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Urlaub in Italien Grenzöffnung: Wien berät mit Rom

Schallenberg telefoniert heute mit Di Maio. Italienischer Außenminister will Tourismus wiederbeleben.

Schallenberg telefoniert mit Di Maio © APA/HERBERT NEUBAUER
 

Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) wird am Montag per Telefon mit seinem italienischen Außenminister Luigi Di Maio zum Thema Reisebeschränkungen beraten. Das hat das Außenministerium am Sonntagabend bestätigt. Zuvor hatte Di Maio das Telefonat auf Facebook angekündigt. "Wir arbeiten derzeit an einer Wiederaufnahme der Touristenströme aus dem Ausland", schrieb Di Maio.

"Unsere Unternehmer, unser Handwerk und Handel brauchen Sauerstoff", erklärte der italienische Außenminister. Ziel müsse es sein "zu einer wirklichen Normalität zurückzukehren, wie wir vor dem Coronavirus gelebt haben". Italien öffnet ab 3. Juni seine Grenzen wieder für Einreisende, die Quarantänepflicht fällt weg. Damit erhofft sich Italien einen Neustart des Tourismus. Auch Reisen innerhalb des Landes sind dann wieder erlaubt. Österreich bremst aber bisher und will kein Datum für eine Beseitigung der Einreisebeschränkungen nennen.

Diese Haltung sorgt für Kritik in Italien. Di Maio hatte vergangene Woche auch eine Reise nach Wien nach dem 3. Juni angekündigt, um Österreich zur Aufhebung der Reisebeschränkungen zu überreden.

Kommentare (8)

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Edelstahl 50
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Urlaub

Da hat das Geld gegen über der Gesundheit wieder gewonnen. Leider

markoth
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Korridor

Nun ist es offiziell, auf der Homepage vom ORF steht geschrieben, dass es für Deutsche Urlauber nun einen Korridor durch Österreich nach Italien geben wird. Deutsche müssen nach dem Urlaub NICHT in Quarantäne, auch wenn sie aus Italien kommen! Und welche Regeln gelten dann für die deutschen Urlauber, wenn sie kurze Zeit nach der Heimkehr zu uns nach Österreich kommen möchten? Die deutsch-österreichische Grenze wird ja dann vollkommen offen sein!
Ein Schelm ist, wer sich Böses dabei denkt...!

Phil113
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grmpf!!!

verlogene Regierung haben wir

BernddasBrot
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Regionale Differenzierungen ,

wie sie auch hier diskutiert werden , wären sinnvoll . Friuli - Venezia z.b. auch mit Triest eingeschlossen , hat ein positive Statistik . Differenzierungen mit Reisemöglichkeiten natürlich auch verbunden mit Eigenverantwortung . perche no.....

kritiker47
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Die Öffnung wünschen wir uns Alle. Nur : Wie soll das kontrolliert werden bei den ItalienfahrerInnen.

Nämlich wenn die über die Grenze sind, wohin fahren sie wirklich. Gibt's da sinnvolle Vorschläge ?

econom100
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Urlaub wie vor Corona

Wie soll das in Italien (und in allen anderen Massentouristengebieten)realistisch funktionieren? Im Urlaub will ich Kommunikation mit anderen, die Kinder sollen unbeschwert spielen, am Abend gemütlich in größerer Runde zusammensitzen usw. Mit Abstand halten und Gesichtsmaske wird das in den Touristenzentren an der Adria nicht funktionieren-damit kann ich auf diesen Urlaub verzichten. Ohne irgendwelche Sicherheitsvorschriften wird aber das Risiko einer zweiten Welle wieder größer werden. Also:was tun?

Stadtkauz
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Ganz einfach

Diesmal zu Hause bleiben. Österreich ist auch schön und vor allem sicher. Ich fahre seit 50 Jahren nach Italien. Ich liebe dieses Land und freue mich darauf, wieder hinfahren zu können. Heuer werde ich das aber nicht tun.

VH7F
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Wenn es bei uns funktioniert,

warum soll es im Süden nicht funktionieren?