Die Nachrichten aus Transnistrien sind für den österreichischen Außenminister Alexander Schallenberg „sehr besorgniserregend“, wie er am Rande seiner Nahost-Reise in Beirut erklärt. Dem russischen Präsidenten Wladimir Putin wirft er ein „gefährliches Spiel mit dem Feuer“ vor. „Es wirkt wie aus einem schlechten Drehbuch des Kremls“, beschreibt der Außenminister die Lage in der Enklave, die gestern – ähnlich wie die ukrainischen Separatistenregionen bereits 2014 – um Schutz aus Russland gebeten hat. 1992 hatte sich Transnistrien von Moldau abgespalten. Die Region ist ein de-Facto Regime, das international nicht anerkannt wird.