Die Uhr tickt. Spätestens im nächsten Jahr muss Österreich der EU-Kommission seinen „Nationalen Energie- und Klimaplan“ (NEKP) vorlegen und darin plausibel darstellen, mit welchen Maßnahmen das Land seine Klimaziele für das Jahr 2030 erreichen möchte. Jetzt zeigen neue Berechnungen des Umweltbundesamts (UBA): Selbst wenn jene Klimavorhaben eingerechnet werden, die bislang nur als politische Pläne existiert haben, rasselt das Land an den Vorgaben deutlich vorbei. Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) will gegensteuern und hat einen öffentlichen Konsultationsprozess ausgerufen, an dessen Ende ein Maßnahmenpaket stehen soll, das den EU-Zielen tatsächlich gerecht wird.