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Die Geschichte des RassismusDas ewige Gift - wenn Rassismus in den Köpfen haften bleibt

Der schwedische Naturforscher Carl von Linné kategorisierte im 18. Jahrhundert Menschen – mit der Hautfarbe zugeordneten Charaktereigenschaften. Bis heute hält sich dieser Katalog der Vorurteile und befeuert Rassismus.

Trauer um George Floyd
Trauer um George Floyd © AFP
 

Wohl fast jedes Kind hier bei uns ist mit den Versen aufgewachsen: „Es ging spazieren vor dem Tor / ein kohlpechrabenschwarzer Mohr. / Die Sonne schien ihm aufs Gehirn / drum trug er einen Sonnenschirm.“ Die Zeilen stammen aus dem Struwwelpeter und sind eigentlich eine Warnung vor dem Alltagsrassismus. 1844 verfasst, noch bevor Charles Darwin seine Evolutionstheorie präsentierte (auf die sich missverständlich später biologistische Rassenlehren stützten), war diese Aufforderung an die Jugend, keine Vorurteile gegenüber Menschen mit anderer Hautfarbe zu haben, durchaus angebracht. In den Südstaaten der USA blühte die Sklavenwirtschaft und in Europa konnte man sich auf Immanuel Kant berufen, wenn man Menschen nach ihrer Hautfarbe beurteilte.

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