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FlüchtlingskriseGrabar-Kitarovic: „Europa war zu entspannt und zu naiv“

Sie war das weibliche Gesicht der Fußball-WM. Im Gespräch mit der Kleinen Zeitung wirft Kroatiens Präsidentin Kolinda Grabar-Kitarovic der EU vor, in der Flüchtlingskrise kläglich versagt zu haben. Man habe mehr als eine Million Menschen aufgenommen, ohne zu wissen, wie man diese integrieren könne.

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©  © (c) PIXSELL (Sandra Simunovic/PIXSELL)
 

Sie waren, obwohl Sie gar nicht spielten, einer der Stars der Fußball-WM. Hat der Finaleinzug der Kroaten das Land verändert?
KOLINDA GRABAR-KITAROVIC: Ich bin nach Russland gefahren, weil ich Fußball liebe, nicht, weil ich meine Gefühle zur Schau stellen wollte. Das Besondere dieser WM war, dass sie in Kroatien den Sinn für die nationale Einheit wiederbelebt hat.

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Danke für Ihr Verständnis.

campanile
1
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nationalismus

übertriebener nationalismus ist ja nicht die ursache des problems, sondern die folge unkontrollierter zuwanderung. 100 millionen afrikaner würden sofort nach europa auswandern, wenn sie die möglichkeit hätten. das würde in afrika nichts ändern aber europa zerstören. der kroatischen mannschaft ohne importierten spielern nationalismus vorzuwerfen, ist eine neue dimension linken eiferertums.

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Hildegard11
2
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Naiv

Wofür gibt es informierte Politiker, Aufklärung-, Geheim- und diplomatische Dienste, wenn dann 2015 alle überrascht und überfordert waren????

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gerbur
46
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Kurzzeitgedächtnis?

Diese Frau erinnert sich wohl nicht mehr, wie Österreich und viele andere Länder Kroatien geholfen haben, die schwere Kriegszeit in Jugoslawien zu überstehen. Mit ihrer Einstellung hätten wir die Grenzen dicht machen müssen. das Gegenteil war der Fall. Zehntausende Kroaten haben sich zu uns auf den Weg gemacht, in umgekehrter Richtung haben hunderte Tonnen von Lebensmitteln den Weg nach Kroatien gefunden. Alles vergessen, heute wird bereits wieder großmäulig gegen Hilfebedürftige gehetzt! Übrigens, ihre Motivation "Ich wollte in der Lage sein, im Geschäft zwischen mehreren Joghurtsorten auszuwählen.." zeugt vom dürftigen intellektuellen Niveau dieser Dame.

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wollanig
5
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Oje!

Wenn Sie hier auf die kroatischen Flüchtlinge der 90er verweisen und mit dem stereotypen Ausländerhetzegeschwätz kommen, haben offensichtlich nichts verstanden und werden wohl nie verstehen, um was es geht. Woran liegt das? Ist es Ignoranz, Naivität, ....? Den Rest verkneife ich mir.

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gerbur
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@wollanig

Erzählen Sie mir, worum es geht! Bin neugierig!

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gerbur
15
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kleiner Zusatrz

Und warum bitte kehren diese kroatischen Flüchtlinge von damals nicht in ihr jetzt sicheres Heimatland zurück? Die könnten doch Platz machen für Leute, die es dringender nötig haben! Oder waren das auch reine Wirtschaftsflüchtlinge, die bei uns "nur" ein besseres Leben gesucht haben? Dann müssten Kurz und Strache aber auch konsequent sein und diese Leute wieder "repatriieren"!

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ichbindermeinung
7
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positive Asylbescheide Kroatiens 2017 - 170

komisch ist in diesem Zusammenhang auch, dass das Land Kroatien im Gesamtjahr 2017 insgesamt nur 170 positive Asylbescheide ausgestellt hat und Österreich zeitgleich 34.000; Offenbar haben die einzelnen EU-Länder verschiedene EU-Asylanerkennungsgesetze

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olgaharler
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Komisch?

Ich finde darin nichts "Komisches". Zum Einen lockt Österreich, Deutschland und Schweden mit hohen Zahlungen für die sogenannten Flüchtlinge (auf deutsch - in Kroatien will keiner bleiben). Oder ist das Asylverfahren in Kroatien so streng, dass nur 170 Berechtigte der Vielen übrig geblieben sind (wo sich dann alle anderen Länder auch ein Scheibchen abschneiden können, wie es geht).

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Mein Graz
24
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@olgaharler

Bitte um Erklärung: was sind "sogenannte Flüchtlinge"?

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Sam125
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Flüchtingskrise/ im Gespräch mit Kolinda Grabar-Kitarović!

Ja,ich stimme Kroatiens Präsidentin in jeder Silbe, die sie in dem Interview in der Kleinen Zeitung gab zu! Viel mehr gibt es dazu nicht zu sagen! Es wird Zeit, dass auch wir der Wahrheit ins Auge sehen! Auch bei mir war damals das Erstaunen sehr groß, dass so viele MÄNNER allein ins Land kamen und jedes Mal wenn ich hier im Portal nach die Frauen und Kinder fragte, wurde ich wüst beschimpft! Aber wenn AKUTE Gefahr drohe, dann hätte man gerade die Frauen und Kinder mit vielleicht einer männlichen Begleitperson auf den Weg in sichere Gegenden schicken müssen! Und die Männer helfen daheim ihr Land zu verdeidigen! Aber 2015 und bis jetzt noch, ist das ganz anders! Ich allerdings habe gelernt, wenn Gefahr droht, dass immer Frauen und Kinder zuerst gerettet werden müssen! Ein großes DANKESCHÖN an Kroatiens Präsidentin, für Ihre klaren Worte, die Silbe für Silbe auch aus meinem Herzen kommen!

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Geerdeter Steirer
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Korrekter Kommentar "@Sam125",

Sie argumentiert die Situation vollkommen korrekt und richtig, auch von der Logik nachvollziehbar, es liegt eben bei den europäischen Politikern mal das zu gebrauchen wofür es im Kopf ist und nicht nur ihre Parteipolitischen Interessen zu vertreten.
Bleibt die Frage im Raum stehen wann der verbohrte Knopf bei vielen anderen Politikern seine Auflösung im Kopf und bei der Idealen finden wird.
Egal welcher Parteizugehörigkeit, die Lösungen "müssen" zur Zufriedenheit aller und auch zur menschlichen Zufriedenheit getroffen werden, sonst sollten viele Politiker ihr Verantwortungsgebiet zur Verfügung stellen und schlicht und einfach abdanken.

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