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Corona-Katastrophe in Indien Die „Apotheke der Welt“ kämpft ums Überleben

An Indien sieht man, was passiert, wenn die Politik die Pandemie nicht mehr ernst nimmt: „Man rechnet im schlimmsten Fall mit einer Million Neuinfizierten pro Tag“, sagt der in Neu-Delhi lebende Peter Rimmele, der dort das Büro der Konrad-Adenauer-Stiftung leitet, im Interview.

Fünfter Tag in Folge mit weltweitem Höchstwert an Neuinfektionen: Die Lage in Indien wird immer dramatischer © AP
 

Das indische Gesundheitssystem steht vor dem Kollaps: Es mangelt an Betten, Sauerstoff, Medikamenten. Auf der Straße vor mehreren Spitälern in Indiens Hauptstadt Neu-Delhi warten die Kranken, die nicht mehr aufgenommen werden können, auf Hilfe.
Indien verzeichnet aktuell die höchsten Infektionszahlen weltweit. Binnen eines Tages wurden nach Angaben des indischen Gesundheitsministeriums rund 350.000 Neuinfektionen und fast 3000 Tote im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert.

Kommentare (4)
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unfassbar
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Vermutlich war gestern...

...schon zu spät !

Laser19
1
27
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Das Gesundheitsministerium lässt, wie schon vor einem Jahr aus China,

aus Indien einreisen und denkt seit Tagen darüber nach, ob das gut ist oder nicht. Kann man das Gesundheitsministerium noch ernst nehmen?

pescador
1
25
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.

Wenn man die Bilder von religiös motivierten Massenbädern mit tausenden Menschen eng an eng ansieht, war diese Entwicklung zu erwarten. Da hilft auch kein Gott.

unfassbar
1
16
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Aber das geht nicht in die Köpfe

der Regierenden und erst recht nicht der vielfach ungebildeten
Bevölkerung... wie denn ?