Nicht nur die Türme zerbarstenWie der Terror die Welt von heute verändert hat

Am 11. September erklärten Terroristen dem westlichen Lebensmodell den Krieg. Den haben sie verloren – wir widerstanden. Doch die Schockwellen wirken heute noch nach.

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GROUND ZERO
Ground Zero, das zerstörte World Trade Center in New York © AP
 

Es sind Bilder, die so irreal wirken, dass das Hirn auf "Error" schaltet. Passagierflugzeuge, die, anstatt auszuweichen, auf die Zwillingstürme von Manhattan zusteuern. Menschen, die springen. Von den Etagen ganz oben. In den Tod. All das eingefangen von Überwachungs- und Fernsehkameras, in bester Bildqualität; für immer eingegraben ins kollektive Gedächtnis. "Nichts wird mehr so sein, wie es war", titelte die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ damals. Von einer "Kriegserklärung an die Menschheit", sprach die "Bild". Als Mohammed Atta seinen Flieger ins World Trade Center steuerte, griff er nicht nur die Türme an. Die Islamisten zielten auf die Hegemonie der USA, auf das freie, westliche Lebensmodell, das ihren kruden Vorstellungen widersprach.

Kommentare (3)
Hildegard11
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Dieser 9/11 Hype nervt

Was haben die Amis schon alles angerichtet auf der Welt.

Amadeus005
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Sehr viel

Kommen gleich nach den Briten. Die beiden Länder haben mir ihrer Gier den Nahen Osten von Ägypten bis Afganistan zu dem gemacht was er ist. Einzig die arabische Halbinsel konnte sich den
Irgendwie entziehen. Keine Ahnung wie, aber die Emirate in’s Saudi-Arabien sind die Einzigen, wo nicht durch UK/US-Machtbeeinflussungsaktivitäten etwas entstanden ist, dass ohne besser gewesen wäre.

Vem03
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Dafür

sickern seit 2015 ihre Nachfolger in Europa ein - wer hat jetzt wirklich verloren?