
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Wahrheit tut weh !

Und England liegt aber schon 12 zu 1 hinter der Zeitrechnung !

walter1955
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wer nimmt denn

noch Ernst
soll auf seine Insel schauen

anonymus21
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Wenn

dann liegt man 1:5 hinten und nicht 5:1 liebe KLZ

20cd6a6c53f5601c98b09413bdfadde6
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Dies ist leider kein

Heimspiel für die Menchheit

Lamax2
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Der hat leicht reden

Der ist ja mit keiner Zehe im Alltagsleben; er hätte sonst auch schon gemerkt dass der Brexit für viele "Kleine" eine Katastrohe ist.

HansimGlueck
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Es sind mehrere EU Länder unzufrieden mit der Mieswirtschaft in Brüssel!

Mit Polen, Ungarn sowie In Deutschland gibt es Leute die mit dem handeln der EU schon lange Zeit unzufrieden sind! Aber die Ösi's waren immer and der Seite von Angela Merkel!
Sogar als Sie alle Flüchtlinge (egal von wo) mit den Worten "WIRSCHAFFEN DAS" eingeladen hat!

Lamax2
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Unzufriedenheit

Auch ich glaube, dass die EU einen gewaltigen Bedarf an Reformen hat, aber ein Austritt ist keine Lösung.