Die Veranstaltung in Wien hatte schon im Vorfeld für Aufregung gesorgt. Denn auf der Teilnehmerliste der Podiumsdiskussion in der Diplomatischen Akademie steht neben anderen bosnischen Spitzenpolitikern auch Milorad Dodik, die wohl umstrittenste politische Figur des Landes. Vedran Džihić, Südosteuropa-Experte am Österreichischen Institut für Internationale Politik, spricht von einem „schweren Fehler“, die vom Außenministerium mitfinanzierten Diplomatischen Akademie, die ihren Festsaal für die Veranstaltung vermietet hat, muss sich rechtfertigen, dass Dodik in ihren Räumlichkeiten eine Bühne geboten wird.